Herrrr-reinspaziert – herrrr-reinspaziert! Tolle Preise – spitzen Gewinne…!!!

Ihr Lieben – es IST soweit! Frau Chaos gibt die Lotto-Fee. Nee – Buchfee! Also – ich verlose etwas! EIN BUCH! Nein – nicht MEIN Buch (das wäre ja langweilig. Kennt Ihr ja alle schon – irgendwie ;)).

Nö, ich verlose hier und heute dieses wunderbare, sehr lustige

von Lisa Harmann und Caroline Rosales!

Hier ein kurzer Auszug aus der Amazon-Buchbeschreibung (weil die das immer so schön machen…)

Es gibt zahlreiche Schwangerschaftsratgeber, Hebammen-Sprechstunden und Arzttermine in den neun Monaten bis zur Geburt. NUR: Niemand beantwortet die wichtigen Fragen wirklich adäquat. Bis jetzt! Caro, schwanger, bittet Lisa, dreifache Mutter, zum Rapport. Denn werdende Mütter wie Caro haben auch die Sorge, ihr Leben könne nach der Geburt vorbei sein. Dabei fängt es auf gewisse Weise ja erst an …

Es geht hier nicht nur um die Schwangerschaft selbst, sondern das große Ganze: Was kommt da auf mich zu? Dieses Buch beschreibt den Seiltanz der Gefühle zwischen Vorfreude und Panik und kommt zu dem Schluss: Das Leben wird anders! Das heißt aber nicht, dass es weniger aufregend wird.

Die Autorinnen tauschen sich weiter aus, unter Stadt-Land-Mama.de *KLICK*

»Ein schonungslos ehrliches Buch für werdende Mütter. Hier kann man über Kotzen, Atombusen und Augenringe lachen.« Julia Heilmann und Thomas Lindemann, ›Kinderkacke. Das ehrliche Elternbuch‹

Rike Drust, ›Muttergefühle. Gesamtausgabe‹

Also – Mädels und Männer, wer dieses sagenhafte Buch gewinnen möchte -

und zwar MIT Autogramm der Autorinnen und noch einmal extra zwischen die Seiten geknutscht,

der mache folgendes:

Schreibt mir in der Kommentar-Funktion die wichtigste Erkenntnis,

die Euch während Eurer Schwangerschaft getroffen hat.

Oder während der Schwangerschaft Eurer Frau, Tochter, Enkelin, besten Freundin, Großcousine dritten Grades väterlicherseits.

Dinge, die Euch kein Schwein (und schon gar keine Frau) vorher verraten hat, die aber essentiell und unbedingt weiter gegeben werden müssen, an all die armen, unwissenden Dinger, die noch schwanger werden wollen.

Erzählt von Hämorrhoiden und Haarausfall, Fressattacken und Senkfüssen.

Wir freuen uns drauf!

Und denkt daran, Eure korrekte eMail-Adresse anzugeben (wird NICHT veröffentlicht),

damit ich Euch im Falle eines Gewinns auch informieren kann!

Die gegenläufige Aktion (Chaos-Buch mit Autogramm UND Knutscher ;)) gibt es dann in Bälde

bei den Kolleginnen von Stadt-Land-Mama *KLICK*

In diesem Sinne: TOITOITOI! Möge das Glück Euch allen hold sein. Oder so…

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122 thoughts on “Herrrr-reinspaziert – herrrr-reinspaziert! Tolle Preise – spitzen Gewinne…!!!

  1. Es ist einfach nur scheiße-anstrengend. Das sagt dir niemand. Mir zumindest hat es niemand gesagt. Wieviel Energie dieses kleine, in dir heranwachsende Wesen frisst. Dabei ist es doch sooo klein.

  2. Also meine wichtigste Erkenntnis kam erst ab der zweiten Schwangerschaft, wiederholte sich verstärkt in der dritten Schwangerschaft und ist massivst in der jetzt vierten Schwangerschaft zu spüren: Ich werde NICHT (mehr) besonders geschont von meiner Umwelt… In der ersten Schwangerschaft hat mein Mann noch geschimpft, wenn ich ab dem zweiten Monat auch nur drei Milchtüten in den vierten Stock schleppen wollte. In der dritten Schwangerschaft habe ich 2 Wochen vor der Geburt noch eigenhändig unsere Umzugskisten ge- und wieder ausgepackt sowie die neue Wohnung eingerichtet… Mit jeder Schwangerschaft wird es für dein Umfeld weniger “besonders”, was du und dein Körper da leisten, und die Schonungszugeständnisse schmelzen dahin wie die schöne Taille von einst *seufz* Ich glaub, diesmal bin ich schon froh, wenn ich nicht alleine unter Wehen mit dem Auto ins Krankenhaus fahren muss…

    • Gutartig betrachtet könnte das u.a. daran liegen, dass der Mann und Papa jetzt mit den anderen drei restlos ausgelastet ist, da bleibt nicht mehr so viel Zeit fürs Mit-Leiden übrig.

    • Ergänzung, nachdem ich jetzt zwei Tage Zeit zum Grübeln hatte:
      1. Niemand hat mir gesagt, dass die doofen Krampfadern für immer dableiben und auch noch weh tun :o/
      2. Keiner hat mir gesagt, dass sich nach der Geburt die Gedärme evtl. erst mal neu sortieren müssen und der Stuhlgang ewig so richtig SCHEI*SCHMERZHAFT ist.
      3. UNd erst Recht hat mir niemand gesagt, dass in einem frühen Schwangerschaftsstadium die nach hinten geknickte Gebärmutter fröhlich den Harnleiter abklemmt, so dass man sie – also die Gebärmutter – um pinkeln zu können manuell vaginal zur Seite schubsen muss oder in der Dusche im Stehen mit herabhängendem Oberkörper (!) urinieren muss, damit überhaupt irgendwie was fließen kann… Ich dacht, ich bin im falschen Film. Hat sich glücklicherweise mit der Zeit von selbst ausgewachsen bzw. wurde besser, nach dem der Gyn die Gebärmutter manuell aus dem kleinen Becken nach oben geschubst hat (was aua tut!).

  3. Meine wichtigste Erkenntnis: Während ich bei Kind1 noch alle Newsseiten gelesen habe in denen berichtet wurde, was mein Baby im Bauch alles schon kann, habe ich bei Kind2 schlicht keine Zeit gehabt und festgestellt. Die Schwangerschaft funktioniert genauso gut auch ohne diese Information.
    Und: Natürlich kann man in der Schwangerschaft mehr als 5 kg heben. Kind1 interessiert das nämlich nicht die Bohne und man denkt selber auch gar nicht dran. Und es geht trotzdem

  4. Man kann allein vom ANBLICK bestimmer Dinge bröseln. Reis kotzen tut weh. Und Lachscremebrötchen zum frühen Morgen können unfuckingfassbar geil schmecken :)))

  5. Mir hat niemand verraten, wie unheimlich es aussieht wenn man unter der Bauchdecke Bewegungen sieht, wie bösartig wehende wirklich sind und wieviel fruchtwasser mit dem Kind kommt. Die Ärztin und die Hebamme sind geübt zur Seite gesprungen, ich hab’s voll abbekommen.

    Und niemand hat mir erzählt wie wundervoll es ist bei der eigenen Schwester den Ultraschall zu machen und ihr sagen zu können es wird ein Mädchen…

  6. Als die Mutter meiner Freundin schwanger war, hatte sie noch vor dem SS Test Heißhunger auf Käse. Die gesamte Dauer hindurch.
    Als sie 2 Jahre später wieder Käseheißhunger hatte, wusste sie schon vor dem Test Bescheid ;)

  7. Hm,
    also schwanger war ich noch nicht – das hat als Mann schon Vorteile ;) Die ganzen negativen Dinge darf – zumindest als erstes – die Frau erleben. Ok, der Mann wird dann “zwangsbeteiligt”.

    Die wichtigste Erkenntnis, die ich bisher an schwangeren Frauen erleben durfte, war das Erwachsenwerden. Oder genauer, das Mutterwerden. Fürsorge, Verantwortung, Angst, Vorfreude – dieses und noch vieles mehr, dass die Frauen dann irgendwie in den Griff bekommen. Und dann natürlich als Mutter umsetzen.

    Und schwangere Frauen haben meines Respekt – 9 Monate lang ein täglich wachsendes, lebendes Gewicht mit sich rumzuschleppen – das möchte ich als Mann nicht. Kinder allerdings sind was feines …

  8. Niemand sagt einem das sich ein zartes kleines Baby so sehr aufführen kann im Bauch, dass mann glaubt es jongliert mit Mamas Organen. Außerdem trifft es wochenlang den selben Punkt im Bauch das man das Gefühl hat es gräbt sich gerade selbst mit einem stumpfen Löffel an die Oberfläche oO … Von wegen leichte Tritte und flattern im Bauch ;-)

  9. Mir hätte man mal vorher veranschaulichen sollen, WIE VIEL Fruchtwasser da so vor der Geburt abgehen kann, dann hätte ich mich auch nicht so erschrocken, als ich plötzlich mitten in der Nacht im pitschnassen Krankenhausbett lag (mit peinlich berührtem, hochrotem Kopf *g*) und dachte, dass das gar kein Ende nehmen würde ;). Und dabei dachte ich immer, dass Fruchtwasser werde weniger, wenn man über Termin ist…

    Danke für die tolle Verlosung! Das Buch hört sich sehr vielversprechend an.

    Liebe Grüße,
    Jessica

  10. Die wichtigste Erkenntnis während meiner Schwangerschaften (3): Hätte vorher auch nur einer mir gesagt wie fein das doch ist, wenn das kleine Energiesaugende Wesen nachts immer weiter fröhlich meine Blase als Boxsack, Trampolin, Sitzsack benutzt dann hätte ich mir das reiflich überlegt. Ja ja als wenn man nach der Geburt nicht schon schlaf zu wenig bekommt, nein das fängt schon in der Schwangerschaft an.

  11. Während der Schwangerschaft meiner besten Freundin:
    Sobald man auch nur den Plan fasst, schwanger zu werden, gehört einem der eigene Körper auf lange Sicht nicht mehr ganz. Das fängt bei harmlosen Sachen an (kein Rohmilchkäse oder Alkohol) hört aber auch da nicht auf, wo die eigene Gesundheit ins Spiel kommt (Röntgenbilder, Medikamente, usw).
    Und: Schwangere funktionieren nach einer eigenen, eng an die Chaostheorie angelehnten “Logik” ;-)

  12. Ich habe erst während der Schwangerschaft und erst recht nach der Geburt erkannt, zu wieviel Liebe ich im Stande bin. Klar, meine Sippe und meinen Mann, die habe ich schon vorher geliebt, aber auf so eine intensive, körperlich spürbare und herzzerreißende Art und Weise, das kannte ich noch nicht. Von dem Augenblick an, wo ich das kleine Krümel auf dem Ultraschallmonitor gesehen habe, bis jetzt, wo das freche Kind mit fast 11 Monaten mir jeden Nerv raubt, tut es manchmal fast weh, wenn ich sie so ansehe, so sehr liebe ich sie. Und bei meinem Mann beobachte ich das Gleiche. Ich bin grade wieder schwanger und habe mich auch in Baby2 schon unglaublich verliebt.
    Mit einer Schwangerschaft lernt man also eine neue, unglaublich tiefe und wunderschöne Liebe kennen, die einen über so ziemlich alle Mistigkeiten während der 9 Monate hinwegträgt und die meiner Meinung nach eine sehr große Bereicherung im Leben darstellt.

  13. Egal um was es geht – man lernt zu warten – am Anfang auf das Schwangerschaftsergebnis, dann darauf, dass die ersten drei Monate gut rumgehen, auf die Päckchen, die man eingekauft hat und alles vorbereiten sollen (und genau die wichtigsten Sachen haben immer irgendnen Verspäter, landen bei anderen Leuten oder werden in der falschen Farbe geliefert, was wirklich zu Heulanfällen führen kann). Und dann natürlich warten, dass der nun schwere Bauchbewohner endlich mal auszieht, weil man geschwollene Füße und Hände hat und nicht mehr fähig ist, nur 5 Schritte zu gehen, ohne Greenpeace auf den Plan zu rufen, die einen ins Meer zurückbefördern wollen. aber egal was man macht- die Kinder kommen nur dann, wenn sie es wollen (Kaiserschnitte mal ausgenommen).Egal wieviel Zimttee man schluckt, sich mit Akkupunktur pieken lässt, die Wohnung schrubbt: die kommen, wann sie wollen, nicht eine Sekunde früher ^^

  14. Juhuu ein Spiel bei unserer Heldin! ☆
    Mir wurde innerhalb der ersten Monate der Schwangerschaft klar, dass konstante Übelkeit nicht nur doof ist weil einem übel ist, sondern weil man dann nicht mehr Essen kann! Bzw Essen ganz einfach gleich kotzen bedeutet. An Brechen und Übelkeit kann man sich gewöhnen, keine Freude mehr am Essen zu haben dagegen war echt hart ;)

  15. Diese Gurtschoner-Dinger beim Autofahren sind wirklich nützlich – vor allem wenn der Bauch größer wird und das wird er. :-)

  16. Schwanger sein hab ich mir immer ganz toll vorgestellt. Naja, bis ich es dann war. Nach einer nervenaufreibenden ICSI hatten wir endlich das lang ersehnte positive Ergebnis in der Hand und haben uns riesig gefreut. Ein noch so enthusiastischer Regentanz ist nichts gegen das was ich getanzt habe vor Freude.
    Heyho, Übelkeit wie schön, dass du da bist. Es heisst doch immer, wenn der schwangeren schlecht ist, ist die Schwangerschaft stabil. Her mit dem Übelkübel, stabil ist gut. Stabil schon, aber wer will schon zu stabil und zu viel Kübel?
    30 Wochen Dauerübelkeit, Toilettendates, Infsionen, KH-Aufenthalte, Medikamente blöde Sprüche von hauptsächlich lieben Bekannten und medizinischem Personal und der Wunsch zu sterben, haben einen Namen: Hyperemesis gravidarum. Was ich mir erst überhaupt nicht merken konnte, geht mir jetzt im Schlaf flüssig von den Lippen HYPEREMESIS GRAVIDARUM. Kennt kein Mensch, behandelt kaum ein Mensch richtig, braucht auch kein Mensch, bzw Schwangere.
    Tja, hatte ich trotzdem und selbst die ausführlichste Schilderung hätte den 30 Wochen dauernden Alptraum nicht so beschreiben können, wie er dann tatsächlich war.
    Einzig wahre Heilung: Geburt. Die fand wegen schlechtem CTG (noch keine Badewanne, aber nicht weit weg) im OP statt. Danach durfte ich endlich auf den für die Schwangerschaft erhofften Wolken schweben vor Glück.

    Und jetzt? Jetzt unterhalte ich mich mit den tollsten Frauen die es gibt, nämlich anderen Betroffenen in einer Selbsthilfegruppe bei Facebook, über das Retourverhalten von diversen Lebensmittel. Wens interessiert, Reis wurde einstimmig zu gaaaanz böse gewählt. Weiter ins Detail geh ich lieber nicht.
    Und noch jetzt? Bin ich wieder schwanger und habe wieder diese blöde Hyperemesis gravidarum. Warum, weil ein Kind der absolute Wahnsinn ist und das Leiden wert. Und weil andere behaupten, ich wäre eine Heldin und Heldinnen können sich doch nicht drücken, oder? Vielleicht bin ich auch nur doof und habe ein Gehirn, das zu viel Schönfärberei betreibt.

    PS: Der normale Schwangerschaftswahnsinn bleibt einer HG-lerin natürlich nicht erspart. Rückenschmerzen, Symphyse, Kreislauf und Co… Her damit, ich will mehr.

  17. Meine Schwangerschaftserkenntnis ist nicht weltbewegend, für mich Zahlenmenschen war es ein kleiner Schock:
    Warum lernt man, eine Schwangerschaft beim Menschen dauert 9 Monate, wenn es dann aber doch 40 Wochen sind???
    Letztendlich reicht die Zeit zwar trotzdem nicht aus, sich auf das vorzubereiten, was da kommt, aber an dieser Stelle könnten die Lehrbücher m. E. nachgebessert werden. ;)

    Ansonsten hab ich nur eine Menge Bestätigungen erhalten: Frau muss keine 36 kg zunehmen, nur weil sich da etwas ankündigt. Auf ein gutes medium gebratenes Steak zu verzichten ist schwer, aber machbar. Gute (bzw. gut gemeinte) Ratschläge gibt es noch vor dem Bauchsansatz. Die Industrie ist der Meinung, dass Babyjungen weniger Auswahl an coolen Klamotten benötigt, als Mädels.

    Aber zuletzt eine offen gebliebene Frage: Kommt eine Schwangerschaft eigentlich jemals zum passenden Zeitpunkt? Ich hätte so gern mehr von Thailand gesehen, als das Bad des Hotels… ;)

  18. Niemand hat mir jemals von der Existenz von Marisken berichtet.
    In Insiderkreisen auch liebevoll Markisen genannt. ;)
    Und die Krankenkassen zahlen nicht mal eine Entferung und übernehmen auch keine Kosten für den erhöhten Bedarf von Feuchttoilettenpapier!

  19. Oh was für eine Frage…

    Ehrlich gesagt war ich während der SS total weichgespült und voller Illusionen…

    Erst als das Kind da war konnte ich sagen: Reality hit me :-)

    Beim 1. Kind ist es auch so, dass ich es gar nicht fassen konnte was da mit mir passiert.

    Und eine Weisheit stimmt auf alle Fälle, mit jedem weiteren wird man gelassener.

    GLG

    Andrea

  20. Oh, als Dreifach-Mama möchte ich da doch gerne mal mitmachen ;o). Meine herausstechende Erkenntnis während der Schwangerschaften – über die Schwangerschaft -:

    Man sagt oft: “Schwanger sein ist keine Krankheit!” Das kann ich leider nicht bestätigen. Mir ging es noch nie elender als bei meinen 3 Schwangerschaften. Und das nicht nur in den ersten 3 Monaten! Angefangen mit übermäßiger Übelkeit über weit mehr als 3 Monate, bis hin zum aufpäppelnden Klinikaufenthalt, gefolgt von vorzeitigen Wehen mit ganz viel Bettliegen, gekrönt zum Abschluss mit erhöhtem Blutdruck und somit folgender Geburtseinleitung. Alle kleinen Zipperlein bleiben hier mal unerwähnt, das würde den Rahmen sprengen ;o).

    Also, ich wünsche allen Schwangeren und schwanger Werdenden viel Spaß und nicht eines dieser Symptome. Ich glaube, ich könnte auch mal ein Buch über die Realität von Schwangerschaft und Babystress schreiben, dann gäbe es allerdings weiteren Geburtenrückgang in Deutschland ;o).

    (Wie habe ich es nur zu ganzen drei Kindern gebracht … frage ich mich, wenn ich das jetzt so lese?)

    Liebe Grüße
    Claudia

  21. Spätestens wenn das Kind 9 Monate alt ist, und sei es noch so quengelig, schlafraubend und beziehungstötend, will frau wieder eins – Kinderkriegen macht süchtig!

  22. Meine wichtigste Erkenntnis aus zwei Schwangerschaften: “Morgendliche Übelkeit” ist ein übler Euphemismus. “Monatelange Übelkeit” würde besser passen.

  23. Am Anfang der Schwangerschaft reicht morgens oft schon der Gedanke an die Zahnbürste, um Übelkeit zu verursachen. Und nein, Zähneputzen ist dann nicht wirklich toll ;-)

    • Ich war so geruchsempfindlich in der Schwangerschaft dass ich meinen Mann nach dem Essen einmal gebeten habe, die Zähne zu putzen. Er erfüllte meinen Wunsch brav, kam dann wieder und hauchte mir mit einem “bessser so?” den Zahnpastaatem ins Gesicht. Meine Reaktion bestand darin aufzuspringen und zum Klo zu hechten, bevor ich mich übergeben musste. Nein, Minze ist auch nicht besser als Knoblauch.

  24. …meine wichtigste erkenntniss: ich kann auf meinen körper vertrauen…die natur macht das schon…wenn etwas fehlt kommt der heisshunger, bei mir : tomaten…kiloweise ;-)
    lg nicole

  25. Folgendes Erlebniss:
    Ich sitze mit Mann bei meiner Gyn unser Sohn mit dem ich schwanger war, war leider sehr groß ( lag vielleicht daran das ich 1.82 bin und mein Mann 1.95 )
    Mir ( zu dem Zeitpunkt 20) wurde immer gesagt:”Machen sie sich keine Gedanken, das Kind kommt bestimmt früher.”
    Haha, aber unser Sohn sah das anders!!! 😔
    Wir sitzen also dort kind 2 Tage übertragen und die nette Frau Gyn sagt:” Ja haben sie es denn schon mit Sex probiert?” Ich “Wie bitte?”
    “Ja das kann Wehen auslösen!”
    Ich saß dort mit rotem Kopf und hatte kurzes Kopfkino ( lustig Schatz kommst du schon? NEIN DAS SIND WEHEN!!!!) ich zumindest hatte zu diesem Zeitpunkt nicht die geringste Lust auf solche Aktivitäten, davon mal abgesehen das ich mich gefühlt habe wie ein gestrandeter Pottwal ! Und ich so schon froh war das ich es jeden morgen irgendwie aus dem Bett ohne Kran schaffte.
    Ich hatte bis dato nie davon gehört.
    2 Tage später wurde ( da das Kind noch im Bauch war) das ganze so kommentiert:
    “Und haben sie es versucht?”:Gyn
    “Ja!”: Ich
    “Na war mir klar, Sperma ist meist nur einmal gut!”: Gyn

  26. Das es soooo anstrengend ist, ich meine Füße schon im 4. Monat kaum noch sehen konnte, geschweige denn in meine Schuhe reinpasste, das ich trotz gesunder Ernährung in der Schwangerschaft von einem 4330g Baby entbunden wurde (Zitat FA: wenn sie sich gesund ernähren, bekommen sie auch ein normal gewichtiges Baby), und das schlimmste: meine Scheide veränderte sich total in der Schwangerschaft. Die Schamlippen waren dick und rot, weil gut durchblutet und fühlte sich patrout nicht an, als ob sie zu mir gehörte. Nach der Entbindung (Sectio), dachte ich, hey, das wird ja nun zurückgehen. Pustekuchen, sie veränderte ihr Aussehen nochmal und erst jetzt sind wir wieder eine Einheit. Das hatte ich mir wirklich keiner gesagt! Und, was auch alle verschwiegen haben: bereits ab der 20. SSW habe ich Milch produziert und auch täglich meinen BH mit Stilleinlagen auslegen müssen.
    Aber, dennoch war es wunderschön schwanger gewesen zu sein…..

  27. Erkenntnisse hatte ich viele, aber welche war die wichtigste?

    Vielleicht, dass ich eine Karriere als Drogenspürhund in Erwägung hätte ziehen können. Meine Nase war geruchsempfindlich bis zum geht nicht mehr. Oder in dem Zusammenhang, dass es Gerüche gibt, die mich – die ich problemlos beim freiwilligen Sozialdienst Erwachsenenwindeln wechseln konnte – in Sekundenbruchteilen zum Erbrechen bringen. Blühende Rapsfelder z. B., Zusatzerkenntnis: man kann Happy-Meal-Kartons als Kotztüten benutzen, sollte dann aber schnellstmöglich den nächstgelegenen Parkplatz ansteuern. Wenn dieser neben einem Rapsfeld liegt, kommmt man so schnell nicht weiter.

    Oder dass Füße auch im Winter so anschwellen können, dass man nicht mehr in die eigenen Bequemstiefel passt, sondern beim Weihnachtseinkauf in Männes 5 Nummern größeren, nicht zugeschnürten Schlappen durch die Konsumtempel latscht, rote Nase & schräge Blicke der Passanten inklusive. Gonzo, der Clown, lässt grüßen.

    Dass mein Hormonhaushalt dermaßen durcheinander gewirbelt und sich nie mehr ganz auf Ursprungszustand einpendeln wird – the wicked witch from the west meets Tränendrüse und schluchzt bei der 87. Sissi-Wiederholung ins Sofakissen.

  28. Was mir niemand verraten hat?
    Das man so unglaublich “ferngesteuert” wird. Das man als, normalerweise vernunftsorientierter, gesundheits- und ernaehrungsbewusster Mensch an einem Samstag Abend um kurz vor 8 ( Anno dunnemals als noch im 20:00 geschlossen wurde ) nahezu hysterisch und todunglücklich vor dem Suessigkeitenregal eines Supermarktes steht und das Beduerfniss hat den Marktleiter auf der der Stelle standesrechtlich zu erschießen einzig aus dem Grund weil keine ” Dickmanns” im Regal liegen die man in diesem Moment als ueberlebensnotwendig erachtet.

  29. Echte Bücher, die ich für Bahnfahrten einpacken kann, sind immer was feines, und wenn sie dann auch noch gut und lustig sind, sind sie schon was besonderes.
    Aber ich soll ja was übers Kinderkriegen hier im Kommentar schreiben.
    Ich beziehe mich wieder mal auf meinen Post “Entbindungen vor 40 Jahren”, den ich schon mal verlinkt hatte, deswegen lasse ich es heute. – So, und jetzt geht es los:
    Erstes Kind – null Erfahrung – eine Woche Zeitüberschreitung – Blasensprung ohne Wehen – erfolgloser Wehentropf – zurück ins Zimmer – erneute Einleitung – der ganze “Spaß” mit 37 Stunden Wehen ging an die Substanz – Kind kam nach Dammschnitt endlich als “Sternenguckerkind = Hinterhauptslage” so zeitverzögert ans Licht des Kreißsaals – und dann das:
    Meine Frage, gleich noch im Kreißsaal mit Kind auf Bauch, gestellt: “Bei der nächsten Entbindung wird es dann doch aber leichter?” hat die Hebammen mächtig verwundert und mir gegenüber milder gestimmt – dass ich kurz nach dieser Strapaze mit viel Geschrei auf beiden Seiten gleich an die nächste Entbindung gedacht habe.”
    Kinder bekommen ist trotzdem schön, auch wenn es weh tut. – Schöner als Zahn ziehen, denn beim ersten kommt was besseres zutage. :-)

  30. …wie sehr einen so eine Schwangerschaft abstumpfen lassen kann.
    Ungeschminkt aus dem Haus? Ein männlicher Gynäkologe? Schon wieder Fruchtwassertiefstandwarnung?
    Nach über 25 Arztbesuchen, von denen die wenigsten freiwillig waren, gibt das nicht mehr als ein müdes Abwinken. Watt mutt, dat mutt und wer braucht schon Schamgefühl, wenn der Countdown bis zum ersten Trotzanfall im Supermarkt bereits läuft?

  31. nach mittlerweile drei Schwangerschaften und Entbindungen von drei doch recht großen kids (der “kleinste” hatte “nur” 4030g und einen Kopfumfang von 35cm)… meine erkenntnisse bzw. Dinge, die mich auf den Boden der Tatsachen holten:
    1. “es ist sooo toll, schwanger zu sein” – ja, ne is klar… hatte in allen 3 schwangerschaften bereits vor dem SS-test so probleme mit dem ischias, dass ich oft vor schmerzen schrie, kaum laufen konnte und meine beine einfach nachgaben (tolle nummer, wenn man bei Aldi an der Kasse beim Versuch weiterzulaufen einfach umfällt)… gute Erkenntnis daraus: ein Kinderwagen ist ein bisschen wie ein Rollator :D. Gepflegte Tritte von unten in den Magen direkt nach dem Essen sind auch gaaanz toll…
    2. Bauchschläfer und schwanger? Schlechte Kombination! *gääääääääääääähn*
    3. “eine Geburt kann sich durch Erbrechen ankündigen” – man kann sich aber auch bei jeder Wehe neu übergeben. Stundenlang. Häufigster Dialog während Geburt Nr. 1: “Möchten Sie nicht vielleicht doch noch ein bisschen umherlaufen?” – “Nein, danke, hier auf dem Toilettenboden ist es soo bequem *börks*”
    4. “Die nachfolgenden Kinder kommen statistisch gesehen eher vor dem Termin”. Oder auch nicht. Nr. 2 ließ ganze 9 Tage auf sich warten, Nr. 3 immerhin nur noch 6 Tage. Gelernt daraus: Obwohl es heißt, dass die meisten Kids in den 20 Tagen um den Termin herum kommen – ist DER Termin erst mal erreicht, hat das einen beschissenen psychologischen Effekt
    5. Von wegen man spürt den Dammschnitt nicht. Ich hatte das Unglück, bei allen dreien in diesen “Genuss” zu kommen (so viel zu “jede Geburt wird einfacher”), das hat jedes Mal ganz schön gepiekst!
    6. “Eine Geburt ist ein sooo tolles Erlebnis” – ich frage mich seit Nr. 1, was man diesen Frauen für Drogen gegeben hat (und warum ich die nicht bekommen hab). Ich könnte mir vorstellen, dass untrainiert einen Marathon laufen (mit einem tollwütigen Pitbull hinter dir, der sicherstellt, dass du auch garantiert bis zum Ziel durchhälst) eher als Vergleich hinkommt… aber wenn’s vorbei ist, ist es schon ein sehr befreiendes Gefühl! ^^
    7. größter Schock nach Geburt von Nr. 1: wie riesig so ein “leerer” Bauch doch noch ist!

  32. Wenn mir jemand vorher erzählt hätte, mit wie wenig Schlaf man schon während der Schwangerschaft und später als zweifacher Vater auskommen muss, dann hät… zzzzz…..zz..zzzz….zzzz.zzzz….

  33. Meine Erkenntnis:
    du entdeckst neue Grundnahrungsmittel!
    Wochenlang (fast) ausschließlich von Weintrauben zu leben, gehörte bei mir jedenfalls dazu.
    Mir hat niemand gesagt, dass ich es zu Anfang der Schwangerschaft nach jeder Zugfahrt nur bis zu einem bestimmten Baum schaffe, um mich dort zu übergeben- egal wie wenig ich gegessen hatte.

  34. Die meisten Erkenntnisse kamen erst später, aber wenns eine aus der Schwangerschaft sein soll: Zwei Kopfkissen sind besser als eines (sind ja auch zwei Köpfe, duh!).

  35. -Ich hatte damit gerechnet, mit meinem Mann 9 lustige Monate sehr viel tollen Sex zu haben, sieht man doch immer im TV, wie die Schwangeren in den Filmen vor Lust bersten :-)
    Es kam dann in der ganzen Schwangerschaft vielleicht…. 3 Mal dazu…. (armer Mann….), weil ich beim kleinsten Schmerz gleich an Wehen dachte und Panik schob und ausserdem wirklich so gar keine Lust auf Sex hatte.

    -Es konnte mir auch schon mal etwas (=ziemlich!) unheimlich werden, dass da gerade ein kleiner Mensch in mir rumzappelt. Einerseits kam da ein Alien-Gefühl auf, andererseits: Diese Verantwortung!! Nur ICH kann es schützen und nur durch MICH kann es kommen…. AAAAHHHH!!!

    -Mein Geruchsinn ist schon sehr gut ausgeprägt und in der Schwangerschaft war das beinahe schon eine Behinderung…und führte zu einem Ehedrama, als wir zu einer Italien-Motto-Party eingeladen worden sind. Mein Liebster hatte nichts Besseres im Sinn, als sich von Kopf bis Fuss mit einem penetranten Parfum einzusprühen, was bei mir ein Tobsuchtsanfall ausgelöst hat. Denn wir hatten noch 2 Stunden Zugfahrt vor uns und ich hatte keine Ahnung, wie ich das durchstehen sollte. während mein Mann das unter “typisch Schwangere-Hormonausfall etc.” verbucht hat und keinerlei Einsicht zeigte (“ach, sooo schlimm ist das doch nicht…” – BRAVO, sag das EINMAL zu einer tobenden Schwangeren…), war für mich der Abend beinahe ruiniert.

  36. Ich stieg im 6 Schwangerschaftsmonat aus der Dusche und starrte in den Spiegel…über Nacht hatte eine Brustmutation stattgefunden…der Warzenvorhof war vergrößert, dass er nicht mehr als Vorhof, sondern als Vorhof zur…bezeichnet werden konnte..bei meiner FA zog ich das T-Shirt hoch und fragte nur..geht das wieder weg???

    Heute weiß ich..mitnichten..aber dann ist das wohl so.. ;)

  37. Meine wichtigste Erkenntnis war: DASS WEHEN TATSÄCHLICH SCHxxxxx WEH TUN! Ehrlich, so hat mir das keiner gesagt! Mutter behauptet ihre drei Kinder quasi im Schlaf bekommen zu haben, Schwägerin hat die Kinder auch so nebenbei bekommen und Schwester hatte erst gar keine auf Grund eines eiligen Not-Kaiserschnitts. Schwangere Freundinnen gab’s noch nicht und ja, ich hab keinen GVK besucht – mein Fehler. Klar hatte ich mal was im Fernsehen gesehen oder im Internet gelesen, aber mal ehrlich – das waren doch alles Weicheier und überhaupt wird da doch immer übertrieben. Jetzt nach zwei Geburten weiß ich, dass ich ein Weichei bin und ohne PDA kein Kind auf die Welt bekäm. Aber hätte mir das nicht jemand mal vorher sagen können?

  38. Gaaanz wichtig: vor dem täglichen Übergeben während der ersten drei Monate schnell noch ein Glas Wasser trinken, dann flutscht alles schneller und leichter raus…

  39. Erkenntnis Nummer:
    1. Schwanger werden ist manchmal mit einem Lottogewinn vergleichbar. (Da nimmt man jahrelang die Pille um nicht schwanger zu werden, und dann dauert es Jahre, bis es endlich klappt.)
    2. Mann kann mit dem Rauchen aufhören, jawohl!
    3. Mann hat viele schlaflose Nächte. Auch wenn das Kind schläft. Auch wenn es längst aus dem Haus ist… (Davon gehe ich zumindest aus. ;o)
    4. Auch weit nach der 26.ten SSW kann noch viel schief gehen… ☹
    5. Manchmal passieren Wunder und man ist 10 Wochen nach Entbindung erneut schwanger. :o)
    6. Insulinspritzen tun eigentlich gar nicht so weh.
    7. Die Liebe zu einem winzigen Gummibärchen kann überwältigend sein. Und der Stolz auf einen schwarz-weißen Computerthermoausdruck, auf dem im Grunde nur Krissel zu sehen sind, enorm.
    8. Es ist UNGLAUBLICH, wie ein eigenes Neugeborenes riecht.
    9. Mann sollte die Augen während des Pressens schließen… ;o)
    10. Die Periduralanästhesie ist die größte und tollste Erfindung der Menschheit.

  40. Ich hatte zwei medizinisch völlig unproblematische Schwangerschaften und ich war eine glückliche Schwangere – aber erstaunlich, was selbst in einem “Normalfall” so zusammenkommt:

    - Heißhunger auf saure Gurken noch vor dem Schwangerschaftstest – und ich hab dann nicht nur ein ganzes großes Glas auf einmal aufgegessen, sondern auch noch das Gurkenwasser ausgetrunken – nach 2 Wochen war der Spuk vorbei

    - Wieso heißt das eigentlich MORGENübelkeit, wenn das einen den ganzen Tag begleitet?

    - Ich dachte immer, Rückenschmerzen kommen erst mit dem Gewicht und bin aus allen Wolken gefallen, als mir der Physiotherapeut zum von mir vermuteten Hexenschuss sagte, das sei das Ilio-Sakral-Gelenk, typisches Schwangerschaftsproblem – ich war im 3. Monat.

    - Nach der Übelkeit folgte eine unglaubliche Besessenheit vom Essen, ich konnte eigentlich kaum noch an etwas anderes denken und hab alles gegessen, was mir so in den Weg kam. Wenn ich im Büro gerade vom ausgiebigen Mittagessen kam, hatte ich mir schon ein Stück Kuchen “für den Nachmittag” mitgebracht – nach einer halben Stunde fing ich an, es anzustarren und zu überlegen, ob schon “Nachmittag” sei. Zuckerwerte und Gewicht blieben zum Glück im Normalbereich.

    Eine Schwangerschaft bietet einen Ausblick ins hohe Alter: Man kann zwar noch gut sehen und hören, aber
    - man kommt morgens kaum noch aus dem Bett, hat Mühe, sich Socken und Schuhe anzuziehen
    - man schluckt eine Menge Pillen (Folsäure, Eisen, Magnesium) und hat öfter Arzttermine
    - man muss nachts öfter aufstehen und auf’s Klo gehen – und am Tag können längere Wegesabschnitte ohne Toillette in Reichweite eine mittlere Panik auslösen, da reicht ein kurzer Tritt des Bauchbewohners in Richtung Blase aus
    - man wacht auf und fragt sich, ob man wohl heute gut durch den Tag kommt, und welche Zipperlein sich heute wohl so melden (Rücken, Sodbrennen, dicke Beine,…)
    - man kommt bei kleinster Anstrengung außer Puste

    Und zuletzt: Aquafitness in der 36. SSW (mit aller Vorsicht und in eigenem Tempo) ist eine tolle Sache – aber wie kommt man bloß wieder aus dem Becken raus?
    Und man kann auch noch eine kleine Radtour machen, wenn man schon einen Tag über dem errechneten Geburtstermin ist – aber der Mann wird einem den Rest des Lebens erzählen, dass man so langsam gefahren sei, dass er fast vom Rad gefallen ist :-)

  41. Also ich fand es mühsam alles unterhalb vom Bauch nicht mehr sehen zu können. Habe ich noch Füsse? Wie soll ich bitte schön die Beine rasieren geschweige denn die Intimzone? (Ich wollte ja nicht auf einmal vollhaarigen Affen mutieren). Aber hey, man wird erfinderisch (Spiegel!) und irgendwie gings halt doch ;-)

  42. Die erstaunlichste Erkenntnis (gleich nach “dieses Kind in Deinem Bauch ist jetzt für immer Teil Deines Lebens”) kam mir erst, als es ans Abstillen ging. Nach 7 Monaten hatte unser kleiner Sohn tatsächlich nur von und durch meinen Körper gelebt. Das ist schon ein wirkliches Wunder, zu was der weibliche Körper im Stande ist!!!
    Zu dem Thema, “was einem keiner vorher sagt”, kann ich folgende Frage beisteuern, die sich mir stellte, als ich mit ner PDA am Wehentropf hing: Was will die Hebamme nur mit diesem Strohhalm?

  43. Oh, noch etwas wichtiges vergessen: Die Rührseligkeits-Hormone hatten mich gnadenlos im Griff:
    - auf einer Familienfeier ein Lied von Udo Jürgens (Griechischer Wein): “… und ein Kind, das seinen Vater noch nie sah” -> *schnief, schluchz*
    - ein fremdes Kind ist auf der Straße hingefallen *schnief*
    - Weihnachtsaufführung im Kindergarten (meine Tochter war nicht mal dabei, da noch zu klein!) *schluchz, heul*
    - bei Durchsagen auf öffentlichen Veranstaltungen wie “der kleine Peter sucht seine Eltern” gab es bei mir kein Halten mehr.
    Lustigerweise ist einem das Absurde der eigenen Reaktion ja bewusst, was zu schöner Gleichzeitigkeit von Heul- und Lachattacke führt.

  44. …also mir hat KEIN Mensch davon berichtet:

    - das neue und klitzekleine Babys sooooo wenig schlafen *hoil*
    gut! ich häts mir auch denken können. aber schwangerschaftshormone müssen ja für irgendwas gut sein. und spätestens ab dem zweiten kind hab ich mir sprüche wie” also MEIN egon hat ja schon mit 2 tagen durchgeschlafen!” nicht mehr völlig unkomentiert und mit einem seligen grinsen angehört…:-)

    - das einen so übel werden kann, dass man sogar vom neuen shampoo noch direkt in der dusche kübeln muss…eine weniger schöne erfahrung!!!

    - das man so unsagbar sentimental und heulsusig wird – ich hab in einer meiner vielen schwangerschaften mal eine geschlagene stunde geheult, weil ein netter mann beim herrn jauch all sein geld verloren hat…*kicher*

    okay! ich könnte vermutlich noch ein paar stunden so weitermachen!
    aber das soll nun mal genügen.

    liebe grüße und einen schönen tag –
    heike :-)

  45. Ich sage es seit Jahren jeder Neu-Schwangeren immer wieder gerne – vergiss die Wehwehchen der Schwangerschaft und eine Geburt geht verhältnismäßig schnell vorbei.
    Wochenbett ist das Thema, Wochenbett !
    Beckenboden – reagiert nicht.
    Wassereinlagerungen müssen raus – siehe Punkt oben …. dazu Schwitzenschwitzenschwitzen ……..
    mit Baby im Arm. Genau so wie man sich dabei fühlt, sieht man aus – nixx mit strahlender Mama mit frisch gewaschenen Haaren, hmpf.
    Milcheinschuss – ohne Worte.
    Hormontief vs. Babyglück.
    Ausfluss, pieksende Fadenenden von der Dammnaht, verrutsche Stilleinlagen ……………
    Wer kann ergänzen?
    Nach Schwangerschaft Nr. 3 war ich deutlich routinierter und mit besserem Equipment ausgestattet, trotzdem blieb das Wochenbett der mit Abstand unangenehmste Teil.
    Schwanger war ich immer gerne, Geburt war auch ok bis irgendwie sogar schön – auf die 5-8 Tage im Anschluss hätte ich im Grunde auch verzichten können.

    • Ergänzungen:
      “Wochenfluß” – schönes Wort, unsägliche Angelegenheit, die Blutungsstärke ist keinesfalls mit einer normalen Regelblutung vergleichbar und man schaut ständig panisch an sich herunter, ob die riiiiieeeesigen Binden, die man benutzt, nicht doch schon wieder undicht/verrutscht sind. DAS will man keinem Partner oder gar fremden auf der Strasse antun.
      “Milchstau” – autsch! Plötzlich weiß man aus eigener Erfahrung, warum Milchkühe brüllen, wenn sie nicht rechtzeitig gemolken werden
      wunde Brustwarzen – die Dinger sind ja sonst schon gut durchblutet, dass wird nach dem Milcheinschuss keinesfalls weniger. Und dann saugt da alle paar Stunden ein kleines Monsterchen dran, dem es schlicht egal ist, wie sich das für Mama anfühlt, Bauch leer, also Nahrung her! :-)
      (Aber wenn es sich erst einmal eingespielt hat… supi!)
      Und der Bauch kann IN der Schwangerschaft noch so schön ausgesehen haben, plötzlich ist er nur noch ein labberiger Hautlappen… . *Argh*
      Geht alles vorbei und ist es alles wert (!!!), aber dauert deutlich länger als so eine Geburt!

  46. Morgenübelkeit? Nur in den ersten 3 Monaten?
    Absolut niemand sagt einem, dass das auch deutlich länger dauern kann und das 24 Stunden, 7 Tage die Woche, schon allein beim Öffnen des Kühlschranks. Lieber im 6. Monat 5 Stockwerke bei 30 Grad Sommerhitze nach oben schnaufen als nur 2 Minuten in einem Aufzug mit einer verschwitzen Person. Und öffentliche Verkehrsmittel gehen gar nicht mehr! *grusel* Da könnte ja jemand Schwitzen/Essen/Atmen… .
    Was ich aber sehr schade (und bedenklich) finde ist, dass fast nie von Wochenbettdepressionen gesprochen wird. Okay, gehört nicht mehr zur Schwangerschaft, werden aber in Geburtsvorbereitungskursen oder in Büchern zur Schwangerschaft fast nie erwähnt oder wenn, dann nur ganz am Rande. Daher trifft es viele Frauen und deren Angehörige völlig unvorbereitet und sie sind hilflos, Schweigen gar aus Scham, etc. Eine Freundin von mir hat monatelang gelitten bis endlich der Hausarzt die richtige Diagnose gestellt hat und total erschüttert war. Dabei hätte man frühzeitig sogar mit simplen Hormongaben gegensteuern können. Und es kann jede rau treffen!

  47. Meine bisher größte Erkenntnis bei den Schwangerschaften aus meinem Freundeskreis: Ja, man kann wirklich schwanger sein, ohne es zu merken und das als überaus gebildete junge Frau mit Abi (Bio-LK) und Studium. In diesem Fall bekam die Bekannte bei der Arbeit plötzlich heftige Bauchschmerzen und ein zufällig anwesender Arzt erkannte die Ursache: Wehen. Von der Erkenntnis “SCHWANGER!” bis zum schreienden Bündel im Arm vergingen kaum drei Stunden… Madam war eher dünn und freute sich, als sie endlich ein wenig zulegte. Das da etwas in ihr wächst ahnte weder sie noch ihr Umfeld. Davor hatte ich die Hoffnung, mich mindestens 8 Monate lang an den Gedanken, dass mein normales Leben vorbei sein wird, gewöhnen zu können. Nun bin ich bei jeder “unnormalen” Monatsblutung skeptisch und habe schon drei mal sicherheitshalber auf ein Teststäbchen gepinkelt…
    Nicht, dass ich keine Kinder will, aber ich bin einfach gerne vorbereitet ;)

  48. dieses gefühl nach der geburt, wenn sich die organe wieder den richtigen platz suchen …. örks. und da dann noch diese wahnsinsspupserei dazu. wir waren zu dritt im zimmer und kamen aus dem lachen nicht mehr raus. was für die kaiserschnittnaht nicht unbedingt förderlich war…..

  49. Erkenntnis des werdenden Vaters, widersprich nicht der Frau kurz vor der Geburt.
    Geh ins Schlafzimmer und bügel um 01:00 Uhr (nicht 13:00 Uhr) die Hose, die sie unbedingt noch brauch, und fahr mit ihr ins Krankenhaus

  50. Meine größte Erkenntnis war: Wenn man Wasser einlagert kann auch die Nase anschwellen, so dass sie mehr einer Biokartoffel ähnelt als dem was man vorher im Gesicht hatte -.-

  51. Oha, die wichtigste Erkenntnis während der Schwangerschaft traf mich ganz unvermittelt wenige Stunden vor der Geburt. Als Erstgebärende, die ich mit gerade mal 22 Jahren und einem 2cm offenem Muttermund, um 21 Uhr im Krankenhaus eintraf, wurde ich an die üblichen Gerätschaften angeschlossen mit Herztongebirgen, in ein nettes Gespräch mit der Hebammenschülerin verwickelt in den Wehenpausen und bekam kurze Zeit später die alles entscheidende Frage gestellt: “Wollen Sie eine PDA?” Blöde Frage, NATÜRLICH wollte ich eine PDA, aber da man ja laut diverser Ratgeber viele Stunden hechelnd verbringt, bis der Nachwuchs da ist, wollte ich keinesfalls riskieren, die berühmte Sandmann-Spritze für den gequälten Unterkörper zu früh zu bekommen, falls sie dann nicht mehr wirkt wenn es akut wird. Ich verneinte also. Eine folgenschwere Entscheidung. Der Muttermund öffnete sich binnen kurzer Zeit vollständig. Es wehte ordentlich, so dass ich das Gefühl hätte, man würde versuchen, mir meine Unterlippe über den Hinterkopf zu ziehen. Als ich mit letzter Kraft nach der angebotenen PDA brüllte, hieß es nur: “Ach je, das ist jetzt zu spät, die Wehen kommen in zu kurzen Abständen… Aber ich kann Ihnen eine Aromalampe anbieten mit entspannendem Duftöl.” Ich habe auf die sch*** Lampe geflucht wie ein Rohrspatz und habe keine 3 Stunden nach Eintreffen im KKH eine Minute vor Mitternacht ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Und die Moral von der Geschicht? Nein zur Spritze sagt man nicht ^^

  52. Hmmm.. Seit der ersten Schwangerschaft weiss ich, was und wo eine Symphyse ist und wie weh sie tun kann. Die zweite Schwangerschaft bescherte mir die Erkenntnis, dass eine Gestose einen ins Krankenhaus bringt und die dritte Schwangerschaft zeigte mir, dass man nicht in fremden Krankenhäusern mit fremden Hebammen entbinden sollte.
    Alle drei Schwangerschaften zeigten mir aber auch, wie viel Liebe in einem steckt und dass man seine Liebe sehr wohl auf 3 Kinder verteilen kann.
    Was mir nach allem aufgefallen ist, ist, dass meine Kids schon im Bauch ihre Eigenheiten hatten.

    Aber alles in Allem finde ich Schwangerschaften und Geburten einfach total faszinierend.

    • Stimmt, das muss auch mal gesagt sein. Ich hatte das zum Glück schon vor der Geburt gehört, so hab ich mir hinterher keine Sorgen gemacht ob was mit mir nicht stimmt.

  53. Ich finde am erstaunlichsten, dass ich mir seit der Geburt meiner großen Tochter vor sechs Jahren kaum einen Film in dem es um Kinder geht und der etwas traurig oder aufwühlend ist ansehen kann ohne Rotz und Wasser zu heulen. Bestes Beispiel “Die Jury” (man mag von John Grisham halten was man will, der Film ist großartig) hab ich vor meiner ersten Schwangerschaft sehr oft gesehen und mir beim Schlußplädoyer von Matthew eine kleine Träne verdrückt. Jetzt kann ich dem Monolog kaum noch folgen weil ich so heulen muss und schwöre, sollte irgendjemand auch nur drüber nachdenken meiner Süßen was antun zu wollen, besorg ich mir ne Schrotflinte und finde ihn.

    • Oh Gott, ja, bei mir ist es “Children of Earth”. Ich stand nach jeder Folge eine halbe Stunde am Bett meines Kindes. Und nach der letzten hab ich mir geschworen das nienienie wieder anzugucken, da hilft auch kein nackter Captain Jack Harkness.

      • tolle serie!
        ich hab bei “up” rotz und wasser geheult.
        ausgerechnet ich, die vor den kids mit fragezeichen im gesicht die taschentücher verteilt hat…

  54. Ich muss jetzt in meiner zweiten Schwangerschaft leider feststellen, dass alles anders ist, als bei der ersten. Vor allem der Bauch und die Kommentare dazu! Mein Bahch wächst einfach viel schneller, und ich sehe jetzt schon so aus wie das letzte Mal zwei Monate später! Und ich hab noch 24!! Wochen bor mir. Schlimmer sind aber die Kommentare, beim ersten Kind war mein Bauch ja nich ach so schön. Letzten Freitag hat eine Kollegin zu mir gesagt, ich sehe aus als hätte ich zuviel gegessen. Daraufhin meinte die zweite, so hätte ich schon vor anderthalb Monaten ausgesehen. Vielen Dank für die Blumen… Gestern meinte eine dritte Kollegin: “Sag mal, Sarah, dein Bauch ist in letzter Zeit aber auch ganz schön hoch gekommen!” (Was ist denn das bitte überhaupt schon für ein Ausdruck?) Mit allen drei Kolleginnen bin ich nicht sonderlich dicke, und die Erkenntis, das man Schwangeren anscheinend ruhig erzählen darf, wie schrecklich

    • Oh, ja, das mit dem schnell wachsenden Bauch in der zweiten Schwangerschaft kenne ich auch, allerdings ohne komische Kommentare. Dafür kam es später dann noch schlimmer: 15 Monate nach Geburt meines Sohnes aus der Elternzeit zurückgekommen und von einer Kollegin freudig begrüßt worden mit “, du bist wieder schwanger, wie schön!” Hmpf, nein, ich war NICHT schwanger.

  55. Absolut wichtigste Erkenntnis: Das mit der ausbleibenden Regelblutung stimmt schlicht nicht. Schon in der Grundschule wird es als das wichtigste Zeichen einer Schwangerschaft gepredigt, aber wenn man sich etwas seltsam fühlt, sollte man auch während der pünktlich eintreffenden Tage einfach auf so einen Teststab pinkeln. Kann durchaus sein, dass man dann die zwei Streifen bewundern kann.
    Anschließend kann man dann lernen, dass auch drei Monate lang Schmierblutungen etwas völlig normales sind.

    Zweite interessante Erkenntnis: Wenn der Puls plötzlich 20 Schläge pro Minute höher ist und dafür der Blutdruck um 20 Einheiten abstürzt ist es ebenfalls höchste Zeit für einen Schwangerschaftstest.

  56. Es gibt einen Satz, an den ich immer wieder denken muss: “Keine Arme, keine Kekse!” Das ist die Erkenntnis, die mich am härtesten traf. Wie kurz können eigentlich Arme, bei wachsendem Bauch, werden!? Da scheint das Ende des Wäscheständers auf ein mal unerreichbar…. Die Packung Eis die man begehrt, ganz hinten, im obersten Fach des Gefrierschranks im Supermarkt und ohne Aussicht auf Hilfe. Was macht die Schwangere Frau? Sie schaut in den Einkaufswagen, ob sich etwas brauchbares zur Hilfe nehmen lässt und da war es, eine Salatgurke. Man stelle sich nun also eine Hochschwangere Frau vor, die morgens um 8, im Rewe versucht eine Packung CuraMaja Split aus dem obersten Fach des Gefrierschrankes zu manövrieren….. Aber, ich war erfolgreich!

  57. Hmm, nochwas, auch wenns eher für nach der Schwangerschaft gilt, woran man aber VOR der Entbindung denken sollte: Wenn du stillen willst, härte deine Brustwarzen ab! Es ist nicht lustig nachts im Kinderkrankenhaus aufzuschlagen weil das Baby Blut kotzt, nur um zu hören dass es wohl dein eigenes ist :O

  58. Dass es nach der Geburt nicht zuende ist. Jetzt kommt die wochenlange Blutung und Haarausfall deluxe monatelang. Dazu die ganzen Hormone. Ich musste noch nie so viel und oft weinen. Das hat leiderauch nicht aufgehoert. Dafuer macht es einem gar nichts aus, auf Freiheiten zu verzichten

  59. das 40 Wochen definitiv zu kurz sind um sich auf alle wichtigen Dinge (Leben mit Kind und als Eltern) und vorallem die Wahl des “richtigen” Namens vorzubereiten-
    das 40 Wochen definitiv zu lang sind um ständig alles mögliche von sich geben (Tränen, Mageninhalt, schwangerschaftsbedingte Besonderheiten…) und innere Organe und den Ischias sooo genau kennenzulernen…

  60. meine Erkenntnis:
    “mein Bauch gehört mir”- gilt ab dem sichtbarwerden desselben in der Schwangerschaft nicht mehr. Beinahe jeder Mensch auf diesem Planeten hat:
    1. seiner/ihrer Meinung nach das Recht und die Pflicht den Bauch mit Augen, Händen oder was auch immer zu erfahren, ertasten und zu begutachten
    2. weiss, was gut, schlecht, zu wenig, zu viel, zu groß, zu klein,… für mich oder meinen Bauch ist
    3.eine Schwester, Schwägerin, Freundin, Mutter, Tante, … die just in dem Moment auch schwanger sind und deshalb etwas dazu zu sagen

  61. - Man schläft schon während der Schwangerschaft beschi…eiden. Nochmal aufs Klo, dann wieder ins Bett hieven, Stillkissen zwischen die Beine, unter den Bauch schieben und den vorderen Teil umarmen, dann meckert das Baby, weil Mama auf der falschen Seite liegt, also auf die andere Seite wuchten, Stillkissen wieder mühsam drapieren, wegdämmern, aber dann muss man wieder aufs Klo. Danach geht das Spiel wieder von vorne los. Falls man doch mal 2 Stunden am Stück schlafen kann, wacht man trotzdem irgendwann wegen eingeschlafener Extremitäten wieder auf. Oder weil der Mitbewohner wahlweise Harnblase (Pipi! Jetzt!) oder Magen (Sodbrennen! Auauaua!) in der nächtlichen Turnstunde trifft.
    - Man ist so ein klitzekleines bißchen emotionaler. Ich habe sogar bei Werbungen geweint (ihr erinnert euch an diese Google-Werbung mit dem Medizinstudenten und dem Austauschsemester in Paris, der zum Schluss französische Kinderlieder…. ach, ich komme vom Thema ab… *räusper*); und seit den Geburten nimmt mich Brutalität (egal, ob in den Nachrichten oder im Film) unendlich mit.
    - So ein Bauch kann echt nervig sein. Man stößt gegen Türen, man kleckert ständig Essen drauf, T-Shirts haben Schweißflecken an sehr merkwürdigen Orten (und von der Unmöglichkeit, sich zu rasieren, wurde ja schon geschrieben)
    - Auch als Hebamme kann man schon mal seinen eigenen Blasensprung verpassen, wenn man währenddessen in einer schönen warmen Badewanne sitzt, die zart nach YlangYlang riecht. Der Groschen fiel dann auch schon 2 Stunden später…

  62. Wenn man in den Wehen liegt, fragt man sich spätestens was man sich dabei gedacht hat nochmal schwanger zu werden!
    Wenn das Kind so 1-2 Jahre alt ist (oder noch früher), denkst Du über das nächste Baby nach….(trotz Wehen – alles nur pillepalle…).
    In der ersten Schwangerschaft sollte man nochmal so richtig gepflegt ausschlafen, relaxen, ausgehen, Urlaub machen, zweisamkeit geniessen – ohne, dass man grossartig organisieren muss.
    Für nach der Entbindung sollte man Quark im Kühli haben.

    LG! Suse (bald Dreifach-Mama)

  63. Als Frau mit großem Kinderwunsch habe ich gelernt:
    Du kannst 5 verschiedene Sachen zum gleichen Thema lesen und erhälst mindestens 5-6 verschiedene Ansichten.

    Was ich aus Schwangerschaften von 2 lieben Freundinnen gelernt habe:
    Warten will gelernt sein!!! Erst wartet man gefühlt unendlich lange bis man schwanger wird und hat einen hohen Verbrauch an Tests. Dann wartet man darauf es endlich erzählen zu können (und dabei ist die Freude doch so groß, dass man es am liebsten rausbrüllen möchte), danach wartet man sehnlichst darauf, dass die ersten 3 Monate ohne negative Ereignisse vergehen und am Ende fiebert man dem Entbindungstermin entgegen. Ganz schlimm ist es dann, wenn man über den Termin geht und das Baby keine Anstalten macht rauszukommen.

  64. Es hat keinen Sinn auf das zu verzichten, worauf man Lust hat (essenstechnisch). Lieber den Süßkram essen und dann geht die Lust drauf auch irgendwann vorbei.

    Naturjoghurt, Buttermilch und Lakritze helfen gegen Übelkeit.

    Es gibt so was wie Wochenfluss.

  65. Erkenntnis: Plane nicht, denn Dein Baby – und sein neuer Komplize, Dein Körper!!! – haben eh andere Pläne.
    Denkste, arbeiten bis 34+0 is gar kein Thema, aber wahnwitzige körperliche Anstrengung lässte mal sein. Turns out: In den Flitterwochen mit dem Böötchen in Seenot geraten und Paddeln bis zum Umfallen macht Dir keine einzige Wehe, aber kaum zurück am Krankenhausschreibtisch kriegste vorzeitige Wehen und landest zwangsweise am Tropf / auf’m Sofa. Stellste Dich wg. zusehens reifendem Befund drauf ein, dass Baby früher raus will als geplant (Hebamme: “Soooooo schön weich, und schon zwaaaaaaai Zentimeter, das dauert garnich mehr lang!!”) – hockt’s da drin bis zum Termin. Denkste, Geburt im Wasser oder im Stehen oder so hätte ja schon was – gibt’s nur eine verdammte Position in der die Wehen einigermaßen zu ertragen sind, und zwar im Vierfüßler mit einem Bein ausgestreckt (und dabei kriegt man im Wasser ‘nen eisekalten Rücken!). Denkste, Du hast Deinen Damm ausgiebig und liebevoll vorbereitet, damit nix reißt – reißt’s nicht am unteren Teil des Ausgangs, dafür am oberen. Denkste, nach der Geburt würdest Du bestimmt stundenlang Dein Baby verliebt angucken – aber alles, an was Du denken kannst, ist ENDLICH WAS ZU ESSEN!! Im Wochenbett denkste dann, weil Du selbst so ‘ne halbe Portion bist, haste bestimmt wenig Milch, trinkste mal schön Deinen Stilltee – und bekommst dann die Massenflutung des Jahrhunderts und fragst Dich, warum genau Dein Körper versucht 3 Kinder milchtechnisch sattzukriegen, wo Du doch nur eins hast… Und so geht das weiter, das gesamte Wochenbett, die gesamte Stillzeit, die gesamte Kindheit. Machste immer so geniale Pläne – und es kommt immer anders. Und das ist so toll. Denn es überrascht Dich immer wieder auf’s Neue… <3

  66. Es sagt einem niemand, dass Nachwehen auch noch verdammt weh tun können und es mit jeder Geburt schlimmer wird. Ich musste schon die Nachwehen nach der ersten Geburt noch zwei Tage später immer wieder “veratmen” (Lt. Hebamme merkt man die Nachwehen beim ersten Kind noch gar nicht, ha, ha).
    Nach der zweiten Geburt hatte ich direkt noch im Kreisaal solche Nachwehen, dass meine Oberschenkel gezittert haben und die Tage danach durch die Nachwehen solche Schmerzen in den Beinen, dass ich kaum stehen konnte. Beim dritten Kind habe ich dann nicht gezögert und direkt nach! der Geburt nach Schmerzmittel verlangt! Das alles würde mich aber nicht davon abhalten, noch ein Kind zu bekommen! :-)

  67. Die wichtigste Erkenntis war,dass ich die Liebe nicht aufteilen musste zwischen den Kindern.Sie hat sich einfach so verdoppelt,verdreifacht und vervierfacht.Unglaublich dieses Gefühl.
    Ja und beim ersten Kind war ich völlig verblüfft,dass ich wirklich ein Kind bekommen habe.Nicht das ich das nicht gewusst hätte.Aber hätten sie mir damals einen Fussball in den Arm gedrückt,hätte ich wohl erst mal kein Veto eingelegt.;-)))))

  68. Dass irgendwann in der Mitte der Schwangerschaft (bzw. mit jeder weiteren Schwangerschaft dann noch ein paar Wochen früher) plötzlich der eigene Bauchnabel nach aussen ploppt.
    Himmel, war ich damals in der 1. Schwangerschaft erschrocken als ich morgens an mir runtergeschaut habe. Das stand in keinem meiner schlauen Bücher.

  69. Was ich in beiden Schwangerschaften und Geburten gelernt habe;
    -Wie die Kloschüsseln in meiner Umgebung und auch meine einfach unpassend angebracht sind.
    und wie bequem ein Fliesenboden mit Badvorleger sein kann. das einem woanders selbst das kotzen vergeht, weil es sooo dreckig ist.
    - Wie furchtbar intensiv, mein Geruchsinn dann wurde und vorallem dass mich , jegliche Körperausdünstungen sofort zum bröseln gebracht haben. Genau wie rohes Fleisch.
    - Das meine Nase zum Ende der Schwngerschaft, aber immer zugeschwollen war.
    - wie groß Hämorrhoiden werden können. Wie eklig weh, Symphyse und Ischias tun.
    Was ein Labienriss ist und das man davon auch recht lange was hat. Da zu klein zum nähen..
    Wie riesig genitalien anschwellen können. Meine erste Aussage, dass gehört aber nicht mir, dass da reicht für mindestens drei.
    Das Wehen so richtig weh tun und eine Naturgewalt sind die dich heimtückisch von hinten überfällt und du rein gar nichts dagegen tun kannst. Und wie ewig die Muttermundseröffnung dauert.
    Das Globulis zur Schmerzbekämpfung absolut ungeeignet sind…..Wie göttlich eine PDA sein kann.
    Wie wunderschön, ein kleines total zerknautschtes Baby , mit verschobenem Kopf ,sofort nach der Geburt aussehen kann. Und wie sehr, man dieses kleine Wesen, sofort nach den schlimmen Schmerzen liebt. Obwohl man, zwischendurch nur gedacht hat komm jetzt endlich raus du kleiner Stinker, damit diese Schmerzen endlich aufhören.
    -Das man mehr Schmerzen aushält als man jemals gedacht hätte.Das hinterher wirklich kein Schmerz mehr da ist.
    Wie riesig, kleine Brüste werden können und das stillen am Anfang äußerst unangenehm und bei mir absolut nicht wunderschön war.
    Das man bei einem Milchstau wirklich krank sein kann. So richtig mit Krankenhaus und Fieber usw….
    das man das, alles vergißt und nochmal schwanger wird und ein Kind gebärt.
    Das man auch nach Kaiserschnitt, spontan entbinden kann…..
    Was für ein riesiges, wunderschönes, unvergleichliches Wunder das alles ist. Und wie unendlich dankbar und demütig man sein kann, wenn alles gut gegangen ist.

  70. Bei der Schwangerschaft meiner besten Freundin ist mir bewusst geworden, dass Schwangerschaften nicht nur schön sein können… Sechs Monate Übelkeit, extreme Wassereinlagerungen, 2 1/2 Tage Wehen mit dann doch Kaiserschnitt und einer Fruchtwasservergiftung…
    Aber auch, dass es fast unmöglich ist, dass meine Schwangerschaft noch schlimmer laufen könnte und ich mich trotzdem irgendwann darauf freuen kann. Und sie und das kleine Monster haben selbst das alles schließlich auch geschafft!

  71. meine wichtigste Erkenntnis: dieses kleine Wesen da wird nicht erst mit seiner Geburt alle meine Pläne vom Leben und Mamasein auf den Kopf stellen, nein, es fängt damit schon kurz nach der Zeugung an.

  72. Oh.. vielen Dank für die tolle Buchvorstellung und Verlosung! Bücher sind immer gut :)

    Erkenntnis aus Schwangerschaft 1:
    I.) Ja, Füße wachsen auch im Erwachsenenalter noch. Je nach Hersteller machte das ne halbe bis ganze Größe aus. Und das geht nicht wieder weg. Also: Ade, 14 Paar Schuhe, Stiefel, Stiefeletten, Sandalen…..
    II.) Wassereinlagerungen können ganz plötzlich weg sein, dafür kommt der Milcheinschuss. Und das ist nicht unbedingt der angenehmste Tausch.
    III.) Brüste können innerhalb weniger Wochen Super-XXL-Format annehmen: von 80A auf 95D in der Stillzeit.Und es geht nicht wirklich zurück. Den Mann freuts…*gg*

    Erkenntnis aus Schwangerschaft 2:
    I.) Es ist alles ganz anders. Angefangen damit, dass es diesmal eine wirkliche Morgenübelkeit gab, über Wochen! (bei der Großen nur 4 Tage) bis (noch) keine Wassereinlagerungen (bei der Großen ging um diese SSW ohne Strümpfe nix).
    II.) Zwillingsschwangerschaften passieren auch ohne irgendwelche erblichen Vorbelastungen.
    III.) Große (werdende) Geschwister haben unheimlich sensible unsichtbare Antennen – meine Große (3) kam zu mir ins Bad (ich hatte am Vortag grad den Test gemacht) und meinte, sie hat jetzt 2 Babys im Bauch. O.o
    Ich nur: Aha, und wo da?
    Große: *zeigt anatomisch richtig*
    Ich: aha und sind das jetzt 2 Mädchen oder 2 Jungs?
    Große: Neee Mama, das da ist der Junge und da ist das Mädchen. *ohne Worte*

    yup, Kind. Stimmt :)

  73. Da ich bislang noch nie irgendwas gewonnen habe und auch noch nie schwanger war, geb ich jetzt einfach mal das wieder, was ich bei den Schwangerschaften im Freundes- und Bekanntenkreis an Erkenntnissen gewonnen habe…

    1. Das Niedlichste, von dem ich je gehört hab, ist der Schluckauf des Ungeborenen ♥
    2. Geburten werden NIE objektiv geschildert – sie werden entweder gnadenlos verharmlost oder es wird sehr stark dramatisiert – es gibt dabei gerne ein “Wettrennen”, wer am schlimmsten und wer am leichtesten geboren hat. Mütterwettstreit von Beginn an… :-/
    3. Meine beste Freundin aus Schulzeiten war schon immer wunderschön – aber sie war wirklich niemals schöner als auf dem Bild, wie sie mit geschlossenen Augen die Füße ihres wenige Tage alten Sohnes küsst. Das macht mir jetzt noch Gänsehaut und der Kleine ist schon bald zwei.

    Liebe Grüße,
    Conny

  74. - dass mich mein Kind so arg treten konnte, dass ich laut stöhnend auf Arbeit zusammengeklappt bin und am nächsten Tag einen Handteller großen Bluterguss auf dem Bauch hatte…
    - dass alles, absolut alles, steht und fällt mit der richtigen Betreuung.
    - dass sich die ersten 16 Wochen mehrfach täglich übergeben nicht in die Kategorie fällt “Schwangerschaft ist keine Krankheit”, sondern Todessehnsucht weckt oder wahlweise auch die Mordlust gegenüber Verkündern solch hirnloser “Wahrheiten” – und damit wieder zu Punkt Zwei meiner Hitliste der wichtigsten Dinge, die ich gelernt hab….

  75. Ohhh, wo denn anfangen?
    Stillen:
    - Wenn ich noch einmal irgendwo in einem Roman sowas lese wie “… Kind da. Sie legte das Baby an die Brust und es begann gierig zu trinken”, schreie ich! Überall wird einem suggeriert, dass Stillen eine Frage des Wollens und nicht des Könnens ist. Bulls*it! Bei 80% der Frauen in meinem Freundes-/Bekanntenkreis inkl. mir war der Weg zum erfolgreichen Stillen ein Kampf und ein Krampf; manche meiner Freundinnen haben es sogar aufegegeben…. Und selbst, wenn man es schafft, das Baby erfolgreich anzudocken, heißt das noch nicht, dass man solange stillen kann, wie man möchte! Kenne viele Frauen, die einfach zu wenig Milch hatten oder nach einigen Wochen gar nichts mehr. Und dann fühlt man sich als Frau als völlige Versagerin (natürlich kann man da nichts für, aber welche Frau denkt da schon logisch?) nach dem Motto: “Ich kann noch nicht mal mein eigenes Kind stillen”. Passiert nicht immer, aber oft genug und ich find es einfach fies, dass da immer diese Problemlosigkeit suggeriert wird….
    - Stillen bedeutet: Sich auf jeder Feier, bei jedem Ausflug, bei jeder längeren Veranstaltung irgendein Plätzchen suchen zu müssen, wo einem nicht alle auf die Brüste starren können (auch mit “Abdeckung”: irgendwas verrutscht immer). Nachts aufwachen, weil man obenrum ausgelaufen ist. Auch nach der Schwangerschaft max. 2 Kaffee am Tag trinken zu dürfen etc.
    - Still-BH-Klappe auf, Baby trinkt, alles gut? Ha, zumindest meine Brüste sind so “kollegial”, da läuft die Nicht-angezapfte gleich mit. Stilleinlagen? Handtuch!!!!!!
    - Man kann nie mehr als ein paar Stunden vom Baby getrennt sein, ausser, man pumpt ab, weil einem sonst die Brüste platzen/auslaufen/weh tun!
    - Und natürlich GANZ WICHTIG: Stillen ist SCHÖÖÖÖN! (“Abstillphase beim 1. und 2. Kind: je 2 Monate… konnte mich nicht “trennen” ;-) )

    Und weiter:
    Eine Schwangerschaft sowie eine Geburt sind EIN KAMPF!!!!! Der aufrechte Gang hat uns sicherlich einige Vorteile beschert, aber ein ganz gewaltiger Nachteil ist der, dass unser Beckenboden nicht nur dehnbar sein und zwecks Geburt weich werden muss, sondern, dass er auch unsere Innereien an Ort und Stelle halten muss. Bei unseren nicht-aufrechtgehenden vierbeinigen Freunden sieht das anders aus. Etwa ein Pferd oder ein Hund legen sich gemächlich hin und bekommen ihre Kinder. So einfach ist das bei uns nicht. Ist eben so,
    ich finde es nur auch hier wieder mega-a****ig, dass immer diese “Problemlosigkeit” vermittelt wird. Klar, die ersten 3 Monate sind etwas kritisch, Übelkeit, Rückenschmerzen, Stimmungsschwankungen, dicke Füße, Sodbrennen und dann die Geburt an sich. Aber passt schon, mussten wir alle mal durch, ne?
    Klar bin ich gegen übertriebene Angstmacherei, aber – auch wenn ich hier mal ein bisschen rumlese – ist eine Schwangerschaft plus Geburt doch eine enorme Sache für den/die Körper! Sterben können wir alle, aber Leben schenken bzw. ins Leben treten schafft eben nicht jeder. Nicht ohne Grund werden Schwangere heutzutage medizinisch überwacht wie nicht was und nicht ohne Grund wurden die Frauen schon vor vielen Jahren zum Gebären von zu Hause ins Krankenhaus geholt. Jede Schwangerschaft ist ein Wunder und jede Geburt ist es auch. Aber es ist auch immer ein Risiko, eine Situation, die viele Gefahren birgt. Und deshalb sollte keine Schwangere als “Routine” behandelt werden oder Sprüche kriegen wie “Das haben schon millionen Frauen vor dir geschafft” etc. Hochachtung an alle Muttis!!!!!

    Und: Wenn jemand Hebamme und Kinderkrankenschwester ist, kann sie trotzdem ein totales *****loch sein!!!!!! (Kommt aber zum Glück fast nie vor!!!! -> Wenn man Menschen nicht mag, warum dann diesen Beruf wählen?????)

    Und zum Schluß:
    Für mich – ehrlich! – das Allerschlimmste: Der Verlust der Intimssphäre!
    Hatte fast durchweg immer mit super-lieben Gyns, Hebammen, Krankenschwestern etc zu tun, aber trotzdem: gefühlte 1000 Leute, WILDFREMDE, wollen, dass du dich vor ihnen ausziehst, dich untersuchen lässt und und und. Nicht schön :-(
    (Und wenn man eine Sectio kriegt, sieht man meist, wie sich eine Hebamme mit entschlossenem Gesichtsausdruck und Einweg-Nassrasierer nähert… Hilfe!!!!!)
    Ach ja, und später wenn`s ans Stillen geht, fummelt auch noch die ein oder andere Krankenschwester/Hebamme an deinen Brüsten rum….. großartig! *seufz*

    Meine kleine Schwester: “…. Ja wie, du siezt deine Hebamme?”
    Ich: “Na ja, die hat mir ja nie das >Du< angeboten!"
    Schwesterchen: "Ja schon, ABER DIE HATTE DOCH IHRE FINGER IN DEINER MUMU!!???"

    :-)

  76. In meinem Geburtsvorbereitungskurs wurde uns erzählt, dass es Frauen gibt, die sich so toll entspannen können, dass sie keine Geburtsschmerzen empfänden, ja sogar bei der Geburt einen Orgasmus bekämen.
    Mit der Naivität einer Dreißigjährigen ging ich also tiefenentspannt und in freudvoller Erwartung die Geburt meiner Tochter an. Um es kurz zu machen: Ich hatte keinen O. und den Vorbereitungskurs bei der zweiten Geburt ließ ich saußen ;-)
    M-G-V-N

  77. Was mich wirklich entsetzt hat, war die scheinbar komplett veränderte Wahrnehmung während meiner ersten Schwangerschaft. Gerade meine eigene Aussage, dass Hugo Egon Balder (ja, der von “Genial daneben”!) SEXY wäre… nee, da bin ich heute immer noch fassungslos.

    Es warnt einen auch keiner davor, dass es passieren kann, sich spontan in einem Musikinstrumentenladen auf die schöne grüne Auslegeware zu erbrechen.

    Oder dass einem noch zwei Tage NACH der Entbindung allein nur vom Rumlaufen kotzübel werden kann, weil der Magen im gefühlten luftleeren Raum rumbaumelt…

    Und dann erst der Schock, als ich dachte ich bekomme mein Baby direkt auf der Toilette, nur weil dieser sagenumwobene “Schleimpfropf” abging. Warum sagt einem das niemand?!

    Und der Sex, ja der Sex ist anders nach der Entbindung. Schatz, bist du schon drin?
    Beckenbodentraining ist kein Kokolores, das ist wirklich wichtig!

    Und ja, ich würde mir jederzeit wieder eine PDA geben lassen, zur Not auch direkt in die Brustwarze. Hauptsache der Schmerz ist weg. Bei meiner dritten Entbindung hat der Horst von Arzt allerdings nur meine Beine betäubt… und hat es noch nicht mal geglaubt…

    Ach, und man kann übrigens im 9. Monat und entsprechend mit gewachsenem Po prima lange auf einem riesigen Haufen Schrauben sitzen und rein gar nichts davon merken. Der Gatte baute nen riesigen Ikea-Schrank auf und sucht verzweifelt….

    Und das Heulen, ja heulen ist an der Tagesordnung, wegen allem und überhaupt. Egal ob vor Freude, Mitleid oder Rührung… geht alles!

    Die wichtigste Erkenntnis für mich ist: eine Erstgebärende ist wie eine Zeitbombe, unberechenbar, emotional völlig aus dem Ruder, aber man muss ihr einfach alles durchgehen lassen :-)

    Man kann hochschwanger mit dem ersten Kind wunderbar die Nacht durchmachen und selig lächelnd Babysachen waschen, bügeln und 10-mal umsortieren im neuen süßen Babykleiderschrank und dann beim Frühstück heulen, weil der Gatte mal wieder nur rohen Schinken gekauft hat…

    Liebe Grüße
    Tanja

  78. Ich als Mann habe da eine dreiteilige Erkenntnis: 1. Mann kann mit dem ungeborenen Kind bereits spielen, indem man es an der Fußsohle kitzelt oder gegen den herausgestreckten Fuß drückt. 2. Mann kann das auch, wenn die Frau bereits schläft. 3. Sie wird nicht besonders angetan davon sein, wenn sie davon aufwacht. :-)

    • *gröhl* Okay, hier musste ich echt mal herzlich lachen, danke dafür!
      Mein Mann möchte auch nicht unterbrochen werden, wenn er mit unserem jüngsten, noch im Bauch befindlichen Nachkommen spielt. Ebenso wie der demnächst große Bruder. Aber irgendwie hat Mama da auch noch eine Meinung zu… .

  79. 3 Dinge, von denen ich glaube, dass es gut wäre sie vorher zu wissen:
    1. Ein leerer Bauch ist widerlich labberig und liegt auf den Oberschenkeln, wenn man auf der Toilette sitzt :-(
    2. Nachwehen (ausgelöst durch Stillen), die man bei Kind 1 nicht mal gespürt hat, können bei Kind 2 soooo schmerzhaft sein, dass man das arme, hungrige und dann etwas verdutzte Kind einfach von der Brust reißt.
    3. Wenn sich im Schwangerenbauch etwas anfühlt wie Babyschluckauf, dann ist es das auch – und das geht dann auch nach der Geburt noch munter so weiter. Aber es scheint sich auszuwachsen ;-). Zumindest haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Schluckauf bei unserer Tochter mit jeder Woche seltener wurde.

  80. Wenn man schwanger ist, sollte man nicht vorhaben noch zu heiraten. So war es zumindest bei uns. Termin der Geburt: 12.10. Termin der geplanten Hochzeit: 4.8. Massenhaft Zeit denke man sich. Wäre da nicht das große ABER: Einen Tag vor der geplanten Hochzeit vom Arzt gesagt zu bekommen, dass eine Frühgeburt drohe (nicht wahrnehmbare, allerdings seeeehr regelmäßige Wehen, Kopf schon tief ins Becken gerutscht, Kind absolut in Durchstarterposition), bedeutet, man kann eigentlich alles absagen. Gäste, Standesamt, Essen, Torte, Trauzeugen, Blumen… Und dann kann man es sich im Krankenhaus mehrere Wochen so richtig gemütlich machen =)
    Achja: Termin der Geburt war dann der 07.10.2011 Und geheiratet haben wir auch noch. Am 4.10.2011 im ganz kleinen Kreise, nur mit der Familie, ohne Torte, essen gehen oder Trauzeugen. Und: es war schön. Der kleine trägt nun UNSEREN Namen…

  81. Leider wärte meine bisher einzige Schwangerschaft nur wenige Wochen, doch eine Erkenntnis habe ich daraus mitgenommen und zwar, beim nächste positiven Test sofort zum Zahnarzt zu gehen. Bei der 1. SS hatte ich nämlich ziemliches Zahnfleischbluten und bin nicht gegangen. Hinterher sagte mir dann meine Zahnärztin, so was sei immer ein schlechtes Zeichen für die SS. Und recht hatte sie.
    Also Mädels gleich beim positiven Schwangerschaftstest auch zum Zahnarzt gehen, denn das ist genauso wichtig.

    LG Bianca

  82. Ich war trotz Zwillingsschwangerschaft völlig entspannt und einfach nur glücklich! Das Gefühl kann man nicht beschreiben. Auch habe ich die Zwei bis zum Termin ausgetragen, dass dies gelingt hat mir auch niemand gesagt ;-).
    Und ja, man kann die Beiden schon in der Schwangerschaft unterscheiden, sie zeigten ihre verschiedenen Charaktere schon in der 16. Woche! Und ja, man liebt beide von Anfang an mit einer intensivität die man sich kaum vorstellen kann!
    Die Geburt war ein Traum und das Glücksgefühl beim Anblick der Beiden unvorstellbar.
    Was mir aber auch niemand sagte:
    1. wie anstrengend Zwillinge wirklich sind, und mit wie wenig Schlaf man trotzdem noch funktioniert. Und dies über Jahre!
    2. der Riesenzwillibauch auch nach 2 Jahren nicht wirklich zurückging und man immer wieder gefragt wird ob man schwanger sei (Bauch immer noch wie in 6. Monat)
    3. der Bauch zu allem übel auch noch ziemlich zerstört ist (Nabelbruch, Bauchwand gerissen) und nur durch eine OP wieder in Ordnung gebracht werden könnte…
    4. die Knie noch 6 Monate nach Geburt schmerzten
    5. einem all die körperlichen “Schäden” eigentlich egal sind, Hauptsache die Kinder sind gesund und glücklich!

  83. Meine wichtigste Erkenntnis ist: es geht nicht immer gut aus auch wenn man es sich noch so sehr wünscht und es hat seinen Grund warum man die ersten 12 Wochen warten sollte bevor man es Gott und der Welt erzählt.
    LG

  84. Pffft…es gibt Miiiijonen Dinge, die mir kein Schwe**chen gesagt hat, meine Mutter auch nicht so richtig, und DAS nehm ich ihr echt übel…auch heute noch. 16 1/2 Jahre später.

    Ich hätte NIE erwartet, dass ich mal mit’m Säugling aufm Klo sitzen würde, weils Kindchen hysterische Schreikrämpfe bekommt, sobald man ausm Blickwinkel verschwindet.
    Auc hätte ich nicht erwartet, dass ich 3 Jahre weiter mit Kleinkind spielend im Bad, Säuglingstochterkind im Maxi Cosi aufm Klo sitze, weil Kind 1 dem Kind 2 sonst die Augen auspulen, die Rosinen in die Ohren und die Blumenerde über’m Kopf auskippen könnte.
    Bei Kind 3 war ich dann an dem Punkt, dass ich weder Kind 1, 2 oder 3 mitgenommen habe, sondern mein Telefon, weil das Klo der einzige Ort im Haus war, wo ich Ruhe hatte…mir doch egal was die denken könnten, die mir DAS alles nicht gesagt haben.
    Ich wusste auch nicht, das ich jemals SO tief würde lieben können…darauf war ich nicht vorbereitet.♥
    Herzlich
    Steph, die auch nicht wusste, dass sie ihre 14 Jährige jemals als Abschreckung die Teenie Mütter würde gucken lassen, und immer daneben hockt um zu gucken naaaaa….isse geschockt….(ne: Mami der Strampler ist potthässlich Frau Chaos wie sagste so schön Kopf—> Tischkante;-)

  85. Krampfadern kann man überall bekommen (und ich meine wirklich überall!) und die tun auch noch richtig weh… Ich hatte Sorge, dass nun keine natürliche Geburt mehr möglich ist, aber unser Dickekopf (37,5 cm) hat sich trotzdem durchgekämpft ;-)

  86. Hier häufen sich ja schon die Erkenntnisse
    meine nicht ganz so wichtigen aus der Schwangerschaft:
    1. Schwangerschaften können auch völlig harmlos/ohne “typische” Symptome verlaufen – keine Übelkeit, keine Veränderung der Haare/Haut/Fingernägel, Bauch ohne Streifen – da fühlt man sich kaum schwanger wenn man es dann nicht am spät wachsenden Bauch und im US sieht – Einfach genießen
    2. Übelkeit in der 2. SS – nach keiner Übelkeit in der 1. SS – muss nicht doch plötzliche Schwangerschaftsübelkeit sein, es kann auch ein einfacher Magen-Darm-Infekt sein und dann hilft Diät (nach 3 Tagen Übelkeit) hervorragend: Think Outside the (Pregnancy)Box!
    3. Eine Intercostalneuralgie (kombiniert mit Husten) kurz vor der Entbindung bereitet hervorragend auf die eingeschränkte Beweglichkeit nach Kaiserschnitt vor

    Viel wichtiger die Nachgeburtserkenntnisse:
    1. Man kann auch dauerhaft zuviel Milch produzieren. Auch ein zierliche Frau schafft Milch für 2-3 produzieren, und NEIN, das reguliert sich nicht von selbst, die Mär von Angebot und Nachfrage war bei mir nur das – ein Mär. Milchstau und Mastitis sind das Ergebnis. Bei mir hat Abpumpen und an das Überschüssige an die Uniklinik spenden geholfen. Erst nach mehreren Monaten hat sich das geregelt. (Das scheint jammern auf hohen Niveau zu sein, angesichts von Frauen die nicht genug Milch haben, das Resultat war schmerzhaft und 39.5 Fieber, schmerzenden Brüste etc sind mit 2 Monate altem Kind ist nicht lustig. Darauf hat mich keiner vorbereite und auch die Hebamme hat das nicht ernst genommen) Die anfangs wunden Brustwarzen sind ein Klacks dagegen.
    2. Man kann auch nach der Geburt Dehnungsstreifen bekommen – an der Brust!
    3. Der größten Druck bei der “Bewertung” des Geburtserlebnisses kommt von anderen Frauen/Müttern/Hebamme – und ignorieren ist nicht immer einfach
    4. Man kann sein Kind auch mit der Zeit lieben lernen, auch wenn man nicht direkt nach der Geburt in es verknallt ist und dazu braucht es auch nicht unbedingt bestimmte Rituale. Mit der Zeit kommen auch all die tollen Muttergefühle

  87. Ich hätte nie gedacht wie diese Hormone einen zur letzen Heulsuse mutieren lassen. Das war ein ausgewachsener 10 minütiger Heulkrampf wegen eines kaum sichtbaren Kratzers am Auto und der Chef meines Mannes hat am Telefon alles mitgehört :-)

  88. Meine wichtigsten Schwangerschaftserkenntnisse waren eher praktischer Natur:
    - Tritte von unten Richtung Leber sind böööööööööööse
    - es ist nicht praktisch, wenn Kind permanent Purzelbäume schlägt, während man sich auf die Erläuterungen des Oberarztes zum Herzecho im Innere-Blockpraktikum konzentrieren will/sollte
    - der Hörsaal in der Pathologie ist dickbauch-ungeeignet

  89. Keine große Erkenntnis, aber: Stillkissen sind in der Schwangerschaft das allerallerbeste zum Schlafen! Zum Stillen taugen sie dagegen nicht so viel:-)

  90. Erkenntnis meiner Freundin aus ihrer ersten Schwangerschaft:
    Der Babybauch bietet sich aufgrund seiner Größe als Abstellfläche an, wenn man sich beim Essen gemütlich zurücklehnt – ist aber für volle Kaffeetassen ungeeignet, wenn Kind gezielt dagegen tritt…

  91. Dass es Menschen gibt, die einem drei Tage nach der Zeugung eine Schwangerschaft auf den Kopf zusagen können – inkl. Geschlecht. Davor hatte mich keiner gewarnt und ich hab noch herzhaft gelacht, als der Freund meinte “Hey, du bist schwanger”. Soviel zum Thema “wir genießen das dritte ganz still für uns, solange es geht”.

    Und: Auch Ungeborene haben ihren eigenen Kopf. :) Die Große sorgte mit frühen Wehen (21. Woche) fürs Ausbremsen des Berufsstresses und ging dann eine Woche über Termin. Die Mittlere reagierte auf meine Enttäuschung, dass sie kein Junge ist, indem sie sich postwenden auf den Ischias legte. Was mich noch eine Weile in der Arztpraxis verweilen ließ. Sie tat das nie wieder … Und die Jüngste vereitelte das “Geheimhalten” so lange es geht, indem sie sich mit 5 Wochen so viel Platz machte, dass ich aussah wie im 5. Monat.

  92. Erkenntnisse nach drei Kindern:

    - Wenn die Schwiegermutter ihren Bruder bittet, der erstmals hochschwangeren Schwiegertochter kurz zu helfen .. zu hören: “Wieso?: Pferde müssen auch bis zum letzten Tag…”
    man diesen Spruch bei der zweiten und dritten Schwangerschaft auch selber mal sagt..

    - Man sich unter der ersten Geburt im KH seeehr einsam fühlen kann und nach 2 Stunden Alleinsein klingelt, weil man mal muss und die Hebamme dann genervt ist und – oh! – das Kind ja schon kommt… nu aber schnell in den Kreissaal

    - Dass der zum zweiten Mal werdende Vater beim Wecken sagt:
    “Erstmal einen Kaffee und eine Zigarette…”
    dann aber doch schnell losfährt und die Hebamme im KH sagt:
    “Wolln wir doch erst mal gucken…”
    das Kind dann innerhalb von 2Min. sofort im Aufnahmeraum geboren werden könnte

    - Der Anästhesist es nicht witzig findet, wenn man während des KS fragt, ob es normal wäre, wenn man genau sagen kann, wo der Kollege gerade tätig ist .. und der Kollege nicht, wenn man gleichzeitig mit dem Oberschenkel zuckt ..
    (Zur Beruhigung: Es wurde nachgespritzt!)
    wenn gesagt wird, dass der Kopf schon draußen ist und die werdende Mutter fragt, ob sie nicht mal hinter den Vorhang schauen darf…
    Das Nachspritzen während der anschließenden Steri irgendwie wieder die Wirkung verliert – s.o.).

    Und nein Mama:
    - man muss heute nicht mehr 14 Tage noch einem KS in der Klinik bleiben
    - einen Einlauf gibt es nur noch auf Wunsch (jedenfalls in der Klinik, wo ich war nicht..auch nicht rasiert)
    - und ich will und brauche keine vorne zu öffnenden Nachthemden aus deinem Schrank!

    Stillen ist nicht !! schädlich, denn das Kind wird mit 18 gleich auf Bier umgestellt.

  93. Die wichtigste Erkenntnis? Das die ganzen Bücher, Ratgeber und sonstiger Infokram eigentlich für’ Ar*** sind, weil die vor lauter Weichspülerei einfach mal unwahr sind…
    Wenn mir das und das vorher tatsächlich mal jemand gesagt hätte, hätte ich vielleicht doch nur ‘nen Hund… ;o)

  94. Es gibt so viele wichtige Erkenntnisse: Kaffee schmeckt plötzlich bäh, Strassenbahnfahren und schwanger vertragen sich auf keinen Fall im Stehen, Früchtetee schmeckt rückwärts genauso gut wie frische Orangen, Tomaten sind ein absolutes Muss, Schokolade geht gar nicht (dabei war ich vorher und auch wieder hinterher ein absoluter Schoko-Junkie)
    Schlimm ist die Erkenntnis, wenn es los geht und man ins Krankenhaus fährt und dann feststellt: KOMME was wolle, du kommst hier nicht mehr allein raus! Zum Bleiben verdonnert. WICHTIG: Po zusammenpetzen und gebären wollen führt unmittelbar zu Verzögerungen – das Zauberwort ist loslassen – 1000 Mal gepredigt, aber erst nach 2 Stunden verstanden und dann ging´s zackzack.
    Geil ist die Zeit ohne Tage! Dummerweise hat man sie dann komplett an einem Stück hinterher: heftig und lange. Igit!
    Nie geglaubt, aber am eigenen Leib erfahren: Geburtsschmerz tut Hölle weh, ist befreiend und sofort wieder vergessen mit dem kleinen Geschöpf im Arm.
    Außerdem wird man tatsächlich schmerzbefreit: kein Problem mehr mit Übergeben, mit Blutabnehmen, mit vaginalen Untersuchungen, sogar auf die Toi oder unter die Dusche geh ich kaum noch allein *g*
    ABER das missen? NEIN – ich will noch mal!
    LG
    Zottellotte Sonja
    (P.S. eMail-Adresse steht bei mir im Blog ganz unten im Impressum)

  95. Ich habe gelernt, dass Austausch mit anderen Schwangeren total wichtig ist! Mir hat ein Arzt gesagt, ich hätte Schwangerschaftsdiabetes – und hätte ich mich nicht mit einer anderen Schwangeren darüber unterhalten, die das auch hat, hätte ich die Diagnose auch so akzeptiert. Aber dank dem Gespräch habe ich einen anderen Arzt kontaktiert, erfahren dass der Test bei mir falsch durchgeführt wurde, den Test nochmal gemacht und siehe da: ich bin gesund!
    Reden, reden, reden ist das A und O! Und zu gleicher Zeit darf man nicht zu viel in Foren lesen, weil man dadurch nur verrückt gemacht wird…

  96. Ja… also meine tiefste Erkenntnis ist, dass ich nicht cooler bin, wie ich es mir vornahm.

    Ich habe mir zu Beginn meiner zweiten Schwangerschaft gedacht: “Alles easy. Du weißt ja schließlich GENAU was auf Dich zukommt”.

    Wusste ich nicht. Während mir 2009 nur ansatzweise etwas über Nackentransparenzmessung und Feindiagnostik erklärt wurde, wurden mein Mann und ich nun damit überflutet. Haben wir natürlich dann auch alles machen lassen. Dabei kam ich zu der Erkenntnis, mit meinen zarten 28 Jahren von den meisten als Spätgebärend betrachtet zu werden.

    Ich wusste auch nicht, dass man vor dem Essen überlegt ob sich das Ganze auch gut wieder erbrechen lässt ;-)

    Ich dachte auch ich würde nie wieder unnützen teuren Kram kaufen. Und nun die Erkenntnis: Es liegen Angelcarematten unter der Matratze, ich besitze einen Cooltwister obwohl ich voll stille und wir haben einen Windeltwister.

    Erkenntnis nach der Geburt von Tochter Nummer zwei:

    Ich habe genau so viel merkwürdige Ängste wie damals. Ob Schwanger oder frisch entbunden. Vielleicht sogar schlimmer, weil ich ja nun noch genauer weiß was alles passieren kann.

    Ich bin seit fast vier Jahren erfolgreiche Mutter. Mehr oder weniger. Meine große Tochter hat sämtliche Erkrankungen und “Schübe” durch, die Kleine schlummert auf ihren Überwachungsmatten und ich sitze hier, trinke Stilltee und lächle Stillverballert in mich hinein.

    Denn die Allergrößte und Wichtigste Erkenntnis ist, dass die Angst, beide nicht gleich lieben zu können totaler Unsinn ist. Man (ich) kann… jede ist anders, Einzigartig, fantastisch. Ob mit vier Jahren oder 15 Tagen. Das ist das wundervolle an Liebe zu meinen Mädchen… weil ich jede auf andere Weise liebe, nimmt die eine der anderen nichts weg. Und beide bekommen dennoch gleich viel… wenn auch auf unterschiedlicher Art und Weise.

    Und manchmal vermisse ich ja doch die riiiesige Babykugel, die mich vor drei Wochen ja doch manchmal genervt hat ;-)

  97. Mir hat keiner je gesagt, wie unbeschreiblich dieses Gefühl ist, wenn dein Erstgeborener seine dünnen Ärmchen ganz fest um deinen Hals schlingt- und dass man beim Zweiten nicht automatisch weniger aufgeregt/ängstlich/hibbelig ist :)

  98. Was mir auch niemand verraten hat – wie stark es, gerade in Foren, aber auch gerne mal in der Krabbelgruppe oder sonstwo, zu “mommy wars” kommt. Es scheint, als ob ganz viele Menschen nur den eigenen Weg als den einzig richtigen beim Kinder bekommen und Kinder aufwachsen lassen sehen und sich nicht vorstellen können, dass es in anderen Familien, in denen Dinge dann anders gehandhabt werden, auch gut laufen kann und die Eltern trotzdem liebevolle Eltern sind :) (Themen für Diskussionen sind ja massenhaft vorhanden, schon vor der Geburt…). Und jeder, ja wirklich jeder, fühlt sich dann und wann mal berufen, sich einzumischen in Schwangerschaft und Kindererziehung ;).

  99. Meine Erkenntnis, es kommt definitiv anders, als man es sich vorher vorstellt. Und kein noch so schwieriger Start verhindert auf Dauer diese enge Bindung zwischen Mutter und Kind. Mir war es in der Schwangerschaft schon egal, dass es auch für mich nicht gut hätte ausgehen könnte – Hauptsache mein Wurm lebt.

  100. 1. Der Tag einer Schwangeren hat nur noch 4 brauchbare Stunden, der Rest geht für Schlafen, Brechen, Pipi machen und heulen drauf.
    2. Man kann nie genug Spinat im Haus haben.
    3. Auch ungeborene haben einen Tagesrhythmus, ab der 14. Woche war jeden Abend gegen 21Uhr Bambule im Bauch.
    4. Schwangersein bedeutet doch parasitäres Leben in sich zu tragen.
    5. Eine Geburt ist wie ein Marathon ohne Training. Unendlich anstrengend, schmerzhaft und man ist überglücklich, wenn man im Ziel ist (und lässt sich dann nicht mal von dem Klinikpersonal aus der Ruhe bringen, die ganz hektisch um einen drum rum wuseln, weil man zu viel Blut verliert).
    6. Nach der Geburt können bis zu Honigmelonen große Klumpen Blut aus einem raus fallen oO
    7. Es gibt so etwas wie Brustentzündungen.
    8. Babys sind sooo albern (und gar nicht so nervig wie alle sagen).

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