Tag-Archiv | FredVomJupiter

Der frühe Vogel fängt manchmal auch ganz andere Dinge…

7.30 Uhr, Krankenhaus am Rande des Nervenzusammenbruchs

Ich bin früh dran, denn heute morgen habe ich eine LaVH. Yeah, Baby – LaVH haben hört sich hochgradig professionell an. Chefärztin Dr. Josephine Chaos auf dem Weg, Menschen zu retten. Okay, bisschen übertrieben, denn Frau Unterholzer-Wipfel hätte auch gut noch einige Jährchen weiter mit ihrem mikroskopisch kleinen Myom in der Gebärmutterwand leben können. Zumal sich das Teil jetzt, nach Einsetzen der Wechseljahre sowieso in Nichts auflösen wird. Aber gut, der Patientin Wille ist meine OP und solch eine schöne obendrein, was beschwer ich mich! Ich werde Frau Unterholzer-Wipfel also – nachdem ich mir die Schritte gleich noch mal anhand meines OP-Atlasses verinnerlicht habe – in Nullkommanichts von ihrer bösen, myomverseuchten Gebärmutter befreien. Erst laparoskopisch von oben, den Rest dann auf gute, alte Gynäkologenart von unten. Das ist fast wie Ü-Ei: Spiel, Spass UND Spannung!

In erwartungsfroher Glückseligkeit hüpfe ich an Herrn Storch, dem Pförtner vorbei, der mir lässig mit seiner Bildzeitig zuwinkt, in den Fahrstuhl hinein und noch ein kleines bisschen auf der Stelle, bis ich im 4. OG wieder ausgespuckt werde. Vor der Tür zum Dienstzimmer halte ich kurz inne – Geräusche dringen durch die schwere Tür. Seltsame Geräusche. Ein kurzer Blick auf meine Uhr zeigt 7.35 Uhr. In fünfzehn Minuten beginnt die Übergabe, d.h. Fred, der Kollege vom Jupiter, müsste seinen lethargischen Hintern schon aus dem Bett gehievt und Richtung Station geschoben haben. “Auf den aktuellen Stand bringen” nennt man das gemeinhin. Fred hingegen ist eher großer Anhänger der “Mut-Zur-Lücke-Variante”.

Die Geräusche sind durch die Doppeltür des ehemaligen Chefzimmers nur sehr undeutlich zu verstehen. “Wahrscheinlich der Fernseher!” denke ich mir, während ich, den Schlüssel mit rechts in Schloss schiebend, prophylaktisch mit links gegen die altmodisch lederbezogene Tür klopfe. Hm – komisch, gar nicht abgeschlossen…?

Vorsichtig öffne ich die Tür einen Spalt breit und höre es jetzt ganz deutlich – Dauerwerbesendung auf irgendeinem drittklassigen Programm. Eine miserabel synchronisierte Eunuchen-Stimme faselt gerade etwas von “Superpinsel” und “Megarolle”, während das passende weibliche Pendant hohe, spitze Schreie ausstösst.

“Hallo?!” rufe ich vorsichtig durch meinen Türschlitz “Fred?!”

“…und SIEH nur, Jane, WIE SCHÖN und SCHNELL die Farbe mit DIESEM TOLLEN Gerät auf ALLEN WÄNDEN…!”

Janes spitze Schreie werden höher und lauter. Offensichtlich ist sie völlig hin und weg von seinem tollen Gerät!

Resolut öffne ich die Tür nun komplett und…

“WILMA?!”

Während Jane im Fernsehen gerade “Toll, toll, TOOLL!” skandiert, gipfelt Wilmas hochtöniges Geschrei in aufjauchzendes Gebrüll, bevor sie splitterfasernackt und offensichtlich klatschnass geschwitzt über Fred zusammenbricht.

Herr Jupiter himself, Arzt vom Dienst, ist gerade definitiv nicht von dieser Welt, sondern liegt mit versonnenem Lächeln und geschlossenen Augen da. Ebenfalls so, wie der Herr ihn geschaffen hat.

ICH GLAUB ES NICHT!!!…

“Bäh, ächt jetzt – habt ihr eigentlich KEIN Zuhause?” Empört schnappe ich mir mein OP-Buch und verlasse das Dienstzimmer, während Jane immer noch in höchster Ekstase “Toll, toll, TOOLL!!!” hinter mir her brüllt…

Wie basteln wir uns einen Dienstplan?

Wer noch nie an einer medizinischen Dienstplanung teilgenommen hat, weiß nicht, wie gut das Leben es eigentlich mit ihm meint. Denn das ist tatsächlich eines der wenigen Dinge, die ich an meinem Job abgrundtief hasse.

Es beginnt damit, das der Dienstplan-Assi an einem beliebigen Morgen zwischen dem 1. und 31. des jeweiligen Monats mit dem völlig jungfräulichen Plan des Folgemonats in der Frühbesprechung aufschlägt, woraufhin erst einmal allgemeines, hektisches Suchen nach dem Kalender los geht. Wann hatte nochmal Tante Erna Geburtstag? Findet der Elternabend für Kind klein am 3. oder 4. Mittwoch statt? Und wann ist der Mann auf Geschäftsreise?

Mittlerweile gibt es ja gottlob das iPhone, welches den aktuellen Kalender bis einschließlich 2087, alle Schul- und Gattenkorrespondenzen sowie die jeweiligen Feiertage bereit hält.

Feiertage kennen ist nämlich essentiell wichtig, denn hastu-nicht-gesehen schiebst du zu Christi-Himmelfahrt Dienst, obwohl du doch eigentlich mit diesem Donnerstag-Dienst ein langes Wochenende kaufen wolltest. Und alle grillen ohne dich! Dumm gelaufen!

Aber zurück auf Anfang – Wilma, die Frau mit dem Dienstplan – kommt also wild mit dem leeren Papier wedelnd herein geschneit und Hektik bricht aus, bis die Übergabe vorüber und der Chef verschwunden ist. Anschließend wird oben beschriebene Erst-Hektik augenblicklich durch Chaos abgelöst, den jeder Assi versucht lautstark mitzuteilen, an welchen Tagen er auf gar keinen Fall Dienst zu  machen gedenkt. .

Blondie hat mal wieder ihre Kunstgriffel generalüberholen lassen und da diese keinerlei Kontakt mit Sterilium vertragen, sind die ersten drei Wochen des kommenden Monats völlig Dienst-Indiskutabel. Sagt sie und schlägt unschuldig ihre 15mm-Kunst-Wimpern nieder.

“Vergiss es, Blondie!” raunze ich genervt “Der Monat hat 31 Tage, du zwei gesunde Hände und wenn du mit denen keine Dienste machen willst, musst du Harz IV beantragen, sorry!”

Ich bin es nämlich ein ganz klein wenig leid, mir dieses ewige “Ich kann hier aber nicht – ich will da gerne nicht – und überhaupt in keinem Fall mehr als einen Dienst” anzuhören. Früher gab es solche Mätzchen nicht, da hat der Dienst-Assi die Tage mit dem Würfel vergeben und alles was übrig war, durfte er selbst machen. SO war das, als Medizin noch Ehrenvoll war. Jawoll!

Also quälen wir uns erst einmal durch die 5 Wochenenden, die der kommende Monat zu bieten hat. Und das ist wirklich harte Arbeit. Ein, zwei, drei Frei- und Sonntage gehen gerade so weg. Blondie nimmt den erstbesten Samstag, in der Hoffnung, zwei Dienste weniger als Bonus zu kassieren. Pah, kannste vergessen, Tussi!

Bambi schaut immer wieder betrübt von ihrem Blümchen-Kalender auf den noch leeren Plan und murmelt wirres Zeug. “Zumba” und “Yoga” höre ich sie sagen. Aber immerhin sind nach drei verdrückten Tränchen und zwei Dutzend Stoßseufzern schon mal 6 Dienste weniger zu besetzen.

Wilma ist ein kleines Miststück – man kann es leider nicht anders sagen – und versucht immer noch, sich nebenbei alle Donnerstage unter den Nagel zu reißen.

“Oh – ich kann diesen Mittwoch nehmen! Und diesen Freitag. Den Freitag auch!” Sagt sie – und trägt statt der besagten Tage dreimal Donnerstag ein. Schwupp-di-wupp, keiner hat´s gemerkt. Denn Donnerstage bedeuten lange Wochenenden. Freitag frei – alles prima.

Aber Wilma hat die Rechnung ohne Blondie gemacht, die zwar faul, dafür aber ähnlich bösartig veranlagt ist. Somit bekommt Wilma auf ihre drei langen Wochenenden noch einen Sonntag und zwei Freitage. Ällebätsch, verarschen ist hier nicht.

Oleg, mein schüchterner, polnischer Kollege übernimmt weitere 7 Dienste, ich habe mich – Teilzeit sei dank – an 4 Tagen eingeschrieben – bleibt Rest 3.

Hm – irgendetwas stimmt hier nicht, denke ich, während ich den Kollegen dabei zuschaue, wie sie versuchen, sich unsichtbar zu machen. Wieso sind das diesen Monat so elend viele Dienste – wo wir doch gar nicht so übel besetzt sind?!

“HAAAAAH!!!!” Ein lauter Schrei durchdringt die Stille – und verdattert schauen wir Wilma hinterher, die wie von der Tarantel gestochen durch den Übergaberaum flitzt und dann in der hintersten Ecke stehen bleibt – den Dienstplanbleistift anklagend in die Dunkelheit gestreckt. “Komm raus da! Du hast noch keinen einzigen Dienst im nächsten Monat!”

Und aus der Ecke gekrochen kommt – Fred Vom Jupiter! Und sieht kein bisschen schuldbewusst aus. Höchstens ziemlich enttäuscht.

“Aber ich weiss doch gar nicht, ob ich schon für Dienste zuständig bin!” mault er. Und muss dann tatenlos mit ansehen, wie insgesamt 7 ungeliebte Dienste auf ihn verteilt werden. Denn immerhin das ist so, wie es schon immer war – wer versucht sich zu drücken, bekommt das, was vom (Dienst)Tage übrig bleibt…

Fred und die Unterhose

Mein Freund Fred hat kürzlich eine gar putzige Vorstellung zum Besten gegeben, in deren Folge ein werdender Vater doch arg ins Schwitzen kam.

Es ist mittig in der Nacht, Fred wurde gerade zackig via Handy zu einer Geburt gerufen, die leider, leider im OP beendet werden mußte. Mutter und Kind wohlauf, alles klar.

Im Eifer des Gefechtes war dem Kollegen jedoch ein ganzer Schwung grünes, unlecker riechendes und noch weniger hübsch aussehendes Fruchtwasser auf den OP-Kittel geschwappt, hatte darunter liegende OP-Hose samt Jupiters Unterwäsche durchnässt und durchtränkt, woraufhin Fred die Klamotten in die Wäsche und die Feinripp in die Tonne gekloppt hat.

Wie, langweilig?? Die Pointe KOMMT doch gleich! Bitte warten!

Fred also – in Ermangelung einer frischen Unterhose unten ohne in die nächste OP-Hose gehüpft und mit selbiger ins Bettchen gelegt. Zwei Stunden später – selbes Schauspiel: Telefon – Geburt – Kaiserschnitt!

Die Pointe kam in der Minute, als Fred sein vollkommen nacktes, männlich-haariges Hinterteil (Hören sagen, Euer Ehren! Ich schwöre – der Anästhesist war´s!”) aus der alten OP-Hose schält, um in die Neue zu steigen und der ohnehin schon schwer gebeutelte, werdende Vater, mit hochroten Ohren an der eigenen Unterhose zupfend, zu Freddy meint:

“Ähm – muss ich die denn auch ausziehen….?!”

Der Anästhesist hat noch während der Intubation vor sich hin gekichert, ich schwöre!!!

Fred vom Jupiter

Wie versprochen – die (erste von unzähligen noch folgenden) Geschichte(n) von Fred, dem neuen Kerl in unserem Team:

Fred ist Anfang Dezember zu uns gestoßen und relativ zackig war klar – Fred ist ein Kollegenschwein. Vorweg – er ist wunderlich. Freundlich ausgedrückt. Nennt man das Kind tapfer beim Namen, ist er tatsächlich ein mittelprächtiger Vollpfosten. Ächt jetzt!

Fred spricht wenig bis gar nicht. Und tut er es doch, fühlt man sich wie beim Stummfilm, denn man sieht wohl Lippenbewegungen – aber hören tut man gar nichts. Null. Niente! Lustige Geschichte aus Woche eins mit Fred? Mein Handy klingelt, auf dem Display Jupiters Namenskürzel, ich geh ran und: NICHTS! Ein wenig Rauschen auf dem linken Ohr und fertig. Ich schüttle das Handy ein bisschen hin und her, klopf es sachte aufs Patientenbett – und lausche vorsichtshalber nochmal mit dem rechten Ohr. Auch nix! Also aufgelegt. 2 Minuten später selbes Spiel – Fred klingelt an, ich geh dran – und höre GAR NICHTS!

Verflixt – die olle Gurke hat den Geist aufgegeben. Genervt renne ich also drei Stockwerke tiefer in die Technikabteilung, wo ich empört neues Kommunikationsgerät verlange. Der Techniker will aber nichts rausrücken, ohne sich vorher selbst von dem Schaden überzeugt zu haben. Also Pforte angerufen – und siehe da: GEHT! Laut und deutlich hört man Frau Pforte am anderen Ende der Leitung ihr Sprüchlein aufsagen.

Ich (hilfsbereit): “Wackelkontakt vielleicht?”

Der Technikmeister zuckt die Schultern: “Weissnich. Vielleicht. Dann musste wieder kommen. Jetzt geht das!”

Just in diesem Moment klingelt Freund Fred wieder durch und siehe da: “Siehste – GEHT NICHT!!!” *triumphier*

Herr Technik hält sich den Hörer selbst ans Ohr – Ungläubiger! - “Hallo?!?!”

Ich: “Uuuuuuund?”

Er *gerunzeltestirn*: “Es rauscht…?!”

Ich: “SAG_ICH_DOCH!!!” menno…

Er (laut): “HALLOOOOO???”….lauscht….”Sie müssen LAUTER reden!!!” ….lauscht wieder….”NOCH lauter!!!”

………..?!……………

Er (hält mir das Handy hin): “Für Sie – ein Herr Jupiter?!”

Ich: “Fred???”

Fred *nuschel*: “Ich weiß ja nicht, wer für mich zuständig ist. Aber ich muß jetzt essen gehen. Kannst du mal Visite fertig machen?” *nuschelende*

legt auf!

DAS ist Fred. Und DAS ist nur der Anfang.

To be continued…

The Return Of Chaos…

Ich schäm mich ja fast ein bisschen, dass ich wieder hier bin. Bzw. schäm ich mich, zum ZWEITEN MAL wieder hier zu sein, denn man könnte ja meinen, ich schließe dieses Blog alle paar Monate mal, nur um hinterher lesen zu können, WER mich alles vermisst hat…

Ächt jetzt: ICH FREU MICH wie Schokokuchen euch alle wieder zu haben und muß gestehen, dass es mich im vergangenen Jahr doch das ein oder andere Mal gejuckt hat, neues über all die HäsChen, Blümeleins und OsoleMias dieser Welt zu schreiben! Und ihr werdet nicht glauben, in wieviele Tischkanten ich gebissen habe, respektive wie oft mein Kopf auf eben selbiger gelandet ist *headshot*

Okay, genug der warmen Worte gewechselt und direkt hinein ins Klinikgetümmel, es gibt nämlich zwei neue Kollegen, die ihr UNBEDINGT kennen lernen müßt:

Da ist zum einen Rehlein. Klein, zart, lieb und keinen Tag älter als 12! Maximal 13. Rehlein kommt frisch von der Uni und ist HÖCHST motiviert. Doch – ganz ehrlich. Es gibt nur EIN Problem – sie will, das JEDER sie lieb hat. So geht das aber nicht nicht, denn Kliniken sind keine Wellness-Farmen, hier wird per se keiner lieb gehabt. Hier geht es eher zu wie auf Guantanamo – ihr erinnerte euch? Das Gefangenenlager mit Jack Nicholson vor der Tür? Aber Rehlein versteht das nicht und schaut z.B. mit großen, verständnislosen Augen dem wütenden Anästhesisten hinterher, der nicht wirklich einsehen will, warum er mitten in der Nacht aus dem Schlaf heraus in den Kreißsaal gerufen wurde, nur weil dieser Gyn-Zwerg meint, es könne “vielleicht demnächst eine Sectio” anstehen…

Ich: “Rehlein, du darfst den Sandmann erst anrufen, wenn du auch wirklich sectionieren WILLST!!!”

Rehlein (fast weinend): “Aber – aber ich dachte, dann kann er sich schonmal mental drauf einstellen und muß nicht so Hals-über-Kopf aus dem Bett fallen…?”

Ich: “Keiner will sich nachts im Dienst auf irgendetwas EINSTELLEN. Und schon gar nicht mental. Da will man schlafen und fertig!”

Rehlein: “Also ich fänd es schon sehr schön, wenn man mich nachts mental vorwarnen…!”

Rehlein findet ganz viele Sachen sehr schön – wenn man “ganz doll viel auf die Gebärende eingeht” z.B. Was ja prinzipiell tatsächlich gut und löblich ist. Kommt aber auch immer irgendwie auf die Situation an:

——- Kreißsaal, Erstgebärende in der Pressphase, Muttermund vollständig, Kopf auf Beckeneingang. CTG – na, geht so ———

Die Frau auf dem Bett kreischt und wütet, schreit nach Mama, Papa und dem Papst (Italienerin – die sind mit dem Mann in Rom irgendwie soooo dick….) und hat vor lauter Schreierei leider keine Zeit, ein bisschen zum Kind hin zu atmen. Während FrauVonSinnen verzweifelt versucht, stimmlich gegen diese italienische Fortissima anzukommen und ich schon die Kiwi (Hand-Saugglocke) aufs Bett geschmissen habe, macht Rehlein erstmal einen Balint-Real-Versuch: sie REDET mit der Frau! Wie das Kind den heißen soll??? – “Maaaaammmmaaaaaaaa!!!!!” – ob es wohl auch so schöne Haare wie die Mama hat, dass gebären irgendwie voll wild und anstrengend und das Wetter gerade so toll ist.

FvS schaut mich ein wenig spärlich an – ich kanns verstehen, denn bei all dem Gesabbel kommt in der Tat nichts mehr von dem bei der Patientin an, was ihr die Hebamme eigentlich dringend verklickern möchte.

Ich: “Rehlein – sei jetzt einfach mal still!”

Verdutzt unterbricht diese ihren Sermon, starrt mich erschrocken an – und fängt an zu weinen. Och nöööööö jetzt, Mensch, so GEHT DAS NICHT! So KANN ich nicht arbeiten!!! Während Rehlein mit rotgeränderten Augen tapfer schluckend in der Ecke steht, setze ich dann doch vorsichtig den Pümpel am Köpfchen des kleinen Verweigerers an und ziehe vorsichtig mit der Wehe am Plastikgriff. Ganz leicht und ohne Kraftanstrengung folgt mir der kleine Italiener nach draußen ins Licht der Kreißsaallampe, wo er sofort klar stellt, WER in Zukunft die Schreierei nach Mama, Papa und dem Papst übernehmen wird.

Mit Rehlein bin ich heute Nachmittag noch verabredet – wir wollen ihr einen dickeres Fell besorgen – bei Ebay oder so.

Und demnächst erzähl ich euch dann etwas über Fred vom Jupiter – meinen anderen, neuen Kollegen. Der im besten Fall ganz schön seltsam ist… :)