II. The Storm – Part II

18 Stunden zuvor…

„Ich habe seit drei Wochen einen Pickel am Po – der stört mich jetzt. Können sie mal schauen…?!“

„Es brennt beim Pinkeln – gibt es da nicht etwas von BlaBlaPharm?!“

„Meine Brustwarzen schielen – kann man das operieren?“

„Ich bekomme einfach keinen Orgasmus – was soll ich tun?“

Dies nur ein kurzer Abriss der ambulanten „Notfälle“, die sich seit Dienstbeginn um Null-Achthundert in meiner kleinen, heimeligen Ambulanz eingefunden haben. Schwester Notfall schüttet gerade entnervt den vierten Pott Kaffee hinunter und ich frage mich ernsthaft, ob sie irgendwo eine Externe Blase installiert hat, denn bei dieser Menge Plörre käm ich gar nicht mehr von der Schüssel runter.

„Notfall – du solltest auf Wasser umsteigen. Soviel Koffein beisst sich mit deinem Adrenalin-Überschuss!“

„Pffff“ bekomme ich nur abfällig zur Antwort „Ohne Koffein käm hier ab 9 Uhr keiner mehr lebend rein. Oder raus!“

Notfall ist eigentlich die Ruhe in Person, aber der fünfte Dienst in Folge hinterlässt auch an ihr, der alten, erfahrenen Ambulanzschwester, Spuren. Drei Tage vor Vollmond und zwei danach spielen die Leute monatlich verrückt. Dann spült der große, weisse Himmelskörper Wahnsinnige, Verrückte und wahnsinnig Verrückte in die Notaufnahmen dieser Welt, mit Krankheitsbildern, die  so schräg sind, das man es kaum glauben mag.

Ich durchwühle den mittlerweile auf beachtliche Größe angewachsenen Aktenberg nach einer Patientin mit echten Beschwerden – und fördere statt dessen nur weitere Kuriositäten zutage.

„ÄCHT JETZT??? Kann meine letzten fünf Tampons nicht mehr finden!“ Entgeistert starre ich erst auf den säuberlich in Kleinmädchenschrift ausgefüllten Ambulanz-Aufnahme-Zettel und dann hinüber zur Schwester, die mich nur – mitleidig mit dem Kaffeepott zuprostend – angrient. „Du wirst es nicht glauben“ meint sie „das Mädel ist vorneweg Mitte Zwanzig. Entweder hat sie die Tampons jetzt erst für sich entdeckt, aber das Prinzip nicht so ganz verstanden – oder sie ist nicht das hellste Licht im Leuchter!“

Ich würde die ganze Sache ja wirklich gerne vertiefen, als justamente das Diensthandy den Kreißsaal ankündigt – Gloria-Victoria, geliebte Hebamme und wonniger Sonnenschein, eröffnet die heutige Runde mit dem ersten Überraschungsei – Frau mit-ohne Geburtstermin in unbekannter Schwangerschaftswoche. Das ist ja lustig.

Zwei Minuten später sitze ich einer 42jährigen Frau im wallenden Batikkleidchen gegenüber, deren Achselhaar frei und lockig bis fast auf die Hüfte fällt und dezent nach Schweiß und keinem Duschzeug riecht. Wie gut, dass das willkürliche Ein- und Ausschalten des Riechnerven Grundvoraussetzung für die gynäkologische Facharztprüfung ist…

„Frau Öko, wie kommt es, dass sie in all den Wochen ihrer Schwangerschaft gerade zwei mal beim Frauenarzt aufgetaucht sind?!“ Ich gebe zu, ich bin ein wenig angefressen – Riechbelästigung hin oder her – wegen der nicht statt gehabten Vorstellungen. Macht einem das Leben recht schwer, wenn man nicht weiss, ob das Kind, das man demnächst in Empfang nehmen soll, schon reif für diese Welt, oder eben viel zu früh, vielleicht noch unterzuckert oder gar komplett unterversorgt ist. Whatever! Ich meine – klar kann jede Frau machen, wie sie will. Keine Vorsorge – BITTE! Kein Ultraschall – KEIN Problem! Aber dann soll sie doch gerne WOANDERS entbinden, denn hier bin ICH für die kleinen Rüben zuständig und wenn es denen nach Geburt dreckig geht, nehme ich das persönlich. SO ist das nämlich!

Frau Öko kann weder meine Wut noch Sorge nachvollziehen – sie hätte jetzt bitte-danke ihre ambulante Entbindung und das war´s. Kein Ultraschall, keine Braunüle und schon gar keinen Arzt, bitte-sehr. Gloria tätschelt mir vorsichtig die Schulter während ich einfach nur einatme und ausatme. Immer nur ein- und ausatme…

„Ich hänge Frau Öko mal ans CTG und dann sehen wir schon weiter!“ säuselt sie – verschwörerisches, heftiges Augenzwinkern in meine Richtung – zur Patientin hin und schiebt mich energisch zur Kreißsaaltür hinaus.

„Ich mach das schon – schau du mal nach der Vier!“ *Peng* – Zu der Kreißsaal!

Kreißsaal Nummero Vier malt gerade wunderschöne Herztonkurven über noch schöneren Wehenhügeln – sollte dies der Lichtblick meines trögen Dienst-Tages werden? Frau Viers Akte hingegen zerschlägt meine Hoffnung augenblicklich mit dem dem lapidaren Satz:

Zweitgebärende mit Verdacht auf makrosomen Fetus und Zustand nach Sectio bei Geburtsstillstand

Auf deutsch: Kaiserschnitt beim ersten Kind weil es nicht voran ging, jetzt wohl dickes Baby. Herzlichen Glückwunsch! Frau Vier ist – wie ich kurz darauf feststellen muss, zu allem Unglück auch noch mikroskopisch klein, ihr Mann hingegen ein Berg von einem Kerl – und das Baby im monströsen Bauch scheint leider ganz nach der väterlichen Seite zu schlagen.

Nichts desto Trotz ist Familie Vier unglaublich sympathisch, unfassbar motiviert und gottlob unwissend, was meine Bedenken hinsichtlich dieser Geburt betrifft! Und obendrein wollen sie dieses Mal eine spontane Entbindung. Auf alle Fälle!

Ich will ganz sicher nicht der Spielverderber sein, aber meine Hoffnung auf normales Entbinden ist extrem niedrig. Um nicht zu sagen: geht gegen Null. Aber probieren kann man ja mal. Ich kläre die zwei Vierer also auf – über einen erneuten Geburtsstillstand mit nachfolgendem Kaiserschnitt (selbes Procedere wie letztes Mal!), das Steckenbleiben der Schulter und alle möglichen anderen Komplikationen. Das Paar ist aufmerksam, hoch differenziert – und in jedem Fall bereit, die Sache anzugehen. Okay, so lasst die Spiele denn beginnen. Ausgangsbefund: Finger durchgängig, Gebärmutterhals erhalten. Uhrenvergleich: Null-Neunhundertdreißig!

In der Ambulanz wartet besagtes menschliches Tampon-Depot immer noch auf adäquate Behandlung – die Wasserstoffperoxid gebleichte Hochglanz-Blondine sitzt bereits – lässig drapiert, den gürtelbreiten Stretchmini bis zum Bauchnabel hochgezogen und in glänzenden Kunstleder-Overknees – auf meinem Untersuchungsstuhl. Fasziniert betrachte ich die ausladende Oberweite der Frau, die nur mühsam von einem Hauch Nichts einer Bluse zusammen gehalten wird. Der oberste Knopf, welcher nur noch am berühmt seidenen Fädchen hängt, scheint sich sekündlich verabschieden zu wollen, und ich befürchte ernsthaft, während der Untersuchung unter der Masse des Cup H-Silikon-Busens begraben zu werden.

„Hallo – ich bin Dr. Josephine. Sie hätten aber noch gar nicht auf dem Stuhl Platz nehmen müssen. Sitzen sie schon lange da?“

Auf dem sorgfältig zurecht gemachten, 4mm-Make-Up-Gesicht macht sich greifbare Enttäuschung breit. Der Knopf an Blondies Blusen-Nichts vibriert bedenklich an seinem Fadenrest, als die Kleine nach kurzer Schreckpause ihrer Empörung freien Lauf läßt: „Sie sind ja gar kein Doktor!!!“

„Verzeihung, aber ich bin sehr wohl ein Doktor. Mit Brief und Siegel und zwar nicht erst seit gestern!“ Das wird ja immer schöner – muss ich jetzt schon in aller Herrgottsfrühe meine Approbationsurkunde vorlegen? „Womit kann ich ihnen denn jetzt helfen?!“

„SIE“ schnippt Blondie mit verächtlich gekräuselten, grellrot geschminkten Lippen „SIE können mir gar nicht helfen! Ich brauch diesen Doktor. Fred! Doktor Fred, DEN will ich haben!“

Ächt jetzt – Blondie zieht Vollpfosten-Fred meiner Person vor. Unfassbar das! „Dr. JU_PI_TER“ schmolle ich gekränkt zurück, jede einzelne Silbe nachdrücklich betonend „Dr. Jupiter ist heute nicht im Haus – sie müssen schon mit mir Vorlieb nehmen!“

Doch das muss diese Frau mitnichten. Erstaunlich gelenkig springt sie mitsamt XXL-Oberweite auf ihre 20-Zentimeter-Highheels und schiebt das Gürtelröckchen minimal Richtung Oberschenkel – gerade weit genug, um den Ansatz ihrer großen Schamlippen zu verdecken. Dann zieht sie – hoch erhobenen Hauptes und ohne ein weiteres Wort – an mir vorbei gen Ausgang. Sprachlos blicke ich ihr hinterher, wie sie – wild die Hüften schwingend – über das Krankenhauslinoleum davon hämmert. Notfall hängt derweil quiekend und japsend über dem Verbandswägelchen und wischt sich die Lachtränen aus dem Gesicht. „Du müsstest dein Gesicht sehen, Josephine! Ächt jetzt – du schaust wie ´ne Kuh wenn´s blitzt!“

Und genau so fühl ich mich auch. Doch lange Zeit bleibt mir nicht, meine akute Befindlichkeit zu überdenken, denn zum gefühlt tausendsten Mal an diesem unsäglichen Morgen, klingelt das Telefon und kündigt – mal wieder – den Kreißsaal an.

„Josephine – Zugang!“

„Notfall“ jammere ich selbstmitleidig „ich will nach Hause!“ – „Aber sicher, Josephine! Kannst du ja auch – in gerade mal…“ kurzer Blick auf ihre am Krankenschwesterrevers baumelnde Uhr „…22 Stunden und 3 Minuten!“

„Du kannst so unfassbar motivierend sein“ grummle ich vor mich hin, während ich den Weg zurück zum Kreißsaal nehme.

————————– Stay tuned – Coming back soon ———————————-

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43 Kommentare zu “II. The Storm – Part II

  1. Und Du hast nicht den Anästhesisten schonmal zum Prämedizieren zu Paar Nr.4 bestellt, weil es ja MÖGLICHERWEISE IRGENDWANN VIELLEICHT SPÄTER eine Sectio werden könnte?
    Respekt.
    Sucht eure Klinik noch Narkoseärzte?

    • genau der Gedanke kam mir auch. Erstaunlich. Entweder hast Du ein Herz für Anästhesisten – oder soviel Stress, dass Du an solch wichtige Dinge nicht denken kannst.

  2. Hatte ich beim vorangehenden Post geschrieben, dass das ja noch heiter werden kann? Okay… nehme ich hiermit zurück. Beginnender Tornado wäre jetzt wohl passender ;-)

    Ach ja… das P.S. aber wie beim Vorausgehenden – versteht sich?!

  3. „Zweitgebärende mit Verdacht auf makrosomen Fetus und Zustand nach Sectio bei Geburtsstillstand (…)“ — Ich habe gerade ein Déjà-vu! Warst du bei meiner letzten Geburt dabei? Mein 4,2 kg Kind (Nr. 2) schlug in der Tat auch nach seinem 2 Meter-Papa und nicht nach mir knapp 1,60-Zwuckel und musste am Ende durch den Notausgang gehieft werden, auch wenn ich’s sehr gern anders gehabt hätte. Aber mit einem 37,5 cm-Schädelchen hat er einfach nicht durchs Becken gepasst … Drum bin ich mal gespannt, wie es bei deinen werdenden Eltern weitergeht …

      • Ach, immer locker und positiv bleiben. Geht auch alles ganz anders: Um 2 Uhr nachts in die Klinik, um 5:58 ohne Zugang, PDA oder sonstwas den schönsten 4.150 gramm schweren und 53 cm großen Jungen geboren den es gibt.
        Und er musste mit seinem 34 cm Schädel unbedingt nach oben gucken, der Zwockel.
        Achja, um 9 Uhr haben wir dann die Klinik gutgelaunt wieder verlassen. Und ich bin auch „nur“ 1,67 groß. :)
        Und wenn ich gesund wäre hätte ich das auch schon längst noch mindestens 2mal mitgemacht!

      • Ganz ruhig…erstmal abwarten und noch keine Panik schieben. Kind Nr. 2 war bei uns 4,1 kg schwer, 57 cm und hatte einen KU von 38,5. Er kam nicht durch den Notausgang, trotzdem hatte ich nur ein paar Abschürfungen und habe fröhlich den Kreißsaal verlassen (und vorher hatte ich solche Panik wegen der Makrosomie…).

  4. „Wie gut, dass das willkürliche Ein- und Ausschalten des Riechnerven Grundvoraussetzung für die gynäkologische Facharztprüfung ist“ –
    Wie???? Mit Holz- oder mit Plastikwäscheklammer auf Nasenflügel? —
    Köstlichst!

  5. Ich werf‘ mich weg – ächt jetzt :D
    Ich hoffe, Du konntest an diesem beschriebenen Tag auch nur ansatzweise den Humor bewahren.
    Bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

  6. Warum hat mir nur NIEMAND gesagt, dass zu Ostern bei Euch richtig was los ist, so Unterhaltung vom Allerfeinsten…. und ich doofe Nuss mache Hausgeburten… wie laaaangweilig

  7. mehrmehrmehrmehrmehrmehrmehrmehrmehr! toll.

    (zu sinnvolleren worten bin ich im Z.N.Klausur nicht fähig)

  8. Vorschlag: Ihr lasst Ärzte-Quartett-Karten drucken – und dann dürfen die Patientinnen verdeckt eine Karte ziehen – und mit dieser/m zugewiesenen Ärztin /Arzt muss jede dann glücklich werden.

  9. Ich habe vorhin einen schlimmen Fehler gemacht: ich habe in der U-Bahn gelesen. DIESEN Artikel… Hätt ich grad noch was gegessen, hätten meine Mitinsassen nicht nur gehört, dass ich mich nicht mehr halten kann vor lachen, dann wäre ihnen auch noch mein Essen um die Ohren und in die Gesichter geflogen.

    DANKE Josephine, das war ein seeehr kurzweiliger Weg nach Hause! :-)

  10. „Ich bekomme einfach keinen Orgasmus“. Super Notfall, wirklich. Ich glaube, ich wäre spätestens da (wenn nicht schon beim Pickel am A…) zusammengebrochen. SOWAS ist mir tatsächlich noch nicht untergekommen :P Aber gut, ich arbeite auch nicht in der gyn ;)

  11. hatte ich schon erwähnt, dass ich mit dem bloggen aufhöre? … wenn ich solch coolen krankenhausstories à la josephine zu lesen bekomme?
    bitte heldin: nur eine dieser geschichten pro woche, ok?

  12. Oh ja, Dienste um Vollmond! Immer ihren Preis wert. Zu meinen Staatsanwaltszeiten haben alle erfahrenen Kollegen immer versucht, ihren Vollmond-Jour-Dienst mit dem oder der Neuen zu tauschen. Aber auch die Frischlinge lernen schnell…leider!

    Schreib weiter, ist einfach super!

  13. Ich bin ja „nur“ Arzthelferin und hatte auch das „große Vergnügen“ in der ein oder anderen gynäkologischen Praxis arbeiten zu dürfen. Mein olfaktorisches Highlight *ironieoff* war eine sehr attraktive Patientin, die seit sage und schreibe 14 Tagen ihren Tampon nicht rausbekam.

    Kommentar vom Chef: „Ich brauche Hilfe. Du kommst rein, holst vorher Luft, auf jetzt wird der Mülleimer geöffnet und wenn das Ding drin ist, sofort wieder geschlossen.“ Wir haben den Raum für die restliche Sprechstunde auch mit massivem Lüften und natürlich Mülleimer entleeren *örks* nicht mehr nutzen können…

    • 14 Tage… Huiii, ich bin froh, nicht in deiner Haut stecken zu müssen, wenn ihr solche ganz speziellen Fälle reinbekommt. Da gruselts mich selbst vorm Bildschirm.
      Aber mal im Ernst – welche Frau wartet denn wirklich zwei Wochen, wenn das Dingen festklemmt?! Abgesehen davon, dass es mich eh wundert, wieso so ein Tampon „verschwindet“ ;-)

  14. Huaaah… Die Tamponfrau und Mrs. Öko gleichermaßen. Brrrr… Erst voll öko und alles ist ja soooo natürlich und dann doch inner Klinik entbinden und nicht etwa im Geburtshaus unter Walgesängen..

    • Kapier‘ ich auch nicht. So eine Frau Öko will doch selbstredend eine Hausgeburt auf dem heimischen Bärenfell? Weil das Krankenhaus doch voll böse in den natürlichen Geburtsverlauf eingreift. Und die Keime! Die Keime! Wundert mich, dass sie dann doch eine ambulante Geburt will…

      • Es gibt leider immer mehr Gegenden, in denen es zu wenig Hausgeburtshebammen gibt. Eine selbstbestimmte Geburt sollte auch im Krankenhaus selbstverständlich sein. Schade, dass Frauen, die bestimmte – nicht evidenzbasierte – Massnahmen ablehnen, als „Öko“ beschimpft werden.
        Aber duschen hätte sie können…

  15. Schielende Brustwarzen??? Ich lag schon bei dieser Einleitung halb unterm Tisch – gibbet echt Leute, die wegen irgendwelcher Banalitäten oder auch wegen nicht ganz akuter Beschwerden die Mühsal eines Abends in der Notfallambulanz auf sich nehmen? Wohlmöglich noch mit Gatten und Picknickkorb?!?

    Und – hömma, ganz unter uns – die TamponTrudi, das war doch nur ein Vorwand, um den Doktor Fred wiederzusehen, hm?

    Bitteeeeeeee…. Fortsetzung…..

  16. Muhahaha – die wollte Doktor Fred…. :-D Ich lach mich weg :-D Hör nur ich die Nachtigall trapsen oder ist es normal, so aufgedonnert zu irgendeiner Untersuchung zu gehen…?! ;-)
    Und auch sonst – einfach nur köstlichste Abend-Unterhaltung!!! Danke dafür und jaaaa, bitte, bitte, bitte mehr davon :-))

    • Nein, ich denke auch, dass Fred mit Ms. Supertampon schon beim ersten Mal Doktorspiele gemacht hat. Wer bitte kommt denn sonst aufgedonnert und ohne Slip in die Notfallausnahme der Gyn? Ich würde ja Fred einen Warnschuss geben — sollte der jemals beim doktorspielen sein, während die Aufnahme aus allen Nähten platzt oder jemand deshalb bei draufgehen, sollte ihn das seine Approbation kosten.

  17. Ich habe gerade Salat gegessen und den Artikel gelesen. Eigentlich sollte ich es besser wissen. Essen + Josephine lesen = nix gut. Aber der Hunger war größer. Jetzt ist mein Bildschirm mit Balsamicoessig gesprenkelt. Aber das hat sich rentiert! Super Artikel! Aber Frau Öko – igitt!!! Und die Tamponfrau – ichwillmirdasnichtvorstellen. Und die mit dem Orgasmus, der guten Dame hast aber schon den Weg zum Niedergelassenen beschreiben lassen?

  18. Also ich hätte mir ja ein paar fiese Sprüche da nich verkneifen können.

    “Meine Brustwarzen schielen – kann man das operieren?” – nein, eine Brille reicht vollkommen.
    “Ich bekomme einfach keinen Orgasmus – was soll ich tun?” – Sex haben?
    „Kann meine letzten fünf Tampons nicht mehr finden!“ – Sind da, wo du sie das letzte Mal hingesteckt hast. Tipp: fang mal vorne zwischen den Beinen mit dem Suchen an. Im Mund eher nich.

  19. Was ist mit Frau Drei????
    Habe gerade die Vortsetzungsgeschichte gelesen und warte auf die Auflösung des Kreissaalquaos.
    Bitte weiter schreiben…

  20. „Schwester Notfall schüttet gerade entnervt den vierten Pott Kaffee hinunter und ich frage mich ernsthaft, ob sie irgendwo eine Externe Blase installiert hat, denn bei dieser Menge Plörre käm ich gar nicht mehr von der Schüssel runter.

    “Notfall – du solltest auf Wasser umsteigen. Soviel Koffein beisst sich mit deinem Adrenalin-Überschuss!”

    “Pffff” bekomme ich nur abfällig zur Antwort “Ohne Koffein käm hier ab 9 Uhr keiner mehr lebend rein. Oder raus!”

    Notfall ist eigentlich die Ruhe in Person, aber der fünfte Dienst in Folge hinterlässt auch an ihr, der alten, erfahrenen Ambulanzschwester, Spuren. Drei Tage vor Vollmond und zwei danach spielen die Leute monatlich verrückt. Dann spült der große, weisse Himmelskörper Wahnsinnige, Verrückte und wahnsinnig Verrückte in die Notaufnahmen dieser Welt, mit Krankheitsbildern, die so schräg sind, das man es kaum glauben mag.“ *loooooooooool* *wieher vor lachen*

    Die Woche ist gerettet, liebe Josephine.

    *nach luft japs vor lachen*

    VhG

    Andrea

  21. OMG, OMG, wie geht es nur weiter…. Habe gerade nach meinen Osterferien beide Storms gelesen. Uh, wie gehts nur weiter…

    P.S.: Entschuldige mich gleich für die Internistische Kollegin aus Teil I, kann mich erinnern in Ansätzen auch mal ein wenig zickig in der Art gewesen zu sein, ähäm. ( aber nicht zu den Gynnies, wenn´s beruhigt)

  22. Uffff… gut, dass ich beim Lesen nicht am Essen war, ich sollte den Tip von nadineswelt unbedingt beherzigen.

    Frau Öko – brrrr, zumal ich mich an eine andere Frau Öko erinnere, die mal bei dir gastierte (die mit den Würmerm *ürks*)… mir geht dann immer die Fantasie durch und ich male mir aus, wie Frau Ökos Leben außerhalb der Klinik wohl aussieht *g*. Ich stelle mir gerade vor, wie sie nach einem arbeitsreichen Tag in ihr Tagebuch (selbstverständlich aus selbstgeschöpften Papier und mit Kohle) notiert:
    „Heute schwer auf unserem Acker gearbeitet. Es war das ideale Wetter, denn laut Dr. E.S. Oterik soll man die Erde bei möglichst starkem Sonnenschein umgraben, damit sie möglichst viel positive Energie aufnimmt und an die Pflanzen weitergibt. Ergo lief der Schweiß in Strömen. Aber das hat auch was Gutes, nachdem ich nun heute schon einmal von Kopf bis Fuß nass war, konnte ich mir abends das Duschen sparen. Freut den Geldbeutel und schont die Umwelt.“

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