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Verdammt in alle Ewigkeit…!

Und - habt ihr es schon gemerkt? Ich habe eine Filmtitel-Macke. Aber eine passendere Überschrift fiel mir nicht ein, als ich gerade zum X-ten Mal für heute vom Kreißsaal zurück zum Dienstzimmer geeiert bin, und mir zum wiederholten Male mit Schrecken bewußt wurde, daß ich ein gravierendes Problem habe: ich bin TOTAL VERRÜCKT nach Entbindungen!!!

Ehrlich – operieren ist auch toll. Ich durfte heute eine LaVH machen (ja, hört sich großartig an, ist aber eigentlich nix anderes als das erweiterte laparoskopische Absetzten der Eierstöcke und Haltebänder des Uterus mit anschließender Rest-Uterus-Entfernung. Wie bei der hundsgewöhnlichen vaginalen HE auch. Kein großer Zauber – Handwerk eben! Und das mach ich gern – sehr gern sogar. Aber wenn ich nachts um dreiviertel Zwei aus dem Bett geschüttelt würde, um im OP an irgendeiner Frau herumzuschneiden (und das ohne Kaffee und ausreichend Zähne putzen) – dann wär es besser, mich NICHT persönlich anzusprechen (oder man liefe in der Gefahr, peilrecht in den nächstbesten Trokar zu fallen. Das sind diese ekligen, 4cm-Durchmesser-Bohrer, die man zwechs Einführens der Kamera knapp unterhalb des Bauchnabels im Patienten versenkt… *HUST*)…!

Aber für eine Geburt mach ich das. Und schaff es sogar noch, freundliche Kommentare zu verteilen, wenn nötig Konfetti und Pompoms zu schmeißen und – zusammen mit der Hebamme – die beste Two-Woman-Cheerleader-Show hinzulegen, die sich eine Frau unter Wehen nur wünschen kann. Denn jede Geburt ist wie ein riesiges Überraschungs-Ei: von außen sehen alle irgendwie gleich aus – aber ob du hinterher den Schlumpfkönig oder nur das doofe Zusammenbau-Teil bekommst – DAS stellst du erst fest, wenn du dich lange genug damit beschäftigt hast!!!…

Zu Anfang der Ausbildung, wenn du zum ersten Mal eine schwangere (vielleicht sogar wehende) Frau untersuchst, ist es noch ein bisschen wie zur ersten Fahrstunde. Man denkt sich: “Boah ey, JEDER kann Auto fahren – das KANN doch nicht so schwierig sein…?!” – setzt dich hinters Steuer, und würgst die Kiste erstmal gepflegt ein halbes Dutzend Male ab. Aus. Finito.

Zurück in der Schwangeren denkst du Dinge wie: “Schei**e - hat die gar keinen Muttermund?!?” (hat sie selbstverständlich doch – du findest ihn nur nicht…!), “Wieviel Zentimeter Muttermund? Keine Ahnung? Welcher Muttermund? Und wo sind die Zentimeterangaben eingraviert???” - Hebammenschülerinnen lernen so etwas. Die laufen wochenlang mit Zentimeterbändern in der Kitteltasche durch die Gegend, und wann immer sie damit fertig sind, Plazenten und Blutbrocken vom Boden zu wischen, Brechschalen mit der Zahnbürste zu säubern und Kreißbetten frisch zu beziehen, sieht man sie mit gespreizten Zeige- und Mittelfinger durch die Säle irren. Und dann spielen sich Szenen ab, wie folgende:

Hebammenschülerin (HS) 1 zu HS 2 (die ausgestreckte Hand hinhaltend): “6 cm!” – woraufhin HS2 o.g. Maßband aus der Tasche zieht, anhält und entweder zustimmend nickt, oder traurig den Kopf schüttelt. Dieses Spielchen wird so lange durchexerziert, bis der Abstandsmesser für “Zeige-Mittelfinger rechte Hand” nahtlos in einer sofort abrufbaren Gehirnwindung abgespeichert wurde und von nun an fort jeden Muttermund bis auf den 100stel Millimeter genau vermessen kann!

Medizinstudenten hingegen wird in der Regel an Tag 1 ihres Einsatzes im Kreißsaal ein paar sterile Handschuhe in die Hand gedrückt mit der Aufforderung “Muttermundsweite und Höhenstand” zu kontrollieren – und dann stehen 10 Alt-Hebammen und ebenso viele Schülerinnen genüsslich grinsend in der Tür und schauen dem Greenhorn dabei zu, wie es verzweifelt Blut und Wasser schwitzend versucht, IRGENDETWAS zu ertasten!!!…

Genauso verhält es sich mit dem Bezug des Köpfchens zum Beckenboden – Schülerinnen werden drei Jahre lang an die Hand genommen und bei jeder zweiten Schwangeren dürfen sie Vor- oder Nach-Untersuchen, erfahren so, wie es sich anfühlt, wenn der vorangehende Teil des Babys sich auf Beckeneingang, -Mitte oder -Boden befindet – und wo diese verflixte Pfeilnaht gerade hinzeigt!

Als Assistent muß man zufrieden sein, wenn der Oberarzt mehr weiß, als man selbst (und nicht nur die Ober-Hebamme geheiratet hat, um sich irgendwie aus dem Schlamassel zu ziehen) – oder man sieht zu, daß man sich auf irgendeine Art und Weise durch die ersten 100 Untersuchungen schlawienert. Dann wird es allmählich besser…

Irgendwann hat man den Dreh dann so in etwa raus – du steckst die Hand nicht mehr nur in die nächstbeste Schwangere und schaust angestrengt zu Decke, sondern du kannst relativ treffsicher sagen, wie weit der Muttermund geöffnet ist, ob das Köpfchen sich einigermaßen da hin routiert, wo du es haben willst, und wie weit vom Beckenausgang es sich just befindet. Toll!!! Fast so großartig wie Männer, die schwer konzentriert unter die geöffnete Motorhaube ihres Autos starren, erst hier dann da dort ein bisschen schrauben, sich schnaufend und unverständliches Zeug murmelnd durchs Haar wuseln, um dann mit Schwung den Deckel zu zuknallen und Dinge wie “Die Nockenwelle – ganz klar!” oder “Der sieht gut aus!” zu raunzen. Sowas kann ICH mit gebärenden Frauen. Hah!!!

Und manchmal hat man ein Problem – vielleicht gerade erst bei Zentimeter drei – schlechtes CTG, Kopf tritt nicht ins Becken, Wehen zu stark, zu schwach, Frau will PDA : Dann fängt es an zu rattern: “An alles gedacht? Tropf dran oder nicht? Blase auf oder zu? Ist das CTG jetzt schön oder mies…?!” – und immer kommt irgendwie etwas, was es vorher so noch nicht gegeben hat! Blutiges Fruchtwasser! Schei**e – aber das CTG ist toll? So what??? MBU – wenn die okay ist, kann es dem Kind nicht schlecht gehen! Hyperfrequente Wehen – Missverhältnis? Nee, Köpfchen kommt tiefer. Dann ein bisschen mit Bremse fahren. CTG reagiert mit? Nun – vielleicht hat das Kleine einfach ein bisschen Druck auf der Birne, weil es tiefer kommt. Kein Grund zur Panik!!!

Ich weiß noch, bei den ersten – keine Ahnung, 30? 40???? – Geburten hatte ich Bauchweh, Herzklopfen und Tinnitus auf einmal. Jedes CTG wurde mit Argus-Augen bewacht, bei jeder vaginalen Untersuchung hatte ich Angst, etwas falsch zu beurteilen, nicht richtig zu finden – oder einfach den Finger versehentlich peilrecht in die kindliche Fontanelle zu bohren. Völliger Quatsch, aber kein Unglück ist bekanntlich so groß, wie die Angst davor!!!

Wenn du dann aber eines fernen Tages zumindest einigermaßen SICHER bist, wie das Ei zu knacken ist – wenn du weißt, du kannst zur Not ganz fix eine Sectio machen – gegebenenfalls auch allein mit der OP-Schwester! Oder der Hebamme! Oder der Kreißsaal-Putzfrau! Wenn das CTG kein Buch mit sieben Siegeln mehr ist, sondern einigermaßen übersichtlich “GUT” oder “SCHLECHT”. Wenn du relaxed im Übergabezimmer sitzend “Plants vs. Zombies” auffem iPhone spielst, ohne permanent mit einem Ohr beim Gestöhne der Frau zu hängen – DANN bist du schonmal ein ganzes Stück weiter. Und DANN fängt die Sache auch wirklich an, Spaß zu machen!!!

MEIN Problem: Mir macht das ganze SO VIEL Spaß, daß ich mir gerade nicht vorstellen kann, irgendwann nicht mehr nachts aufstehen und Kinder kriegen zu dürfen. Einerseits. Andererseits ist es aber eine durchaus verlockende Vorstellung, auf absehbare Zeit auch mal so etwas wie planbares (Familien-)Leben zurück zu bekommen. Nicht verpennt auf irgendwelchen Geburstagen hocken, weil man die Nacht zuvor fünf Kinder bekommen hat. Oder die Hälfte aller relevanten Feiertage im Krankenhaus absitzen zu müssen…!

Ich muß da nochmal drüber nachdenken. Ganz in Ruhe. Und bis dahin bin ich im Kreißsaal, falls ihr mich sucht. Wir bekommen nämlich noch ein Kind heute Nacht… :)

WM-Live-Ticker…

Freitagmittag, 13.42, die WM läuft.

Meine Ambulanz auch – VOLL!!! Als hätten alle Mädels einzig darauf gewartet, mir einen Strich durch die Lonely-Viewing-Rechnug zu machen steht das Telefon seit Anpfiff nicht mehr stille: alles akute, nicht aufschiebbare “Notfälle” *HUST*, und ich werde das Gefühl nicht los, die Frauen machen das gerade nur, weil sie sich daheim mit ihren willenlos brüllenden, Bier trinkenden Kerlen fürchterlich langweilen.

Und als wär das nicht alles schlimm genug, ist schon wieder SabbelSocke Bèla Rèthy der Mann am Mikrofon. Da schläft mir glatt das Gesicht beim schauen ein….

Okay, ich bin dann mal weg. Wie gut, daß mein iPhone Live-Ticker kann. Ich bin ´ne arme Sau, ächt jetzt… *schneuz*

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14:07 – Klose fliegt mit Gelb-Rot aus dem Rennen

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14:08 – 1 zu 0 für Serbien…. *HEADSHOT*…. – sonne Schei**e…..

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Pause zwischen zwei Patienten:

*FähnchenAuspack*

*VuvuzelaStimm*

*TrikotAnzieh*

*LuftHol*

“LOOOOOOS JETZT, JUNGS, IHR SCHAFFT DAS!!!!”

Boah, der Schiri macht mir echt Herzrhythmusstörungen…. *Schnappatmung*

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14:16 - ECKE DEUTSCHLAND – KOPF SERBIEN – QUERLATTE TOR – FALLRÜCKZIEHER DEUTSCHLAND – ABGEWEHRT SERBIEN – HERZINFARKT JOSEPHINE

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14:17 – HALBZEITPAUSE!!!!!!

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14:55 – Müller und Özil gehen, Cacau und Marin kommen…!

Ich will das JETZT zwei Tore fallen, aber STAT!!!

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14:57 – Gott, geht mir der Schiri auf die Eierstöcke! Schlimmer als jeder Internist um Mitternacht…

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14:58 - Gelb für Schweinsteiger – ich revidiere meine Aussage von 14:57 Uhr – dieser Unparteiische ist einfach ohne Worte….

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15:00 - die Serben wechseln auch mal durch…

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15:02 – O-Ton Bèla Rèthy: “Ein Punkt muß jetzt das Ziel sein…?!” Was will er uns damit nun sagen? Sind wir hier beim Marienkäfer-Wettbewerb? Weltmeisterschaft für Zeichensetzung? Dann werf ich mal ein Ausrufezeichen ins Spiel… *Kopf -> Tischkante*

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15:07 Uhr – Freistoß Poldi – Ecke Deutschland – Ferddich – Schade…

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15:09 - Poldi schiiieeeeeeeeeeßt, uuuuuuuuuuuuuuuuuund: VORBEI!!!…. *HEUL*

Noch 8 Minuten Spielzeit….

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15:13 – Friedrich verliert den Ball an die Serben – ich beiß ein Stück aus der Dienstbettwäsche!!!

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15:17 - Zwei Minuten Nachspielzeit!

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15:18 – Freistoß Serbien, Behandlung Stankovic

15:15:30 - Also – mal kurz zu Löw und seinem Outfit – das blaue T-Shirt unter schwarzem Sakko beim letzten Spiel ging ja gar nicht. Aber jetzt wie Hanni & Nanni im WeißesShirt-BlauesStrickjäckchen-Twinset-Partnerlook mit Bierhoff – wollen die Zwei noch zum Fußbalfrauen-Kaffeekränzchen???? Ginge vielleicht auch mal Anzug, Hemd, Krawatte, wie all die anderen (Co-)Trainer auch?????

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15:19 – die letzte Minute läuft 10 gegen 10 – der Serbe wird vom Feld getragen…

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15:20Abpfiff!! Willkommen in der Realität, soll ich sie ein wenig herumführen…?!

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P.S.: Der 11-Meter ist (leider? Gott-Sei-Dank) im akuten Patientenkontakt untergegangen. Deshalb nicht aufgeführt! :)

Zeigt her eure Kitteltaschen…

Hallo ins Rund,

bin ich heute abend doch zufällig auf diesen Monsterdoclink gestoßen, hab herzhaft über den Kitteltascheninhalt der unterschiedlichen Fachkollegen gelacht, und überlegt, was ich alles so mit mir herumschleife. Fakt ist – ich hab es seit dem PJ erfolgreich geschafft, mich von über 5 auf deutlich unter 1 kg zu arbeiten. Somit verbleiben in 3 Taschen:

- Klinikleitfaden

- Moleskine mit den gesammelten Werken aus über 5 Jahren Klinik- und Praxisalltag

- Geld (Scheine und Münzen – Frau muß schließlich bei Kräften bleiben)

- komplette Telefonliste des Hauses (total zerfleddert)

- aktueller Dienstplan (so überhaupt schon fertig gestellt… *seufz*)

- Kaugummi

- Blistex (Labelloersatz)

- diverseste Kugelschreiber

- Schere (zum Öffnen der morgendlichen Kaffeemilch)

- Schlüssel (öffnet und schließt Dienstzimmer, Kreißsaal und OP…)

- Überraschungsei-Schaf (wir erinnern uns – Gynäkologen sind abergläubisch)

- Haargummi.

Und dank meines geliebten iPhones (dreimal gen Mac verneig) hängen

- die gesamte Grey´s Anatomy

- Netter´s Flashcards sowie

- die komplette Rote Liste und

- Pons Englisch-Deutsch-Wörterbuch

hübsch zusammengeschrumpft auf schwarz polierten 11,5 x 6,2 cm an meinem Hosenbund. Von Internet, eMail, iPod und Spielen will ich gar nicht erst anfangen… *ggg*

Euch allen ein schönes Wochenende – was auch immer IHR mit euch herumschleifen mögt!

Josephine

P.S.: Hab ich eigentlich schon erwähnt, das meine Grey´s-Anatomy-Navy-Farbenen OP-Kittel (made by BlueSkyScrubs) heute angekommen sind? Und SO großartig aussehen??? Nie wieder werde ich im Hauseigenen Sack-und-Asche-Design herumlaufen müssen… *yeah*

Last Action Hero

Es war, als hätte sich die Welt vor Antritt meines Urlaubes gemeinschaftlich gegen mich verschworen – 3 Dienste, dreimal geballtes Chaos. Bitteschön – DAS muss für die nächsten 2 Wochen ausreichen…:

Freitag

der Dienst beginnt angenehm ruhig – und so verbringe ich die ersten Stunden des Tages mit oSoleMia und deren neuestem Spielzeug – dem iPhone! Soli ist zwar eine töffte Hebamme, aber von Technik-Eiern und kompatibler Software hat sie soviel Ahnung, wie der Psychosomatiker vom operieren. Und so zieht der Nachmittag vorüber mit dem Einrichten von iTunes-Konten, dem verballern von MasterGoldCard-Nummern (warum bin ICH eigentlich nicht Hebamme geworden???…) und auf der ersten Suche nach den neuesten Apps.

Währenddessen weht Solis Ertgebärende zwei Zimmer weiter friedlich von 3 auf 8 Zentimeter. Braves Mädchen.

Gegen 18 Uhr wird es eng im kleinen Besprechungszimmer – Frau von Sinnen stapft – mit grimmiger Miene und allen von-Sinnen-üblichen Überlebensutensilien bewaffnet – zur Tür herein, eine Schwangere mit Blasensprung im Schlepptau – die Nacht verspricht eine Kurze zu werden. Nachdem die Ambulanz dann doch noch voll läuft, ist es schließlich 0.30 Uhr, als mein Dienstbett und ich endlich zusammen finden. DOCH: zu früh gefreut, keine halbe Stunde später ein bimmelndes Telefon mit einer kleinlauten oSoleMia – das CTG sei schlecht, der Geburtsbefund seit zwei Stunden gleichbleibend, ob ich denn mal schauen könnte…?!

Nee, eigentlich gerade gar nicht, meine Augen sind müd und würden gerne nichts anderes mehr sehen, als die Augenlider von innen – aber wen interessiert das schon??? Im Kreißsaal liegt eine sich windende, schnaufende, heulende Frau elendsgleich auf dem ausladenden Kreis(s)bett, und ich denke wehmütig, wie gut es sich DA drauf wohl gerade schlafen ließe…?! Okay, zurück zum Tatort – Frau Z. ist eine durchaus hübsch anzusehende, barock gebaute Rothaarige, mit sympathischem Lächeln und myriaden von Sommersprossen, und sie lächelt immer noch, als sie mir zwischen zwei Wehen ein durchaus freundliches, aber geradezu gnadenlos endgültiges “Ich will jetzt einen Kaiserschnitt!!!” entgegen knallt. Ääääh – wie jetzt?? – Ja, sie hält es nicht mehr aus, die Schmerzen und so (Frau Z. hat quasi mit Aufnahme in den Kreißsaal die PDA verpaßt bekommen – auf höchstdringlich eigenen Wunsch wohl gemerkt – hätt ich sie doch nur gleich sektioniert…), und deshalb wolle sie jetzt und hier GLEICH einen Kaiserschnitt haben.

Okay, 1 Uhr morgens, Muttermund vollständig – schöne Nummer das. Soli steht mit verschränkten Armen und “SiehstDU!!!”-Blick neben mir, bescheinigt auf Nachfrage den fehlenden Geburtsfortschritt und ist leider in keiner Weise gewillt, mir zur Seite zu stehen. Wozu auch? Frau Z.s Entschluss steht bombenfest, und es gibt nichts frustraneres, als eine (wohlgemerkt: schmerzfreie!!!) Frau zur spontanen Entbindung zu zwingen. Geht hierbei auch nur die kleinste Kleinigkeit schief, steht man augenblicklich mit beiden Beinen in Teufels Küche. Und da will ich nicht hin. Nicht mitten in der Nacht, keinesfalls 4 Tage vor meinem wohlverdienten Urlaub! Also trommel ich “das Team” zusammen – Chef, Anästhesie, OP – den üblichen Verdächtigen eben, und keine Stunde später ist Frau Z. mittels “sanftem” *HUST* Kaiserschnitt von einer wirklich entzückenden, kleinen Tochter entbunden.

Das ich das Kind dabei quasi von Scheidenausgang wieder zurück in den Bauch ziehen mußte, macht mich wirklich wütend. Noch eine halbe, dreiviertel Stunde Mitarbeit und bisschen pressen – dann hätten wir Mutter und Kind dieses Rumgeschnippel ersparen können. Der Chef meint nur lapidar, ich solle mich nicht ärgern – so wäre es nunmal, und außer mir seien doch alle glücklich…?! Ich will aber AUCH glücklich sein *mitdemfußaufstampf*

Hätte ich zu diesem Zeitpunkt gewußt, WIE der Abend – nein, das ganze Wochenende noch weiter gehen würde, ich wäre augenblicklich SOWAS von glücklich gewesen… – aber so war ich zu jenem Zeitpunkt nur missmutig und müde.

Selber Tag, 4 Uhr morgens.

Ich hab kaum Geburt und Sectio eingegeben, und mein müdes Haupt auf weiches Kissen gebettet – Telefon!!! Kennt jemand den Film “Und täglich grüßt das Murmeltier”??? Dies ist mein ganz persönlicher Groundhog Day, ich schwöre!!!

Am Telefon Frau-von-Sinnen, im Hintergrund hör ich das metallische Schnorcheln des Sauerstoffgerätes – und Frau von S. muß schon gar nichts mehr sagen, im blinden Galopp schmeiß ich mich in Schuhe und Kittel, jage den Gang hinunter und die Station hinauf. Frau I. ist eine kleine, muckelige Frau, der riesige Bauch wippt mit jeder Wehe bedrohlich auf und ab, und scheint noch immer bis zur Klavicular zu reichen, obwohl das Köpfchen schon fast geboren ist. Frau I. schiebt wie der Teufel, die Skleren schimmern bereits in allen erdenklichen Rottönen (deshalb AUGEN ZU, Kopf auf die Brust uuuuuuuuund….), aber noch steht das Köpfchen wie festzementiert auf Beckenausgang.

Frau von S.´ Blick ignorierend schnapp ich mir die Dammschere und stell mich schonmal in Position. Nein, ich bin sicher kein Freund der prophylaktischen Episiotomie (=Dammschnitt), aber der hier sieht schon arg stramm aus…

Als hätten die Frau und Von Sinnen einen Pakt geschlossen, drückt Frau I. das Kind in der nächsten Wehe völlig schnittlos, dafür mit mächtig Karacho über den Damm und… – Fertig!!!! Nee, nicht so, wie ihr denkt. Turtlephänomen!!! Oder zu deutsch: Schulter steckt.

Der Alptraum eines jeden Geburtshelfers, wenn der Kopf nach Geburt nicht brav routierend das Nachdrehen der Schultern anzeigt, sondern wie festzementiert im Scheidenausgang pfropft und in jeder neuen Wehe scheinbar ins Innere der Scheide zurück gesaugt wird. Gruselig das, echt gruselig!!!

Es gibt extra Standards, wie man sich im Falle einer solch eingeklemmten Schulter zu verhalten hat, und dieses Programm beginnen wir jetzt gerade abzuspulen: Zuerst MacRoberts-Manöver: Die gestreckten Beine der Patientin werden einmal – übers Kreißbett hinaus – gen Boden geführt, und dann – gemeinschaftlich und parallel in einem Zug – bis quasi zu den Ohren gezogen. Schwangerschaftsgymnastik für Fortgeschrittene sozusagen – ich schwitze, was das Zeug hält, und dreiviertel davon ist der nackte Angstschweiß.

Nichts. Das immer blauer werdende Köpfchen steckt nach wie vor korkenähnlich in der Mutter, der Blick zur Uhr – wir haben 10 Minuten. Plus – Minus.

Zweites MacRoberts – selbes Procedere. “Bitte-bitte-bitte” kreist in meinem Kopf “bitte lass ihn drehen”…

Wir halten inne – und da – dreht er. Einmal um 180 ° von 9 auf 3 Uhr. Und propft weiter. Also auf ein drittes…! Dieses Mal scheint die Schulter gelöst, ein leichtes Absenken entwickelt die vordere Schulter, nach Anheben folgt die hintere ein wenig widerwillig – und dann ist er da. Und blau. Und schnauft nicht.

Wie heißt es schon so schön bei “House of God”? Wenn jemand einen Herzstillstand hat – erst einmal den eigenen Puls fühlen. Ich schnaufe selber mal tief und lege los. Wie im Film läuft das Schema durch – Neugeborene brauchen Wärme – frische Decke, Wärmebett – sie haben keine Probleme mit dem Herzen, sondern mit der Atmung – also Schnüffelstellung und Maske drauf. Schön abdichten – und parallel Anästhesie informieren.

Der kleine Wurm liegt schlappi vor mir als der Brustkorb sich unter meiner Beatmung zu heben und senken beginnt. 30 Sekunden, dann muß sich etwas getan haben – sonst folgt der nächste Punkt auf der Liste: Druckmassage. Doch so weit müssen wir gottlob gar nicht gehen – das Kindelein wird rosig, alles doch noch gut. Der erste Schrei macht mich jetzt wirklich glücklich. Ich bin klatschnass geschwitzt – und frage mich mal wieder, ob ich nicht doch langsam zu alt bin für das Spiel…?!

To be continued….

Ein schöner Tag… *sing*

Donnerstag – Klasse Tag!

mag ich ja per se sehr gerne – denn das heißt in den allermeisten Fällen: OP mit meinem Lieblingschef! Und heute obendrein mit lauter netten Schweinereien -nur für mich!!! :))

Zuerst eine laparoskopische Unterbindung – okay, Pille-Palle mag der versierte Aufschneider sagen, so ein bisschen Ei-chen ankogeln, daß kann doch jeder. Aber bitte – danke, ICH finde LSK immer noch sehr aufregend, denn mit so einem Mords-Trokar blind in unbekanntes Gebiet zu bohren, in der Hoffnung, die Aortenbifurkation möge kilometerweit entfernt liegen (und bleiben) – das macht misch immer noch ganz wuschig. Ich SEH halt lieber, wo ich rein popel!

Doch wenn man erst mal drin ist, dann ist es wirklich großartig! Auch wenn man dem Chef permanent den Overhold-Greifer in den Magen rammt, während selbiger verzweifelt versucht, mir einigermaßen gute Bilder zu präsentieren. Aber Chefarzt B. bringt nix aus der Ruhe! Gar nichts. Gräßlich falsch vor sich hin pfeifend schafft er es immer noch, das OP-Gebiet fotografisch optimal auszuleuchten, mich wenig invasiv einzuweisen und gleichzeitig den Fußschalter für die Koagulierschere zu bedienen, an welche ich von meinem Höckerchen aus leider nicht ran komme. Multitasking, der Mann, das muß man ihm lassen. Nach 20 Minuten bin ich zum ersten Mal an diesem Morgen stolz nass geschwitzt und die Patientin hoffentlich bis an ihr Fruchtbarkeitsende stocksteril.

Die nächste Dame auf dem OP-Tisch ist meine Lieblingspatientin der Woche – 80 Jahre alt, Mamma-Ca, außerdem klein, zart, multimorbide – und bis zur Halskrause voll Angst, bei dem Eingriff zu versterben. Erst als ich ihr im Einleitungsraum die Hand halte, darf der Betäuber seine Narkose beginnen, und auch nur nach mehrmaligem Versprechen, daß ich auch ganz bestimmt im Saal bleibe und “ein Auge auf sie” haben werde.

Nun – mehr als das, ich darf den Eingriff sogar durchführen! Meine erste Ablatio mammae – okay, nicht ganz, das “Schnittmuster” malt Chef selbst mit viel Liebe um den gut Golfball großen Tastbefund herum, aber dann – kommt mein großer Auftritt: Erst ein bisschen zaghaft, dann, als es nicht wirklich schrecklich blutet schon zügiger, bahne ich mir meinen Weg durch das bisschen Großmütterchen-Fett, bis hinunter auf die Faszie des Musculus pectoralis, welche ebenfalls weichen muß.

Nachdem ich gut 10 Miunten lang schwitzend schnippel, schneide, koaguliere und weiter säbel, ist der Tumor samt Sicherheitsabstand und wenig ältlichem Drüsenkörper vom Rest der kleinen Frau getrennt, und ich bringe Stolz meine erste Faden-Markierung am Präparat an. Dann noch Blutstillung, zunähen, fertig. Der Chef schaut zufrieden, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob dies allein in meinem operativen Talent oder vielmehr dem Kuchen begründet liegt, welchen ich für diese Ersttat zu backen verdonnert bin… *ggg* – es sei ihm gegönnt…

Den nächste Eingriff macht der Boss dann wieder persönlich – und echt jetzt, ich bin nicht neidisch: eine Anfang 50jährige, deren linkes Brustimplantat nach 10 Jahren Verweildauer skurill verformt einer massiven Kapselfibrose zum Opfer gefallen ist und nun dringend entfernt werden sollen. Ganz ehrlich – wer auch immer nur im entferntesten an die Vergrößerung seiner Brüste gedacht hat – beim Anblick DIESES Eingriffes wär auch dem letzten fanatischen Anhänger plastischer Schönheitschirurgie der Spaß am Implantat vergangen. Ich schwöre!

Der Rest des völlig atrophen Musculus pectoralis klebt wie fest zementiert an der Silikoneinlage und läßt sich nur millimeterchenweise mühsam abpräparieren. Dazu blutet die ganze Sache wie S** – und sieht nach Beendigung des Massakers auch nicht wirklich besser aus als vorher. Jetzt bekommt der Busen erstmal eine Erholungspause von mehreren Wochen, um dann herauszufinden, wie man den kläglichen Rest nochmal ein wenig schönschneiden kann…

Punkt 4 auf unserer heutigen OP-Liste: eine vag. HE! Hurra! Meine kleine Famula bekommt am Telefon schon Tränen in die Augen (sie hat den 2-Stunden-Marathon von gestern noch nicht wirklich verdaut) und schleicht 10 Minuten später unwillig und wenig begeistert in den Waschraum. Auch mein hochheiliges Versprechen, mit dem Boss noch nie länger als maximal eine Stunde an einer vag-HE gestanden zu haben, hebt die Stimmung nicht wirklich. Doch dann – er kommt, sieht – und gibt mal richtig Gas! Okay, wir sind mittlerweile auch ein gut eingespieltes Team: ich weiß in der Regel, WAS er will (und er will eigentlich nicht viel), und was ich nicht wissen kann, bekomme ich gesagt. Und so schaffen wir es in sagenhaften 35 Minuten, wild Seitenblätter, Wertheim-Klemmen und Scheren jonglierend, einen 400g schweren Riesen-Uterus fachmännisch auszubauen, einzudosen und den Rest des Schützenfestes sauber zurück zu lassen. Die Famula weint schon wieder – diesmal vor Freude, und mein OP-Tag hat einen wuderbar runden Abschluß erhalten!

In der Ambulanz dann noch ein bisschen Schwangere gedopplert (ich hab zweimal auf Anhieb die Aorta im richtigen Winkel eingestellt bekommen – Yeah, muß ´ne Serie sein… ;)), und jetzt hoffe ich auf einen ruhigen Abend mit der letzten Staffel Emergency Room auf meinem iPhone. Lang leben die Wunder moderner Technik! Und Samstag bin ich wieder da. Denn: heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, KEINE FRAGE!!!

Schlafentzug macht glücklich…

…so einfach wie richtig bringt Annette in ihrem jüngsten Blogeintrag auf den Punkt, was mir heute morgen durch den Kopf ging. Von vorne:

Die DD (= DauerDienst)-Woche neigt sich ihrem Ende entgegen, es ist Sonntagabend, und in meinem 3qm-Übergangsdienstzimmer steht die Luft. Aber nicht nur das – es STINKT auch noch zum Himmel – irgendeine reizende Mischung aus Urinal und Biotonne – traumhaft!

Also pack ich mein *achtungwerbung* iPhone und ziehe auf die Kreißsaalterrassee um, ein kleines, geschütztes Plätzchen Freiheit inmitten grüner Bäume und zirpender Grillen. Und während ich dort Solitaire spielend Frischluft inhaliere, füllt sich der Kreißsaal nach und nach mit jeder Menge Schwangerer. Soli, zum Beispiel, hat eine Drittgebärende im Schlepptau, 4 Wochen vor Termin, die schon den dritten Sonntag in Folge eingelaufen ist, um sich ein bisschen über ihre Wehwehchen hier und Wasser-in-den-Füßen da zu beklagen, ein Briefchen Buscopan einzuheimsen und nach 30 Minuten CTG wieder von dannen zu ziehen. Bis zum nächsten Sonntag dann.

Die Kleine zeigt einer privaten Spätgebärenden den Kreißsaal, während U. (das Hasi – weil sie soooooo lieb ist…*ggg*) ihrer 40sten Woche gerade erklärt, das der Blutdruck jetzt in Ordnung ist und wir nicht sofort und auf der Stelle einleiten müssen. Ich fühl mich gemütlich, Kreißsaal bei Nacht ist ja sowieso meins, und je voller, desto besser. Nichts desto trotz winke ich freundlich aber nicht unglücklich allen zum Abschied hinterher – entbinden muß ich jetzt nicht wirklich, das Bett ruft, ich hör es ganz deutlich. Und außerdem ist es wichtig, die Nacht gut herum zu bekommen, besser gesagt in der Früh noch vor der Übergabe zu verschwinden, denn mein kleines Kind fährt morgen um genau 7.45 Uhr ins Schullandheim und ich habe hoch und heilig versprochen, mich hier rechtzeitig zum Winken loszueisen, koste es, was es wolle.

Als der Kreißsaal schließlich wieder vollkommen geleert und stille in der Abendhitze liegt, verlasse ich mein gemütliches Terrassenplätzchen und mach mich auf den Weg ins Bett – es ist 00.34 und ich bin frohen Mutes, die Nacht ohne Zwischenfälle herum zu bekommen. Doch: weit gefehlt…

3.43 – Frau von Sinnen auf meinem Nachtwecker – sie hätte um 1 Uhr eine Schwangere mit Blasensprung eingesammelt, diese wehe jetzt fleißig vor sich hin, Muttermund 6 cm, ob denn PDA recht wäre. HALLO? Und wenn ich nein sage, gibt es dann keine PDA? Den lieben langen Tag macht jede Hebamme, was sie will, aber Nachts um halb vier wollen sie plötzlich den Arzt sprechen? Ich glaub ich spinn… – *räusper* “Klar, nur zu, keine falsche Zurückhaltung!” – Ich bin wach! Und rechne nach: wenn Frau E. (die Schwangere) jetzt bei 6 cm ist, und der Muttermund sich laut Lehrbuch 1-2 cm pro Stunde öffnet, dann kommt das Kind just dann, wenn ich taschentuchschwenkender Weise mein Kind verabschieden soll. Jetzt bin ich richtig wach! Denn Kind klein (wir erinnern uns – die Bauchweh-Primadonna) nimmt es mit solchen Dingen sehr genau, und wenn Mama nicht im Verabschiedungskomitee ist, dann bekommt sie das die nächsten 40 Jahre auf jedes Butterbrot geschmiert. JETZT schwitz ich auch noch! D.h. ich schwitze NOCH MEHR als ohnehin schon…

4 Uhr – der Schlaf ist stärker als mein schlechtes Gewissen, ich bin dann mal weg…

5.15 Uhr – Frau von Sinnen trällert ein fröhliches “Sie können jetzt zur Geburt kommen!” in den Hörer und ich stolpere im Halbschlaf zur Tür, schmeiß den Kittel über, entschließe mich dann doch, auch noch Hose und Schuhe anzuziehen und verlassen den Dienstbrüter. Im Kreißsaal schauen gerade die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster, Frau E. liegt schnaufend und wimmernd in Position, während sich Frau von Sinnen – selten gut gelaunt – in Schlachtrufen und Anfeuerungschorälen versucht: “Ja, super, weiter so, ganz toll, prima! Ja! Ja! Das ist es! DAS ist es!!! Noch einmal! Meeeeeeeeeeeeehr!!!!” – Wahnsinn! Nach 2 Minuten bin ich tatsächlich hellwach gebrüllt, und nach einer weiteren Preßwehe ploppt das Köpfchen auch schon blitzeblau über den Damm – die Nabelschnur dreimal feste um den Hals gewickelt.

Nach nicht mal 45 Minuten ist der DR I versorgt, die kleine Familie liegt glücklich grinsend im Überwachungszimmer, versorgt mit “Mein erster Fußabdruck” und “Mein erstes Foto” *gnaaa*  und ich schaff es sogar, noch zwei Briefe zu schreiben, die Geburt einzugeben, mein Dienstbett frisch zu beziehen und mich in die Mama-Verabschiedungsklamotten zu schmeißen, bevor um 7.15 Uhr Dr. Omeprazol, die Oberärztin aufläuft und mich gnädig ins Frei entläßt.

So, und hier kommt er jetzt, der Aufhänger der Geschichte: Ich hab mich immer gewundert, woher die Post-Dienst-Endorphine kommen. Es gibt nichts schöneres, als nach durchgestandener Nachtschicht die Klinik zu verlassen. Alle Menschen, die einem entgegen kommen, gehen ZUR Arbeit, nur ICH darf nach Hause. Oder shoppen (gern genommen nach jedem Dienst), oder reiten, oder – Kind verabschieden! Und das alles ohne schlechtes Gewissen, denn schließlich hat man ja schon gearbeitet, und nicht nur die läppischen 8 Stunden (is´ ja langweilig…), nein 24 h! Dreimal so viel! Das komplette Paket!!! Das kann nicht jeder… *ggg*

Und in der Tat – es ist der Schlafentzug, der glücklich macht. Dieses aufgeräumte “Ich-hab-gerade-die-ganze-Welt-gerettet”-Gefühl. Das ist super. Dafür lohnen sich Dienste. Und solche, die mit einer Geburt und winken am Bus enden, allemal. Und danach gibt es Kaffee, und dann geh ich reiten, und vielleicht noch ein, zwei Stündchen aufs Ohr legen…

Ist das Leben nicht schön!?! Doch, ist es!