Everything will be okay in the end…

…if it´s not okay, it´s not the End!!!

Mein Lebensmotto reduziert auf 15 kleine Worte: „Am Ende wird alles gut sein – wenn es nicht gut ist, ist es (noch) nicht das Ende!“

Heißt übersetzt für mich: auch wenn ich noch so tief in der Schei**e stecke, irgendwann wird die Sonne schon wieder scheinen, morgen ist ein neuer Tag, steh auf, und mach etwas aus deinem Leben. Oder so. Und nein, ich bin vom Schicksal bestimmt nicht immer auf Rosen gebettet worden, aber hey! – gestern war gestern und heute liegt es an mir, das Beste aus dem zu machen, was das Universum mir so vor die Füße wirft.

Was nutzt es über Dinge zu jammern, die einfach nicht zu ändern sind? Werden sie dadurch besser? Sicher nicht.

Mir gehen Menschen tierisch auf die Kante, die den lieben langen Tag darüber nachsinnieren, wann das Leben ihnen wo wie bös mitgespielt, wer sie alles ungerechtfertigt mies behandelt hat und warum überhaupt immer SIE alles abbekommen müssen. Dauer-Depressionisten, Ewig-Miesepeter, die leidige Ganzkörper-Schmerz-Fraktion und Üble-Laune-Verbreitende-Zyniker-Pessimisten.

Meine Lebensvorstellung ist Hawaii und Aloha – bist du positiv bekommst du es (irgendwie – irgendwann) schon wieder zurück. Und schlechte Laune führt auf Dauer nur dazu, daß wir in unserem nächsten Leben als Kakerlake wiedergeboren werden. Oder Kellerassel.

Nein, ich habe heute morgen weder getrunken noch geraucht, ich gestehe, ich bin im Zustand nach Dienst mit wenig Schlaf und drei Entbindungen, aber es war mir einfach mal ein Bedürfnis, das los zu werden :)

Und – wie sieht euer Lebensmotto so aus?

(Geburts)berichte vom Dienst gibt es dann, wenn ich ein bisschen geschlafen habe… :)

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54 Kommentare zu “Everything will be okay in the end…

  1. Moin,

    also wenn wir uns beim Thema Motto im Bereich der klassischen Zitate bewegen wollen, dann wäre es sowas in der Art: „Ich wünsche mir die Kraft, das zu ändern, was ich ändern kann, die Gelassenheit, das anzunehmen, was ich nicht ändern kann, und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.“

    Kann auch die ständige Jammerei (besonders über unabänderliche Dinge wie z.B. das Wetter) nicht ausstehen. Wir verschleissen uns auf so vielen künstlich geschaffenen „Nebenkriegsschauplätzen“ und sehen die wirklichen Probleme nicht.

    Volker Pispers hat ‚mal gesagt „Was glauben Sie eigentlich, was in unserem Land loswäre, wenn mehr Menschen verstehen würden, was in unserem Land los _ist_?“…

    Lange bin ich glaube ich sowieso nicht mehr hier in Europas Absurdistan, dafür sind mir die Leute und deren Einstellung zum Leben zu unentspannt hier.

    Gruß,
    Sascha

  2. “Life is what happens to you while you´re busy making other plans.”
    John Lennon

    und dann könnte ich grad noch mit „keep calm and carry on“ weiter machen. Mein Leben ist aber auch im Moment eine Ansammlung von Sensationen und Katastrophen, die mir das Nachdenken völlig verbieten.

  3. Ich trage ich den Zynismus im Namen und freue mich über jeden Grund zum Ärgern.
    Nur ernst nehmen darf man die Sachen nicht.
    In diesem Sinne:
    Take it Easy.
    Und für diejenigen, die nicht nur mir immer wieder Grund zum Ärgern liefern gilt das Zitat eines berühmten spätmittelalterlichen Ritters, der es zum Titelhelden eines klassischen Dramas gebracht hat.

  4. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade die Leute am schnellsten und lautesten jammern, die die kleinsten Probleme haben. Wer wirklich Schmerzen und Schicksalsschläge kennt ist da oft sehr viel geduldiger.

    Achja, und mein Motto: Das Leben ist eher breit als lang. (W. Moers)

  5. Always look on the bright side of life

    Gelingt nicht immer, bleibt aber Grundmotto. Ist übrigens auch ein gutes Rezept für Beziehungen/Ehen. Wenn das Gegenüber dem auch so folgen mag, kann man jeder Krise eine humoristische Seite abgewinnen.

    Dauernörgler, Pessimisten und die, die „ich bin Sch…“-T-Shirts tragen, müssen zu Ex-Freunden werden, wenn sie denn beratungsresistent sind oder sich in ihrer Rolle wohl fühlen. Manche sehen darin auch ihren Lebenssinn und finden immer Leute mit Helfersyndrom, die sich das anhören. Wenn die dann auch weg sind, hilft nur noch ein Therapeut, der kriegt dafür schließlich Geld :-)

    Note: Es gibt natürlich auch Menschen mit chemischem Ungleichgewicht, die nichts dafür können …

  6. Ich unterschreibe 100% was du sagst. Ich habe festgestellt, dass Selbstmitleid so ungefähr das Schlimmste und Zerstörerischte und sinnfreieste und kontraproduktivste ist, das einen heimsuchen kann. Zum Glück hat man da ein Wörtchen mitzureden.

  7. Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.
    (Samuel Beckett)
    So oder so ähnlich… jedenfalls ist mein Glas auch immer noch halb voll und nicht halb leer.. :-)

    Bin übrigens „neu“ hier, gestern zufällig übers Bestatterweblog gelandet..

  8. Hm, ja irgendwie richtig, aber nur mit preussischen Tugenden Po rein, Brust raus und lächeln ist nicht alle Schieße, die das Leben über so manchem auskippt, zu bestehen.

    Ertrinken in Selbstmitleid definitiv nein. Aber zB von Eltern die gerade ihr Kind beerdigt habe, darf ich kein Aloha Lebensgefühl erwarten.

    Ebenso wir, die wir eine große OP vor uns haben, weil bei einer anderen OP so ziemlich schief gegangen ist, was schief gehen konnte und ich weiß, was auf uns zukommen kann, ich werde sicherlich auch im Hawaii Hemd nicht meine Angst davor verlieren.

    Ob es dann auf der Intensiv die Stimmung für Tänzchen im Baströckchen ist, wag ich zu bezweifeln und erwarte auch von Dritten, das zu beherzigen und nicht von mir zu erwarten.

    Dennoch darf ich nicht aus dem Hinterkopf verlieren, daß dafür auch die Zeiten wieder kommen. Wann diese Zeiten wieder erkannt werden können, ist aber individuell unterschiedlich und auch das muß akzeptiert werden.

    Liebe Grüße

    • Josephine meinte sicher nicht, dass man den ganzen Tag grinsend durch die Gegend laufen muss, egal wie gross der Mist ist. Es geht wohl eher um die Menschen, die sich nur dann wohl fuehlen wenn sich was jammern haben. Eine positive Grundeinstellung ist auch bei Sch***-Situationen hilfreich, debiles Dauergrinsen sicher nicht.

    • Hallo Muschelsucher, ich glaub Du warst nicht gemeint. Wünsche alles Gute, gute Besserung, einen schnellen Heilungsverlauf … auf dem Weg nach oben darf man bestimmt mal zwischendurch bisschen den Kopf hängen lassen :-)

  9. Immer vorwärts gehen und vorwärts schauen, zurückgehen nur, um Anlauf zu nehmen…

    Toller Blog übrigens, ich lese gern hier – auch wenn man manchmal schlucken muss.

    Liebe Grüße
    Monika

  10. 90 Prozent der Dinge, um oder über die man sich Sorgen macht, treffen sowieso nicht ein, und die restlichen 10 Prozent kann man eh nicht ändern.
    Noch ein weiteres Motto,dass von meiner Oma stammt, wenn man richtig in der Sch*** hängt und keinen Ausweg weiß:“Irgendwo geht auch wieder ein Türchen auf…“
    Und ich will selbstverständlich im nächsten Leben nicht als Kakerlak oder Assel wiedergeboren werden ;o)
    Lieben Gruß

  11. Die Kombination aus „Ich kann, weil ich will, was ich muss!“ und einem simplen und einfachen „Fuck it!“, wenn ich mal doch nicht so kann, wie ich will :-)

  12. Ich sehe das eigentlich genauso wie im Artikel beschrieben. Mein größtes Vorbild ist und bleibt meine Oma (im Februar 101 geworden), die jedem Schicksalsschlag etwas Positives abgewinnen konnte und kann, und nach der Devise lebte/lebt „Es gibt immer jemanden, dem es noch schlechter geht als mir !“ – und das, obwohl sie kaum mehr laufen kann, fast nichts mehr sieht und hört und beileibe nicht mehr wirklich fit ist …
    Aber immer noch voller Lebensfreude, Witz und Neugier :-)

  13. „Sei nicht besser als jemand anderer, sei besser als du gestern warst.“
    Falls ich denn überhaupt ein Motto habe.
    Mit aus-Prinzip-nur-das-schlechte-sehern habe ich ein ziemliches Problem, aber normalerweise raufen wir uns zusammen ;-)

  14. Mir gehts eigentlich genauso. Ich bin ein ziemlich optimistischer Mensch und bin meistens gut drauf. Eben so ein „Alles wird wieder gut“-Mensch.
    Zum Glück bin ich bisher von größeren Schicksalsschlägen verschont geblieben, die meinen Optimismus vielleicht trüben könnten.

  15. Ich wünschte, das wäre so einfach, immer gut gelaunt zu sein. Ich merke, dass es um mich Menschen gibt, denen es leichter fällt als mir. Ich bin weder depressiv noch schwermütig, meistens gut drauf, aber oft kostet mich das Kraft. Da hilft auch kein tolles Motto. Ja, manchmal stehe ich mir selbst im Weg, aber besser kann ich es nicht. Aber ich jammer dann auch nicht anderen etwas vor, sondern bleibe für mich.

  16. Mein Motto ist: Behandle andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden willst, wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.

  17. Netter Eintrag ;)
    Musste auch von einer, sonst was stilleren, aber faszinierten Leserin mal gesagt bzw. geschrieben werden ;)
    Ich könnte mir zudem vorstellen, dass ‚Mieses Karma‘ von David Safier etwas für Sie wäre ;)
    Liebe Grüße,
    das Schneckenhäuschen :)

  18. „Das Glas ist halb voll und nicht halb leer“ könnte vielleicht mein Lebensmotto sein.
    Und „aussitzen“ kann ich die Dinge auch gut. Vieles erledigt sich nämlich von selbst.
    Von Leuten, die ständig von einer Art Weltschmerz geplagt sind, halte ich mich möglichst fern. Die Dauergrinser und immer aufgesetzt Fröhlichen, die jedesmal, wenn man nicht mitgrinst, fragen „Was ist denn mit dir los?!?“ mag ich aber auch nicht.

  19. Kein Lebensmotto. Es ist immer das angesagt, was grad ist, ohne Motto-Überschrift.
    Wissens, Frau Josephine – grundsätzlich gebe ich Ihnen recht. Auf Dauernörgler etc habe ich auch keinen Bock, bin ich auch nicht.

    Aber wenn man einmal SELBST (und nicht vom Hörensagen) erlebt hat, dass man sich nicht mehr selbst motivieren kann, weil es einfach nicht mehr geht (Depression, behandelt), dann sieht man solche Aussagen mit anderen Augen. Dann fühlt man sich genau mit solchen Statements richtig dreckig, weil man sowie grad nicht damit klarkommt, dass man nicht so kann wie man will. Und ehe man erkennt dass hier ne ernsthafte depressive Verstimmung vorliegt, sucht man die Schuld sowieso die ganze Zeit bei sich – und verzweifelt dran, dass diese ganzen üblichen Rezepte (denk positiv, lenk dich ab, mach was Schönes) nicht mehr funktionieren. Funkt dann auch die Umwelt solche Botschaften permanent rüber….und man merkt: Es nützt nichts, es hilft nichts, man kommt nicht raus aus dem Loch – dann rutscht man glatt noch weiter rein.

    Nein, ich will damit weder Ihre gute Laune töten noch eine Diskussion vom Zaun brechen – nur mal kurz innehalten und sagen: Nein, es ist nicht immer in der eigenen Hand, dass das Leben gut aussieht. Manchmal brauchts fremde (ärztliche/therapeutische) Hände.

    • um meine gute laune zu töten braucht es schon eine ganze menge…
      ich rede EXPLIZIT NICHT von depressiven menschen, aber nicht jeder mensch, der mit einem dreitage-regenwetter-gesicht durch die welt läuft, ist tatsächlich depressiv verstimmt.

      und sicher, körperlich und seelisches gebrechen braucht IMMER einen geeigneten therapeuten, aber bitte, ich setze voraus, daß man mir als ärztin von vorne herein abnimmt, daß ich das weiß… ;)

  20. Hey, das gefühl kenne ich…
    Z.n. Nachtdienst, wenig geschlafen, schön schwebend wie auf/in wolke :)
    suuper state-ment, da kann ich sofort unterschrieben!
    Noch nen ruhsamen schlaf, freu mich auf den Bericht vom Dienst ;)

  21. Um mal von der Oberfläche zu abstrahieren: ich bin bekennende Melancholikerin (in der Sprache Adornos: Kulturpessimistin ;) ) – und das inzwischen gerne im Sinne von Selbstakzeptanz. Es gibt noch eine ganze Menge zwischen Drei-Tage-Regenwetter-Gesicht und Berufssanguiniker. Schlimm finde ich allerdings, das jeweilige Gegenüber für das wie auch immer geartete Selbsterleben verantwortlich zu machen.

    Ansonsten mag ich gut gelaunte Menschen ebenso, wie jene, denen das nicht als Dauerzustand gegeben ist. Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass die gute Laune des Anderen von meiner abhängig ist.

    Was ich bis in Aversive hinein nicht mag, sind diese Positive Thinking – NLP – Gurus, die meinen, die Menschheit mit noch mehr Scheuklappen und Effizienz erfreuen zu müssen und Erfolg am Dauergrinsen des Klientels definieren.

    Menschen sind unterschiedlich und haben sehr verschiedene Gründe für ihr Sosein. Soll heißen, es gibt Platz für Aloha und Nachdenklichkeit und auch für ein Überwiegen des jeweiligen Lebensgefühls auf Grund erlebter Lebensgeschichte. Auch jenseits psychotherapeutischer Interventionen. :)

    • Da unterschreib ich jetzt mal und merke an, dass es durchaus auch Gründe in der Biografie geben kann, die eine Veränderung in die eine oder in die andere oder aber auch in beide Richtungen bewirken, also sowohl eine positivere Lebenseinstellung ALS AUCH etwas mehr Nachdenklichkeit. Das hab ich selbst erlebt und finde es gut so, diesseits UND jenseits aller Interventionen

  22. Danke, wirklich danke!!! Endlich mal eine richtig echte „große“ Ärztin, die das auch so sieht! Wie oft muss ich mir von Pessimisten-Klugscheißer-Altassistenten/-Oberärzten anhören, wie naiv meine Einstellung sei und das ja in Deutschland nichts besser und alles nur immer schlimmer wird. Auch wenns eigentlich nicht mehr schlimmer werden könne, aber trotzdem blabla – am besten solle man doch jetzt im PJ noch abbrechen und was anderes machen! Ich hasse das, sollen die doch was anderes machen, wenn sie so unglücklich sind… beim Gesundheitsamt sei es ganz chillig was Arbeitszeit angeht! ;)

    Wir bleiben dann bei den Patienten – mit nem Lächeln auf den Lippen, egal wie lang die OP oder wie kurz die Nacht!
    Daumen hoch für dich! :)

    • Nicht im PJ abbrechen! Was man anfängt, muss man auch zu Ende bringen (nur mit diesem Satz, habe ich mein damaliges Sch…PJ in der Inneren hinter mich gebracht).

      Ich will jetzt nicht pessimistisch klugscheißen – aber druck dir deinen Kommentar von heute aus und lies ihn nach 1 Jahr Klinik-Alltag und Nachtdiensten… ich wünsche dir, dass du ihn dann noch genauso unterschreiben kannst!

  23. umwege erhöhen die ortskenntnis.
    =fällt mir bislang sehr leicht.

    und dann noch:
    relax and enjoy life
    =fällt mir nicht so leicht wie oben das. ich übe aber :-)

    liebe grüße, katerwolf

  24. wenn etwas passt, dann passt es. wenn es nicht passt, dann passiert man es, passt sich an oder verpasst es. wenn es passt, dann passiert es.

    alles hat einen sinn.
    es gibt den roten faden.
    mann muss ihn nur nicht ständig versuchen zu färben. denn die farbe wäscht sich doch wieder heraus.
    mann muss auch nicht ständig versuchen knoten rein zu machen.
    es ist wichtig ihn auf frei hängen zu lassen. ihn im wind baumeln lassen und versuchen nicht zu fest daran zu ziehen. druck und zug sind nie von erfolg gekrönt und wenn, dann nur in den seltensten fällen. man muss sich dem hingeben.
    der kleinen, aber feinen bestimmung.
    einfach einmal die augen fest schließen und sich auf das garnknäul tief im inneren konzentrieren.

  25. Life moves pretty fast. If you don’t stop and look around once in a while, you could miss it. (Ferris Bueller)

  26. Eigentlich sind es zwei Dinge, die mich ständig begleiten: Das, was irgendwann mal auf meinem Grabstein stehen soll und die Erwartungen, die ich an Neues stelle.
    Irgendwann, in 2 Monaten, oder hoffentlich auch erst in 40 Jahren, soll da etwas zu lesen sein wie „Hier liegt einer, der nicht gerne – aber der zufrieden ging“. Egal was man tut, egal wie es ausgeht, ob man selbst verletzt ist oder andere verletzen musste: Stimmt das Endergebnis trotzdem? Ist es wirklich so, wie ich das gewünscht habe?
    Auf dem Weg dahin kann man mit viel Vorfreude rangehen – mittlerweile bin ich aber eher als „Berufspessimist“ unterwegs: Optimisten kann man nur selten positiv überraschen, wenn man einem Thema, Projekt, wasauchimmer, erstmal skeptisch gegenübertritt ist ein Erfolgserlebnis dann umso schöner. Und Rückschläge nimmt man einfacher, wenn man zwar das Ziel verfehlt hat aber von vorn herein erstmal mit dem Scheitern rechnet. Dafür steigt die Erfolgsquote – je genauer man sich gleich zum Anfang einer Aufgabe damit befasst, warum es eh‘ schiefgeht umso besser kann man genau diese Probleme umgehen :-)

  27. Um es mit den Worten aus Aesop Rock’s song Daylight zu sagen:

    Life’s not a bitch! Life is a beautiful woman
    You only call her a bitch because she won’t let you get that pussy.

    Nicht ganz jugendfrei und auch keine große Lyrik, aber wahr!

    Dein Motto? Find ick jut! :-D

  28. Kopf hoch auch wenn der hals noch so dreckig ist……mein motto seit jahren wobei ich sowieso eher der typ bin wo das glas immer halbvoll und nie halbleer ist

  29. mein lebensmotto?
    gemäss meiner kollegen : „solange er nörgelt und jammert ist alle okay….. wenn er still ist sollte man gaaaaaaanz vorsichtig sein“

    ich find treffender: „irgendwas is ja immer, versuch mich doch mal zu überraschen“

    *g* das ist nicht negativ zu sehen sondern eher eine gespannte erwartungshaltung wie weihnachten ^^

  30. Wenn ihr so richtig tief in der Scheiße sitzt und dann an euer Motto denkt, hilft euch das in dem Moment wirklich, euch besser zu fühlen?

    Ist eine ehrlich interessierte Frage, mir ist das noch nie gelungen (obwohl ich in guten Zeiten durchaus auch solche Motti propagiere). Vielleicht glaube ich da in den Momenten selbst nicht aufrichtig genug dran.

    Viele Grüße,
    Melanie

    • Das Motto soll mir nicht helfen, mich besser zu fühlen. Es soll mir helfen, aus der Scheisse wieder raus zu finden.In dem Sinn drückt es für mich eher eine Sichtweise, einen point-of-view aus. (Davor kann man mal kurz im Selbstmitleid schmoren, muss auch manchmal sein, bringt aber, meiner Erfahrung nach, nie was)

      • Danke für die Antwort.

        Wegen meiner kann das „,euch besser zu fühlen“ auch aus meiner Frage weggedacht werden. Mir gehts primär darum zu erfahren, ob euch das in irgendeiner Art und Weise hilft, wenn ihr euch an eure Mottos erinnert (bzw. sie euch in Erinnerung ruft), wenn ihr in der Scheiße steckt (oder es euch schlecht geht).

    • Das ist eine verdammt gute Frage! Erst vor einigen Tagen habe ich abends heulend im Bett gelegen, weil ich mich u.a. über Kollegen aufgeregt habe… ich war das heulende Elend vom Feinsten incl. Selbstvorwürfe… In dem Moment habe ich an meine Motti (siehe weiter unten in den Kommentaren) gar nicht gedacht, ich war einfach nur sch*** drauf und fühlte mich wie ein Nichts.
      Am nächsten Morgen war ich halbwegs wieder auf „Nulllinie“ (=es geht mir weder gut noch schlecht) und inzwischen -mithilfe meiner Grundeinstellung- geht es mir sehr gut, mein Tatendrang ist hoch und einige Leute werden in den nächsten Tagen/Wochen so einiges zu hören kriegen ;-)
      Soll heissen: im Prinzip habe ich eine positive Lebenseinstellung, trotzdem liege ich manchmal am oder unter dem Boden und bin das kleine, nichtsnutzige, von Selbstvorwürfen gemarterte Elend mit verquollenen Augen… aber meine Grundeinstellung zieht mich auch immer wieder hoch.
      Hoch und Tiefs gehören m.E. zum Leben dazu, ich kann das Eine ohne das Andere nicht genießen. Ein Leben ganz ohne Hochs und Tiefs bedeutet für mich emotionale „Nulllinie“ und das ist langweilig….
      In dem Sinne: Ja, meine Mottos/Motti helfen mir weiter ;-)

  31. Mein Motto: Mund abwischen, weitermachen. Hinfallen ist ok – liegenbleiben nicht. ;)

    Btw. ich habe gestern einen Arzt für mediterranen Ganzkörperschmerz gehabt. Echt wahr.

    Türkischer Gynäkologe. Der ist mit mir so vorsichtig umgegangen, als könnte die Heulboje jederzeit loslegen :)

  32. Ohne alle Kommentare gelesen zu haben: ein Mix aus „always look on the bright side of life“ – „carpe diem“ – „lass Dich nicht (allzu lange) ärgern“ und „leck mich am a****“ ^^
    im Grundsatz: ich mache mir durchaus mal Gedanken über schreckliche Dinge, die morgen oder so passieren könnten, aber die gute Laune lasse ich mir ums Verrecken nicht verderben! Schließlich könnte mir heut‘ abend ein blumentopf auf den kopf fallen, und dann hätte ich mir ganz umsonst Sorgen gemacht ;-)

  33. Ja, wenn, wenn, wenn…..

    „Wenn die Katze ein Pferd wäre, dann würde sie den Baum hoch reiten“ –> Stromberg :o)

  34. Ich halte es mit den Missfits:
    wenze wieder weißt , watte willst, dann musse machen datte hinkommst!

    Im Übrigen verweise ich auf das Kölsche Grundgesetz, das ist in allen Lebenslagen anwendbar.

  35. Pingback: Storyland » Blog Archive » Alles wird gut!

  36. love it, leave it or change it

    funktioniert für fast alles…

    Mittlwerweile ergänzt durch Dein „Everything will be okay in the end…

    …if it´s not okay, it´s not the End!!!“

    Danke dafür! Und für Dein Blog

  37. Pingback: Alles wird gut « Schreibmonster

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