Princess, they said…

Liebe Leute,

ich trau mich ja kaum noch in meinen eigenen Blog, weil ich weiss, dass viele von Euch treu und täglich nach neuen Beiträgen hier vorbei schauen. Und ganz ehrlich: ICH WILL JA AUCH! Schlicht: der Geist ist willig, aber der Tag hat leider nur 24 Stunden. Und die reichen aktuell nicht einmal für die lebensnotwendigen Dinge. Geschweige denn zum Schreiben. Keiner ist darüber unglücklicher als ich, ganz ehrlich! Dennoch bin ich vorsichtig zuversichtlich: demnächst kommen auch wieder bessere Zeiten.

Heute jedoch möchte ich einen Beitrag für einen lieben Bloggerkollegen und seine – nicht minder liebe ;) – Frau und Kollegin aus dem Reich der Veterinär-Medizin, verfassen:

Jana und Uwe, deren Gemeinschaftsblog FelixMaximus auch in meiner Linkrolle zu finden ist, haben nach Felix nun Nachwuchs Nummer zwei zu feiern:

INA! (By the way – sehr süßer Name!)

Leider kam Klein-Ina nicht ganz gesund zur Welt, sondern leidet an einer Herzerkrankung namens Wolff-Parkinson-White- oder kurz: WPW-Syndrom. Was das genau ist, erklärt Uwe allen, die es gerne wissen möchten, über diesen Link *KLICK* hier.

Und dieser Link ist auch der Grund, für mein Post: Jeder, der ein krankes Kind hat, weiss, wie hilflos man sich im Moment der Diagnosenstellung fühlt. Und wie einsam. So, als wäre man auf der ganzen, verdammten Welt das einzige Eltern-Paar, denen das passiert. Und jeder, der in solch einer Situation dann gleichgesinnte, mitbetroffene Menschen gefunden hat, weiss auch, dass es dadurch nicht ungeschehen gemacht wird, aber vielleicht ein bisschen leichter. Geteiltes Leid und so…

Deshalb möchte ich helfen, Inas Geschichte weiter zu verbreiten, um somit Kontakt zwischen Jana und Uwe, sowie anderen, betroffenen Eltern und ihren Kindern herzustellen!

Euch, Jana, Uwe und Felix, wünsche ich an dieser Stelle alles, alles Liebe zu Prinzessin Ina – was für ein unglaublich süsses Mädchen :) Und das die Medikamente schnell und zuverlässig anschlagen und Ihr das Häschen bald mit nach Hause nehmen dürft!

Eure Josephine!

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13 Kommentare zu “Princess, they said…

  1. Herzliche Gratulation den Eltern zur kleinen Ina! Mir kam gerade spontan die Website rehakids.de in den Sinn. Da finden sich sicherlich auch betroffene Eltern mit Kindern mit WPW Syndrom.

    • Sorry und danke auch an den Kinderdok, meine Paranoia treibt mich zu motivierenden Höchstleistungen! Alles für die Tochter.

  2. Mein Feedreader übernimmt die „Überwachung“ des Blogs, da komme ich nur dann hierher, wenn wirklich was da ist. – Der Anlass ist ja nicht der schönste, doch vielleicht hilft der Kontakt zu anderen Eltern den Ina-Eltern wirklich. Vor allem dem Kind alles Gute!

  3. Josephine, das hast du sooo schön geschrieben.
    Interessanterweise ist das WPW sehr häufig und trotzdem finden sich wenig Eltern mit betroffenen Kindern.
    Heißt das, dass es bei wenigen Neugeborenen diagnostiziert und oftmals erst später bemerkt wird?

    Ganz lieben Dank
    Mama Jana

  4. immerhin kam sie zur Welt…das ist mehr als anderen vergönnt ist. Herzlichen Glückwunsch den Eltern zur süßen Ina und alles Gute!

  5. Pingback: Wenn Pulse wechseln |

  6. Liebe Josephine,

    Ich finde es toll, wie Du Dich einsetzt. Es ist super wichtig! Mein Sohn kam selbst mit einer orthopädischen Sache zur Welt – und nachdem wir endlich beim richtigen Arzt waren, kamen wir mit den Eltern anderer betroffener Kinder zusammen (unsere Uni-Klinik wollte nicht röntgen und hat daher 5 Monate suboptimal behandelt). Sich mit anderen Eltern auszutauschen. ist so wichtig – es gibt so viel Kraft.
    Meinem Sohn geht es inzwischen wesentlich besser und die Gefahr einer weiteren OP ist nicht mehr so hoch wie anfangs :-)

    Viele liebe Grüße,
    Geofan

  7. Ich bin älteres Semester. Ich habe das WPW auch. Mit 5 Jahren war ich auch mal im KH deswegen. In den 60ern konnte man nix machen, denke ich. Man hat meinen Eltern erklärt, das käme, weil ich mich in Dinge herein steigere und sie sollen das ignorieren, wenn ich mit Tachykardien ankomme und jammere, damit ich mich beruhige, und fertig. Nur nicht drauf eingehen, das würde ich ja wollen, deswegen käme das ja. . Als ich 40 war, wurde es so schlimm, dass ich nochmal einen Arzt aufsuchte. Mir war ja eingetrichtert worden, das ist nix, nur psychisch, und je mehr ich das ignoriere, desto schneller hört es auf. Es hörte aber nicht mehr auf und kam immer schneller wieder. Ich wurde dann operiert und erfuhr erst dann, wie oft ich dem Tod von der Schippe gesprungen war, wenn der Sinusrhythmus erst wieder spät einsetzte. Soviel zu „früher war alles besser“.

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