Pachelbels Kanon

Ich hörte ihn, als ich die Damenumkleide in Richtung des gynäkologischen OP-Saales verliess. Stutzte. Stand und lauschte. Nein, kein Zweifel. Er war es – ganz eindeutig. Ich folgte der Stimme den Flur entlang und zur Schleuse, ein kleiner Vorraum, in dem die zu operierenden Patienten in ihren Krankenbetten hereingeschoben und auf die entsprechenden OP-Tische weiter verteilt werden. Ein menschlicher Umschlagplatz. Und da, in einem gerade hereingefahrenen Bett sass er, so, wie ich ihn immer sofort in Erinnerung habe, wenn irgendwo das Stichwort „Weihnachten“ fällt:

Mr. Pawlowski!

Es ist Jahrzehnte her sein, das meine Eltern mich im zarten Alter von vielleicht fünf oder sechs Jahren in das winzige Altbauzimmer geschleift hatten, in welchem Mr. Pawlowskis Musikschule ansässig war, eine halbe Ewigkeit, als ich ihm damals zum ersten Mal ins Gesicht blickte, wofür ich den Kopf ganz weit in den Nacken legen musste, denn Mr. Pawloswski war ein Mann wie ein Baum. Ich blinzelte ein bisschen bockig nach oben, denn keiner hatte mich gefragt, ob ich überhaupt hier sein wollte, aber als mein Blick endlich den weiten Weg über die braune Cordhose, das karierte Hemd und den weissen Vollbart hinauf, bis hin zu den freundlich blinzelnden, wasserblauen Augen geschafft hatte, die mich hinter einer randlosen Nickelbrille heraus betrachteten, stockte mir der Atem. Der Weihnachtsmann! Man hatte mich zum Weihnachtsmann gebracht. Im Juli!

Nur mit Mühe war es meiner Mutter damals gelungen, mich dem gutmütigen Mr. Pawlowski wieder vom Bein zu entfernen, an welches ich mich geklammert hatte, wie Koala an den Eukalyptusbaum. Hier war der Weihnachtsmann und ich glücklich.

Ich lernte also Klavier spielen, und obwohl meine absolute Talentfreiheit die Geduld des gutmütigen Lehrers auf eine schwere Probe gestellt haben mag, endete mein Unterricht erst, als mich das Medizinstudium ans andere Ende des Landes verschlug. Was nichts an der Tatsache änderte, das ich bei jedem Weihnachtsmann, real oder fiktiv, immer sofort das Bild meines alten Musiklehrers vor Augen hatte. Und hier sass er nun also – lag, besser gesagt, in einem unserer Klinikbetten, und sah dabei aus, wie Santa Claus nach acht Wochen Null-Diät und einer immer noch wütenden, schlimmen Magen-Darm-Geschichte: Abgemagert und krank.

„Das geht nicht, Mr. Pawlowski, wirklich, sie können die Geige nicht mit in den OP-Saal nehmen. Sie ist nicht steril

Oberschwester Ottilie versteht absolut keinen Spaß, wenn es um ihren OP und die Sterilität der darin befindlichen Dinge geht. Ganz egal, ob es sich bei „Dinge“ um ein chirurgisches Instrument, den Chefoperateur oder eben die Geige eines alten Musiklehrers handelt.

„Aber sie muss mit hinein – ich nehme sie überall mit hin!“

Auch Mr. Pawlowski ist absolut spassbefreit, was die Geige betrifft. Sein tiefer, wohltönender Bass mit dem schönen, weichen Akzent der Südstaatenamerikaner war freundlich aber bestimmt. Ich beschloss, mich an dieser Stelle einzumischen.

„Mr. Pawlowski – was machen sie denn hier?“ Erstaunt wandt er den Kopf und ein überraschtes Lächeln glitt über sein ausgemergeltes Weihnachtsmanngesicht. Was für eine saublöde Frage aber auch – was wird man wohl in einer OP-Schleuse machen? Für Hackfleisch anstehen?

„Josephine? Was in aller Welt machst DU hier?“

Wir fielen uns in die Arme und drückten uns fest und lange, wobei mir bewusst wurde, dass ich ihn seit einer wirklichen Ewigkeit nicht mehr gesehen oder auch nur eine Weihnachtskarte geschickt hatte. Das schlechte Gewissen musste mir auf der Stirn geschrieben stehen, als ich mich aufrichtete und den Mundschutz gerade schob. „Ich arbeite hier!“ murmelte ich und wurde ein bisschen rot unter Ottilies Blick, die mich von der Seite musterte, als hätte ich tatsächlich Mr. Santa Claus geküsst.

„Ich habe Bauchspeicheldrüsenkrebs“ grinste er beinahe schelmisch, als ginge es um einen guten Witz und nicht die größte Scheisse der Welt. Der alte Mann war heute hier angetreten, um seine letzte, halbwegs reale Chance wahrzunehmen. Whipple OP. So simpel der Name, so umfangreich die Operation. Am Ende blieben den Patienten meist nur noch Fitzelchen der Organe, die sie vorher zum Verdauen und Produzieren wichtiger Botenstoffe gebraucht hatten. Und auch die Lebenserwartung war im Anschluss an solch einen Monstereingriff nur marginal verlängert. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Wie auch immer – Mr. Pawlowski war nicht geneigt, diesen schweren Weg ohne sein geliebtes Instrument zu gehen – er hing an der Geige, wie andere Menschen an ihrem Hund. Oder Kind. Vielleicht mehr, als manch einer an seiner Frau.

„Ottilie“ versuchte ich es jetzt im Bettelmodus „kannst du nicht ausnahmsweise mal ein Auge zudrücken?“ Und zwinkerte heftig mit den Augen, in dem irrigen Glauben, dass könnte irgendetwas positives bei der kleinen, alten OP-Schwester anstossen.

„Hast du etwas im Auge, Josephine?“ kam es knapp zurück. Fehlversuch auf der ganzen Linie. Ottilie stand wie das in Stein gemeißelte Sterilitäts-Manual vor mir und schüttelte nur missbilligend den Kopf. Super, Josephine, du warst auch schon mal besser in Form.

„Vielleicht kann ich sie ja umstimmen – wenn ich ihnen etwa ein kleines Lied vorspiele?“

„Nun“ hob Ottilie an und reckte die Brust ein wenig nach vorne, als wolle sich sich wappnen für den anstehenden Kampf „es gibt da tatsächlich etwas…“

Verdammt, Ottie, mach es doch nicht so spannend – sonst können wir uns den Whipple gleich sparen

Pawlowski liess sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen. Freundlich blinzelnd öffnete er den alten, abgewetzten Violinenkoffer, und zum Vorschein kam „the little Lady“, wie er die Geige liebevoll nannte. Tausende Male hatte ich ihn auf diesem Instrument spielen sehen – die Musik, welche die beiden zusammen hervorbrachte, war absolut geeignet, selbst den Fürsten der Finsternis zum heulen zu bringen. Er wusste das. Und ich wusste es auch.

„My Dear – bitte – haben sie ein Lieblingslied?“

Ottilie schaute verdriesslich. Erst auf die Uhr, dann zur Geige und wieder zur Uhr. Man konnte förmlich sehen, wie es in ihrem Kopf ratterte. Ja, es war spät – 8.13 Uhr schon, und ein OP-Tag begann immer pünktlich um 8.15 Uhr, Montag bis Freitag, komme was wolle. Die ersten Kollegen der diversen Fachrichtungen, Schwestern, Pfleger und Fahrdienstmenschen hatten sich bereits neugierig versammelt. Einen Geigenkoffer samt Inhalt bekommt man auch im OP nicht alle Tage zu sehen.

„Ich mag diesen Kanon“  murmelte sie nun zögernd und pickte sich in höchster Konzentration zwei imaginäre Fusseln vom OP-Hemd.

„Weiter so, Pawlowski“ ich formte die Worte lautlos, meine Hand bildete das Victory-Zeichen hinter Ottilies gesenktem Kopf „gleich hast Du sie!“

„Einen Kanon?“ Interessiert beugte Pawlowski sich nach vorne „Welchen Kanon?“

„Pachelbel“ Entschlossen hob die alte Schwester den Kopf und blickte den Musiklehrer nun freimütig direkt in die Augen. „Pachelbels Kanon. Den mag ich!“

Na klar doch – wer liebt dieses Stück nicht? ICH liebe Pachelbel. Und alle anwesenden Frauen im stickigen OP-Vorraum nickten einvernehmlich mit den Köpfen. Pachelbel war super. Daumen hoch.

„Ausgezeichnete Wahl“ stimmte nun auch Pawlowski zu „aber sie wissen ja – Kanon bedeutet mehr als eine Stimme. Zumindest zwei, besser vier, also…“

Ich kann helfen“ meldete sich plötzlich eine bekannte Stimme aus dem OFF „ICH kann den Kanon spielen!“

Verwirrt drehte ich mich in Richtung der chirurgischen OP-Säle, aus der das Rufen kam und tatsächlich, mit in die Höhe gereckten Zeigefinger kam der Kollege Luigi angehopst, als gäbe es Frei-Schokolade.

„DU?“ riefen Ottilie und ich verblüfft im Duett. „DU kannst Geige spielen?“ Jetzt war ich platt.

„Nee, doch nicht Geige“ grinste Luigi frech und schüttelte Pawlowski die Hand, als träfe er einen alten Bekannte „Moin, lieber Pawlowski. Warum haben sie nicht gleich gesagt, dass sie noch ein kleines Privatkonzert schmeissen wollen – dann hätte ich mein Klavinova eingepackt“

Und zu mir und der OP-Schwester gewandt: „Klavier. Ich spiele Klavier! Mama hat immer gesagt Junge, spiel ein Instrument und du kannst jede Frau haben, die du willst

Gott, was hat unser Italiener für eine kluge Mutter.

„Hervorragend“ frohlockte nun auch Pawlowski „Aber wo bekommen wir nur ein Klavier her? Und mehr Geiger?“

„Er hier“ schon wieder eine Stimme aus dem Hintergrund. Die Menge reckte die Köpfe. Tatsächlich: Menge. Das Schauspiel hatte sich nämlich – wie in jedem guten Krankenhaus üblich – in Windeseile über alle Abteilungen verbreitet, und so war jeder, der Laufen konnte, in den OP-Bereich gestürmt gekommen, um zu sehen, ob der alte Mann seine Geige mitnehmen durfte oder nicht.

„Er hier kann Geige spielen!“ Die Rufe wurden lauter, und dann kam er, die Menge teilend wie Moses einst das rote Meer: Ben Oppenheimer

„DU?“ brüllte jetzt die Menge im Chor, denn ganz sicher hätte keiner für möglich gehalten, dass der große, stille Gefässchirurg ein heimlicher Geigenvirtuose sein könnte. Ben war im letzten Jahr der Facharztweiterbildung und wenn ich mich sehr anstrengte, kam ich auf gerade mal eine Handvoll gewechselter Worte zwischen mir und dem langen, schlaksigen Kollegen. Nicht, dass Oppenheimer besonders unsympathisch wäre, ganz im Gegenteil. Wir hatten nur gefühlt so viel Gemeinsamkeiten, wie Froschlaich und Wüstenschlangen.

Ben stand nun ein wenig unschlüssig neben Pawlowskis Bett, während der Alte ihm freudestrahlend die Hand schüttelte. „Großartig, mein Freund, Pawlowski, freut mich sehr. Sie kennen Pachelbel?“

„Sicher“ Oppenheimer nickte knapp. Wie ich bereits sagte – kein Mann großer Worte.

„Und wie lange brauchen sie wohl, um an ihre Geige zu gelangen?“ Ich konnte förmlich spüren, wie die Menschen gemeinschaftlich den Atem anhielten.

„Liegt in meinem Auto. Habe Probe heute!“

Hallelujah! Gelobt sei der Schutzheilige des guten Timings.

„Gut – dann holt Oppi jetzt seine Möhre aus dem Auto und ich leihe mir das Kapellenklavier aus!“ Sprachs und hopste glücklich davon – Luigi, Mann der Tat!

In der Schleuse war derweil der Teufel los – wie in einem aufgescheuchten Bienenstock surrte und summte es, Telefone wurden gezückt und Kollegen informiert, die Türen zur Umkleide öffneten und schlossen sich im Akkord, während Luft und Stehplätze allmählich knapp wurden. Gefühlt das halbe Krankenhaus hatte sich versammelt und harrte geduldig dessen, was da kommen sollte.

Um Schlag 8.30 Uhr war es endlich soweit – die Instrumente herbeigeschafft und angetestet, der letzte Platz besetzt. Es wurde gar die Tür zum OP-Eingang weit geöffnet, um den davor stehenden Menschen zumindest das Vergnügen des Hörens zu bereiten. Mr. Pawlowski hatte sich aus seinem Bett hoch gerappelt und Ottilie persönlich steckte ihn in einen OP-Überzieher, damit er den Kanon nicht im hinten offenen OP-Hemd spielen musste.

 (JETZT Musik anmachen -> YouTubeVideo, siehe unten – DANN weiterlesen!)

Im Vorraum des Saales war es trotz der Masse an Menschen so still, man hätte die berühmte Nadel ohne Probleme zu Boden fallen hören können. Pawlowski und Oppenheimer standen stumm, die Instrumente ans Kinn gehoben, den Bogen im Anschlag, wie zum Salut, während sie darauf warteten, dass Luigi das Intro gab. Der kleine, dicke Italiener wiederum sass glückselig lächelnd an seinem der Kirche entwendeten Stage-Piano, als warte er auf ein Zeichen des Herrn persönlich. Lustigerweise war ich offensichtlich nervöser, als Luigi selbst. Absolut unbegründet, wie sich gleich herausstellen sollte.

Der kleine Chirug schien sein Zeichen erhalten zu haben, denn mit einem Mal bewegten sich die Finger mit einer Zartheit über die schwarz-weiss glänzende Tastatur, als wolle er Blumen streicheln. Oder Babyvögel. Und wie in einem besonders schönen Traum begannen er und das Instrument unter seinen Händen das Ostinato zu formen. Erst leise, beinahe schüchtern, dann selbstbewusster, und noch während sich die Folge des Basslaufes wie ein Band tropfender Töne durch den Raum zog, erwachten die Geigen aus hölzernem Schlaf, schienen sich zu strecken und räkeln, bevor sie sich, an Lautstärke gewinnend, ihren Weg durch die Partitur bahnten.

Es war wie der Tanz zweier Liebender, die sich – zurückhaltend erst – umkreisen, wiegen, im völligen Gleichklang der Melodie. Wie sie einander zart berühren, nur um gleich wieder voneinander zu lassen, sich weiter drehen, immer gehalten und getragen vom endlosen „dummdummdumm“ des Ostinatos. Und dann, mit einem Mal, löst sich Pawloskis erste Geige aus dem Gefüge der Einheit, bahnt sich tirilierend den Weg die Tonleiter hinauf, rastet ein wenig, bevor es in neuem Tempo weiter geht, schneller jetzt, fordernder, höher hinauf. Und die zweite Geige folgt, springt in ihrer Tonfolge der ersten hinterher, als wolle sie sie einholen, erreicht sie wirklich, und beide drehen nun in neu gewonnener Einheit eine Runde auf dieser Harmonie, berühren einander sachte erneut, bevor sie in perfektem Dreiklang zerspringen.

Auf Mr. Pawlowskis Gesicht war die Sonne aufgegangen. Vollständig verpackt in diese wunderbar süsse Harmonie, dem auf und ab der Bassfolge, wog sein armer, ausgemergelter Körper sich sachte hin und her, und es schien, als bewege der Bogen die Hand des alten Meisters, nicht die Hand den Bogen.

Im dann folgenden Solo des kleinen Italieners waren die beiden Geigen nur als sachte, flatternde Tonabfolge im Hintergrund zu erahnen, während Luigi alles gab, was das kleine Piano zu geben bereit war. Leicht und mühelos flogen seine Finger über die Tastatur, fanden sicher immer den richtigen Ton, immer die richtige Stärke. Sein dunkelgelockter Schopf gab den Takt vor, brachte das kleine Italienerkinn zum vibrieren und das goldene Kreuz im Ausschnitt seines OP-Hemdes zum blitzen. Ehrfürchtig hielt ich die Luft an, während mir die Tränen, dicke Schlieren im Morgen-MakeUp hinterlassend, übers Gesicht rollten.

Nach der Reprise, in der jedes Instrument noch einmal alleine zeigen durfte, was es konnte, in der Luigi die Tasten liebkoste, und die Geigenbögen ihren Weg über die Seiten zogen, machten sich schließlich alle gemeinsam bereit für die Coda, das große Finale. Aufrecht standen die Geiger nun im Raum, wogen sich im Takt der Töne hin und her, während Luigi dem Piano weiter liebevoll das Ostinato-dummdummm entlockte, und ein letztes Mal zauberten ihre Bögen diese sehr hohen Töne, klar und rein wie Gletscherwasser.

Und dann, als versinke die Sonne hinter den Bergen, ein letzter Gruß majestätischen Goldes, dann feuriges Rot – und mit dem warmen Blau der heraufziehenden Nacht verklang der letzte Ton in den Weiten des OPs, so unwirklich und wunderbar, wie er gekommen war.

Der Applaus, der kurze Zeit später aufbrandete war ohrenbetäubend. Feierlich verneigt sich das Trio nach allen Seiten und selbst dem spröden Ben zuckte ein Lächeln über die Lippen. Dann schüttelten sich die Männer gegenseitig die Hände und klopften sich die Schultern wie alte Freunde, während das Publikum sich klammheimlich die Nasen putzte und die Tränen aus dem Gesicht wischte.

Acht Stunden später kam Luigi müde aus Saal V, Chirurgie geschlichen, mit dem Geigenkasten im Arm und Tränenflecken auf dem OP-Hemd.

Advertisements

76 Kommentare zu “Pachelbels Kanon

  1. Diese Geschichte ist gleichzeitig so wunderschön und so tieftraurig, dass ich immer wieder zwischen Lächeln und Tränchen vergießen wechseln musste.
    Ab jetzt werde ich mit Sicherheit immer an Herrn Pawlowski und Frau Dr. Chaos denken, wenn ich diesen Kanon höre. Ihr alter Musiklehrer schien ein wunderbarer Mann zu sein.
    Beste Grüße von Fräulein Fiete
    http://www.fraeuleinfiete.wordpress.com

  2. Hach… Sooo schön! Danke für diesen tollen Post, man hat das Gefühl, dabei gewesen zu sein. <3 Ich hoffe, dass es dem Weihnachtsmann bald wieder etwas besser geht. Auch wenn man das Ende nicht aufhalten kann, so wird das als einer der schönsten Erlebnisse, im noch lange in Erinnerung bleiben!

  3. Pingback: Was fürs Herz | Tante Jays Café

  4. Danke für diesen wunderschönen Post! *tränenwegwisch*
    Die Begebenheit wird wohl keiner der Anwesenden je wieder vergessen.

  5. *ichsehnixmehr*

    wunderschön geschrieben (und irgendwie ein trost, dass es nicht wirklich passiert ist. auch wenn es so gewesen sein könnte.)

  6. Gänsehaut und Tränen in den Augen …

    Ich kannte das Stück bisher nicht, aber einfach wunderschön …

  7. Ich lese Ihren Blog schon eine ganze Weile mit viel Vergnügen. Aber kein Beitrag hat mich so berührt wie dieser.

    DANKE!

  8. Nachdem meine Mama an pankreas ca, nach whippel, nach chemo, chemo, chemo und Palliativer Chemo im Alter von 59 Jahren gestorben ist, sehe ich die Geschichte mit Tränen und einem Lächeln.
    Schöne Geschichte, danke Josephine

  9. …nach den ersten Tönen des Kanon hatte ich bereits eine dicke Gänshaut und jetzt…am Ende…Tränen in den Augen :“)

    Vielen Dank für diesen berührenden Text!

  10. Vielen Dank für diese Geschichte. Mir war, als hätte ich Herrn Pawlowski und seine Geige vor Augen gehabt.

  11. Unfassbar! So schön! Es gibt sie doch noch: kleine, grosse Wunder im Klinikalltag!!!! Wunder der Menschlichkeit!

  12. Willst Du mal eine richtig,* richtig* gute Geschichte lesen! So mit Romantik, Herzschmerz ein bisschen Gottfühlen und allem Drum und Dran? Dann hab‘ ich was für Dich! So schön. (auch wenn ich den Namen Josephine nicht leiden kann, aber die Gynäkologin schreibt diesmal zum Weinen schön!!!!!)

    Und dazu unbedingt anhören:

    Alles Liebe!

    Luci

  13. Sorry!!!!!!! Sollte eigentlich an Freundin gehen!!!!!! Der Name Jospehine ist leider mit einer sehr unguten Erinnerung verbunden. NIX FÜR UNGUT!!!!! Ich hoffe ich bekomme weiterhin ihre superschönen Artikel!!!! NOCHMAL SORYYYYYY!!!!!

    Luigia

      • Uff! ( erleichtert) Aber schlechte Namenserfahrungen können ja durch gute überlagert werden. So wie heut‘. :-) Ich liebe ihre Geschichten! An grauen Tagen sich durch ihren Blog lesen und die Welt is‘ weniger hässlich! Bitte noch ganz viel davon…

  14. Oh mann :(
    Traurig-schöner Abschluss meines Lerntages…
    Weiter so, ich freu mich, dass du wieder fleißig schreibst :)
    Liebe Grüße

  15. Kaum gibt es neue Beiträge übertriffst du dich selbst mit diesem wunderschönen Beitrag!
    Man kann sich das ganze bildlich vorstellen …ist selbst den Tränen nahe und dann kommt dieses Ende :-(

  16. Oweh, jetzt kullern hier die Tränen! Eine deiner schönsten und berührendsten Geschichten! Fielen Dank dafür!

  17. Das Ende ist jetzt aber nicht so, wie ich denke oder? Wenn ja, hatte er ja zumindest noch ein wunderschönes Abschlusskonzert.
    Ich kannte das Lied davor nicht, find es aber sehr schön! So schön geschrieben die Geschichte, mir kommen die Tränen.

  18. Ich liiiiiiebe diesen Kanon! Könnte ich echt immer hören! War nur in Vergessenheit geraten. Danke für die Erinnerung und die schöne Geschichte. Auch wenn sie wahrscheinlich nicht gut ausging. Schließlich hatte Luigi den Kasten im Arm…..
    Allerdings mag ich den lieber, wenn da nicht so durchgehechelt wird. So wie hier:
    https://m.youtube.com/watch?v=26MkcZly7LQ

  19. Lieber Dietmar, hier kommt die versprochene mail. Leider kann das Youtube-Video nicht gesandt werden, aber Du kennst das Stück ja. Kuss und Umarmung Deine Moni

  20. Verdammt ey …
    Jetzt sitz ich hier und heul mit wunderschöner Musik im Hintergrund Rotz und Wasser …
    Sowas kannste mit mir doch nicht einfach so machen :.-(

  21. Hat dies auf bonsarius 2.0 rebloggt und kommentierte:
    Eine Geschichte, die zum Heulen schön ist… Zum ersten Mal MUSS ich einen Post „Rebloggen“. Nicht umsonst ist „Josephine Im Chaos“ eine meiner Lieblings-Bloggerinnen…

  22. Danke für die Geschichte! Und auch ein Dank für die Kollegen, die mit Herrn Pawlowski zusammengespielt hatten!

    PS: Die für mich schönste Version:

  23. Aus diesen Zeilen könnte ich schlussfolgern, dass Pawlowski mit seinem Leben und dessen Ende zufrieden gewesen ist. Seine geliebte Geige durfte bis zur letzten Minute seines Wach- und Bewusstseins bei ihm sein. Er konnte mit anderen Musikern noch einmal die Menschen mit seiner Musik glücklich machen, sie zu Tränen rühren. Und danach das unendliche Leiden, das bei BauchspeicheldrüsenCA auftritt, verkürzen und aus dem Narkoseschlaf in den ewigen Schlaf hinübergleiten – er konnte sich in dieser Situation sicher nichts Besseres wünschen. Er wird alles geregelt haben, so dass ein „Plötzlich und unerwartet …“ nicht auf seiner Todesanzeige gestanden haben wird. – Musik und geschriebene Worte können Menschen glücklich machen.

  24. Hat dies auf Wirre Welten rebloggt und kommentierte:
    Ich sitze hier und heule Rotz und Wasser. Schuld ist dieser Beitrag von Josephine. Das geht mir grad so unglaublich nah, das kann ich gar nicht wirklich beschreiben. Keine Ahnung, warumwiesoweshalb. Vielleicht doch zu viele Erinnerungen an meine Palliativpatienten? Dazu dann noch dieses wunderschöne Lied … ich glaub, ich brauche weitere Taschentücher.

  25. Da das Stück mir sowieso schon die Tränen in die Augen treibt, brachte mich die Geschichte zum hemmungslosen Weinen. Danke dafür.

  26. Einfach schön, wenn es in einem Krankenhaus noch „menschelt“. Auch ich sitze hier, habe einen riesengrossen Kloß im Hals und heule mir bei der Musik die Augen aus dem Kopf. Du hast die Geschichte wunderschön geschrieben und wenn Herr Pawlowski wirklich das Glück hatte, aus der Narkose nicht mehr aufzuwachen und so friedlich sterben zu dürfen, dann war das Abschlußkonzert in meinen Augen ein grandioses Finale für das Leben eines Musiklehrers.

    Danke, dass wir daran teilnehmen durften.

  27. Verdammt! Ich hab ja schon bei „the little Lady“ geheult! Zum Glück hab ich ne Sonnenbrille auf. Was sollen denn die Fahrgäste denken…! Danke dafür!

  28. So eine tolle Darstellung! Josephine, danke, dass Du uns teilhaben lässt.
    Das ist Poesie, wie Du schreibst. Einmalig.

  29. Sehr schön geschrieben. Vl hilft dieses menschliche in einem Krankenhaus ja dem einen oder anderen Patienten.

  30. Hat dies auf Princess, they said rebloggt und kommentierte:
    In beiden Schwangerschaften hat mich Josephine bloggerisch begleitet, vielleicht nicht immer die passende Lektüre, wenn man vor der ersten Geburt steht. Hier hat sie sich erneut selbst übertroffen und die Kommentare tun ihr weiteres zu dem eh schon vorhandenen Hormoncocktail, der durch meine Blutgefäße schwappt. EINFACH NUR SCHÖN UND UNENDLICH TRAURIG.

  31. Respekt, dafür, dass du den Patchebel Canon so beschreiben kannst.
    Ich kenne Ihn, aber mit deiner Beschreibung hört man den Canon auch beim lesen.

  32. Danke.

    Auch wenn ich ganz andere Erinnerungen mit diesem Canon verbinde (Unfalltod eines Mitschülers in der Nacht des Abiballs) – es tut immer wieder gut, zu lesen, dass man nicht alleine ist.
    Manchmal ist das Schicksal ein komischer Freund: Dass ein häufig bei Beerdigungen gespieltes Stück das letzte sein soll, das vor einer OP gespielt wird. Dass der letzte Satz in der Abizeitung bleibt, dass wir dachten, wir hätten noch viel Zeit. Dass Weinen gut tut.

  33. Heute musste ich es wieder lesen und hören. Ach Josefine, einer deiner besten, wenn nicht sogar der beste Post auf deiner Seite.

  34. Wow, dieser Beitrag hat mich so unendlich tief berührt und mich zum weinen und innehalten gebracht. Vielen vielen Dank. Ich verneige mein Haupt vor Herrn Pawlowski und der Situation, die sich da eingefunden hat.

    Die größten Wunder, die sind noch immer in einzelnen Augenblicken verborgen. Man muss sie nur wahrnehmen.

  35. Hat dies auf willmalarztwerden rebloggt und kommentierte:
    Es ist nachts um halb drei, ich kann nicht schlafen und habe nach Blogs gesucht, die ich nicht kenne. Habe diesen Beitrag gefunden und heule ein bisschen vor mich hin. Wundervoll!

  36. Hat dies auf Kittelträger rebloggt und kommentierte:
    Ich bin heute morgen nach dem Aufstehen über Kolibrikind auf diesen Artikel von Josephine im Chaos gestoßen. Nachdem ich ihn gelesen hatte musste ich mir ehrlich gesagt die ersten Tränen des noch frühen Tages aus dem Augenwinkel wischen. Bitte lest euch die Geschichte auch durch. Danke, Josephine, für diesen tief berührenden Einstieg in den Tag.

  37. Die einfühlsame Beschreibung von Pachelbels Kanon ist für sich genommen schon große Klasse, und die Umstände seiner Aufführung machen diesen Text zum Anrührendsten, zum zugleich Schönsten und Traurigsten, was ich seit langem gelesen habe. Vielen Dank!

  38. Pingback: Gelegenheiten | gnaddrig ad libitum

  39. Pingback: Von Leben, Tod, und Kanon in D | kleines Südlicht

  40. Liebe Josephine,

    eigentlich habe ich nur ein Weihnachtsgeschenk gesucht für meine Schwester gesucht, die im Moment im Krankenhaus arbeitet und bald Medizin studieren möchte und hatte niemals erwartet, am Ende so etwas Berührendes zu lesen.

    Ich werde meiner Schwester Deine Bücher mit dieser kleinen Geschichte plus Vertonung unter den Weihnachtsbaum legen – das passt einfach zu gut.

    Herzliche Grüße, (Dein neuer Fan) Nora

  41. Pingback: Gedankenschnipsel #4 | Chaosqueenlein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s